Kosten für Abgeordnetenbüros in der Heimatregion im Fokus der »Recherche«

SWR und »Stern« versuchen Skandal zu inszenieren, wo keiner ist

Steuerberater dürfen die Kosten für ein Büro in ihrer eigenen Immobilie anrechnen lassen, Ärzte und andere Selbständige ebenso. EU-Parlamentarier erhalten eine Pauschale, um ein Abgeordnetenbüro in ihrer Heimatregion zu betreiben.

Veröffentlicht:
von

Den meisten EU-Parlamentariern und vor allem den EU-Funktionsträgern wirft man vor, dass sie sich komplett von den Belangen der heimatlichen Bevölkerung entfernt haben und fernab in Brüssel und Straßburg hinter verschlossenen Türen in Hinterzimmern ihre Absprachen treffen. Mitunter treffen diese Vorwürfe voll und ganz zu. Der selbsternannte »beste Kandidat« Martin Schulz war über 20 Jahre in dieser in sich fast hermetisch abgeriegelten Welt gefangen und hat so den Bezug zu den Wünschen und Sorgen der deutschen Bevölkerung nahezu komplett verloren. Bei einigen seiner aktuellen Wortmeldungen ist dieser fehlende Bezug zur Realität unüberhörbar.

Damit jedoch eine Verbindung zwischen Parlamentarier und Heimatregion bestehen bleibt, betreiben einige EU-Abgeordnete ein Büro in ihrer Heimatstadt. Dies erfolgt ganz im Einklang mit den Bestimmungen des Europaparlaments; soll ein solches Büro doch den Kontakt zwischen Abgeordneten und Bevölkerung in der Heimat ermöglichen respektive fördern. Um dies zu realisieren, steht ein steuerfreier Betrag in Höhe von 4.342 Euro pro Monat zur Verfügung. Damit sollen Raum-, Kommunikations- und Personalkosten abgedeckt werden. Dabei ist es unerheblich, ob dieses Büro in einer eigenen Immobilie betrieben wird oder fremde Immobilien dafür angemietet wurden.

Einige, nicht alle, Parlamentarier betreiben ein solches Büro; die Menschen in ihrem Heimatort haben also eine Anlaufstelle, um in Kontakt mit diesen Abgeordneten zu treten. Zu ihnen gehört unter anderem auch die AfD-Abgeordnete Beatrix von Storch, die ihr Büro in einem Berliner Mehrfamilienhaus, das im Eigentum ihrer Familie ist, betreibt. Aus dieser Konstellation möchten der »Stern« und der per Zwangsabgabe finanzierte TV-Sender »SWR« nur zu gerne einen Skandal konstruieren; aber es gelingt ihnen nicht. Denn immer mehr Menschen im Land wissen in der Zwischenzeit zwischen wirklicher Nachricht und Fakenews zu unterscheiden. Nur die Macher dieser »Qualitätsmedien« lernen es scheinbar nicht.

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte
unterstützen Sie mit einer Spende unsere
unabhängige Berichterstattung.

Abonnieren Sie jetzt hier unseren Newsletter: Newsletter

Kommentare zum Artikel

Bitte beachten Sie beim Verfassen eines Kommentars die Regeln höflicher Kommunikation.

Keine Kommentare

Schreiben Sie einen Kommentar


(erforderlich)

Zum Anfang