Laut BBC setzt die Regierung 25.000 Soldaten zur Befriedung des Landes ein

Südafrika völlig außer Kontrolle

Die Lage in Südafrika gerät völlig außer Kontrolle. Städte brennen, Läden werden geplündert, marodierende Banden beherrschen das Bild. Laut BBC will die südafrikanische Regierung nun 25.000 Soldaten zur Befriedung des Landes einsetzen.

Fotos: Youtube / TVC News Nigeria
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Die südafrikanische Regierung unter Cyril Ramaphosa hat die Kontrolle über das Land verloren. In zahlreichen Städten herrscht das blanke Chaos, marodierende Banden ziehen plündernd und brennend durch die Straßen und hinterlassen eine Spur der Verwüstung. Über 110 Menschen haben aktuellen Berichten zufolge bereits ihr Leben verloren, die Dunkelziffer - so wird befürchtet - dürfte deutlich höher liegen. Weil Ramaphosa die Optionen auszugehen scheinen, hat er das Militär in Alarmbereitschaft versetzt, alle Reservisten des Landes reaktiviert und laut BBC-Bericht 25.000 Soldaten in Bewegung gesetzt, um die Lage im Land zu befrieden.

Auslöser der Unruhen war die Festnahme und Verurteilung des ehemaligen südafrikanischen Präsidenten Jacob Zuma wegen Korruption. Seine Anhänger hatten zunächst gegen das Urteil protestiert, griffen dann aber ziemlich rasch zum Mittel der Gewalt. Zuma war in seiner Amtszeit vor allem für seinen ungefilterten Hass gegen die Weißen in Südafrika berüchtigt. Mehrfach hatte er offen zum Mord an der weißen Bevölkerung des Landes aufgerufen.

Augenzeugen berichten von Szenen, die an Filme wie »The Walking Dead« erinnern: überall stünden ausgebrannte Autowracks, Fabriken und Einkaufszentren brennen, Tausende kämen um zu plündern. Viele Südafrikaner haben sich in der Zwischenzeit mit Schrotflinten, Pistolen, Gartenschaufeln, Baseballschlägern oder Macheten bewaffnet, um sich und ihr Eigentum zu verteidigen. Schwerpunkte der Unruhen seien die Provinzen KwaZulu-Natal mit der Regionshauptstadt Durban und Gauteng, in der auch Johannesburg liegt. Für viele Betroffene kommt der jetzt anberaumte Einsatz des Militärs zu spät. Die bisher vor Ort eingesetzten Sicherheitskräfte waren in der Zahl viel zu gering, um dem aufgebrachten Mob Einhalt gebieten zu können, werden Zeugen im Bericht der BBC zitiert.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Maria B.

Bevor die Weißen sich in S-Afrika ansiedelten und eine Erfolgsgeschichte schrieben, war es eine unbesiedelte Einöde. Gehen die Weißen raus, wird es eine besiedelte Hölle sein.

Gravatar: karlheinz gampe

Ohne die Weißen kriegen die Schatten nix auf die Reihe. Es gibt kriminelle, korrupte rotgrüne Politidioten der Altparteien, die wollen das Europa schwarz wird.

Gravatar: Peter Lüdin

Wenn Südafrika fällt ist der einzige Stabilitätsfaktor unterhalb des Äquators weg. Eine gefährliche Entwicklung für Afrika und die westliche Welt.

Gravatar: Maria B.

@Ketzerlehrling, ich muss Ihnen zustimmen. Und das läuft auch alles ganz ohne USA, wie so manche schreiben, die auch Kubas Regime liebhaben. Mein Onkel war mit einer Afrikanerin zusammen, lebte einige Jahre dort bei ihrer Familie, ging später nach Rhodesien/Simbabwe. Alle Klischees treffen zu, damals wie heute.Ich kenne etliche , die afrikanisch verheiratet waren, gibt einige wenige Ausnahmen. Die frühen Autobiografien von Barack Obama und auch seiner Schwester sprechen das auch aus. Nach meiner Ansicht kann man frei weil in guter Ordnung leben nur in den protestantisch geprägten Ländern.

Gravatar: helmut

könnte es sein, dass die weißen Rassisten das Land besser geführt haben? Ist jetzt nun alles besser, als vor der Machtübergabe? Ich habe da so meine Zweifel...... aber die sind nicht mainstreamgerecht......

Gravatar: fishman

Seit mehreren Jahren werden die weißen Landwirte ( Bauern) Großgrundbesitzer schon überfallen, ermordet oder ausgeraubt. Die ist hier jedoch nie ein großes Thema gewesen. Wir wissen warum. Jetzt eskaliert die Lage und es nicht überraschend. Es sieht so aus , daß Schwarze und Weiße nicht gleichberechtigt nebeneinander leben können oder besser gesagt wollen wie wir gelesen haben. Wenn die Staatsführung zur Vernichtung der Weißen aufruft, ist doch jede Mühe einer gütlichen Einigung vertan und aussichtslos. Seit der Übernahme des Staates durch die Blacks, geht es mit diesem Staat nur noch bergab.

Gravatar: Nordmann

War die Apartheit für Südafrika wohl doch der bessere Weg. Siehe Rhodesien/Simbabwe.
Gleiches Versagen droht Deutschland und Westeuropa.
Da müssen unsere "Sozialisten" nur so weiter machen.
Unsere Enkel werden dafür leiden.

Gravatar: Ekkehardt Fritz+Beyer

„Laut BBC setzt die Regierung 25.000 Soldaten zur Befriedung des Landes ein
Südafrika völlig außer Kontrolle“ ...

Ja mei: Da die CIA einst „offenbar“ schon Mandela verpfiff
https://www.sueddeutsche.de/politik/suedafrika-mandela-offenbar-von-cia-verpfiffen-1.2995188
und mit ihrer Erfahrung in Sachen „Umstürzen“
https://www.spiegel.de/politik/cia-amerikas-unsichtbare-regierung-a-10e43240-0002-0001-0000-000041484033
auch hinter ´diesem` Drama steckt???

Gravatar: Wolfgang Pöschl

Als die Weißen noch regiert haben und ihre Ländereien verwaltet haben, herrschte zumindest Recht und Ordnung. Nach der Übergabe an die Schwarzen ging alles kontinuierlich den Bach hinunter. Das ist ein Beweis dafür, dass die Schwarzen nicht in der Lage sind als zivilisierte Gesellschaft ein Land in Frieden, Freiheit und unter Einhaltung des Rechtsstaates zu regieren. Woher kommt dieses rohe, unzivilisierte Verhalten?

Gravatar: Helmuth W.

Und jetzt bei diesen schrecklichen Hochwasser gab es
auch Plünderungen.
Das hat es früher nicht gegeben.
Häuser wurden zwar schon immer geplündert auch hier,
aber doch nicht in einer solchen Notsituation.
Das geschieht sonst wenn die Besitzer in Urlaub waren.
Oder beim einkaufen, oder wenn sie schliefen.
Alles schon erlebt. Insbesondere im stark bereicherten
NRW.

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