CDU-Politiker Thomas Bareiß:

Stopp von Parteispenden gefährdet die Demokratie

Parteispenden zu stoppen sei eine Gefährdung der Demokratie. Das twitterte der CDU-Politiker Thomas Bareiß als Antwort auf die Bekanntgabe der Daimler Benz AG, zukünftig keine Partei mehr mit Spendengeldern zu unterstützen. Die meisten Spenden 2018 sackte seine Partei ein.

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Die Daimler Benz AG fährt in diesem Jahr ihre Spenden für Parteien auf Null zurück. Stattdessen wolle man sich bei dem Automobilhersteller verstärkt um die Bereiche Bildung, Naturschutz, Wissenschaft, Kunst und Kultur kümmern, teilte ein Sprecher des Konzerns mit. Im Vorjahr hatte der Konzern insgesamt 320.000 Euro an Parteien gespendet. CDU und SPD erhielten jeweils 100.000 Euro, die Grünen, CSU und FDP wurden mit je 40.000 Euro bedacht. Die AfD und die mehrfach umbenannte SED gingen leer aus.

Die CDU strich im Vorjahr laut dem Bericht des Bundestags die meisten Spendengelder aller Parteien ein. Als erstes kommt daher auch aus deren Reihen Kritik an der Entscheidung des Unternehmens. Thomas Bareiß von der CDU in Baden-Württemberg mokiert sich via Twitter. Parteispenden wegen anderer Schwerpunkte generell zu stoppen ist, so Bareiß in seinem Tweet, vielleicht populär, aber verantwortlungslos. Es sei sogar »Demokratie gefährdend, dumm.«

Keine andere Partei profitiert von Parteispenden derart wie die CDU. In dem Bericht des Budnestags werden lediglich die Großspenden ab einem Betrag von mehr als 50.000 Euro erfasst. Unabhängige Gruppen jedoch erfassen auch Spenden mit geringeren Beträgen (ab 10.000 Euro). Hier liegen die Vergleichszahlen für 2018 aufgrund der aufwendigen Recherchearbeit noch nicht vor (die Parteien sind in dieser Hinsicht alles andere als auskunftsfreudig); in 2017 jedoch erhielt die CDU knapp elf Millionen Euro aus Spenden. Die wenigsten Einzelspenden überschritten die mitteilungspflichtige Höhe von 50.000 Euro.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: karlheinz gampe

Das einstellen von Parteispenden gefährdet nicht die Demokratie. Das ist nur kranke rote CDU Denke ! Es ist eher so, dass Parteispenden die Demokratie gefährden, Parteispenden fördern die Korruption ganzer Parteien. Die CDU hat doch schon eine Lobbykanzlerin. Man denke an CDU Kohl mit schwarzen Kassen und den CDU Freimaurer Schäuble mit den schwarzen Köfferchen oder FDP mit Mio Hotelspende und anschließender Steuersenkung für Hoteliers ! Manus manum lavat, sagten schon die alten Römer.

Gravatar: Sigmund Westerwick

Dumm, dümmer , CDU

Parteispender als dumm zu beschimpfen, wenn sie denn nicht mehr sparen wollen, ist schon eine Frechheit und zeigt die Überheblichkeit, mit der schon der kleine CDU- Hinterbänkler durch die Landschaft wandelt.
Ich glaube sie begreifen es nie, die Politiker sind diejenigen, die durch ihre Arbeit die Geldgeber davon überzeugen müssen, dass 'sie es wert sind', das wird der Herr Bareiß aber wohl nicht verstehen.

Gravatar: Zyniker

Schon Flick wusste, dass die politische Landschaft am besten mit Spenden gepflegt wird ;)

Die Parteibonzen haben sich wohl schon zu arg an prall gefüllte Taschen gewöhnt, da wundert es mich nicht, dass da jetzt einer heult...

Gravatar: Jürgen kurt wenzel

Getroffene Hunde bellen ! -Hier schon laut , denn das Problem liegt genau bei den Kreidefressern hinter ! der CDU!!!!!!!! Flick , Flick , - Kohl, Kohl , Schäuble , Schäuble und das Nazigeld aus Argentinien , der Schweiz und irgendwoh!!! Siehe die Rattenlinie des Ludwig Erhard und in Verantwortung Gisy , SED durch die CDU !!! Da geht es nicht , es wird nichts wenn sa nicht einer kommt und sagt :,, ich kenne keine Parteien mehr !" und mistet diesen Stall aus gegen den sonst geplanten Untergang !!!!!Alles , fast ALLES bei Gaby Weber und , und , und ..........!

Gravatar: siggi

Die Auto-Bauer schlagen zurück. Hatten lange dazu gebraucht. Dem Zerstörer (CDU) ihrer Firmen es heimzuzahlen. In Hinternzimmern hatte man den Auto-Bauern versprochen diese Werte nie umzusetzen, nun das - allen voran, Merkel. Dabei hätten sie die Trügerischkeit dieser Dame bei der Solar-Branche sehen können. Auch hier, über Nacht weggeworfen. Mal sehen, ob CDU nun wach wird - Merkel muss weg.

Gravatar: Stephan Achner

Wenn etwas demokratiegefährdend, verantwortungslos und dumm ist, dann ist es dieser Aufreger-Tweet des CDU-Bareiß.

Gravatar: Peter S.

Firmenspenden an Parteien sollten generell verboten werden!

Das wäre eine Möglichkeit den Sumpf trocken zu legen. Wobei, ausreichen wird das wohl auch nicht, denn die "Kreativität" von Winkeladvokaten ist beachtlich und die Macht-Strukturen sind extrem gefestigt. Daher wird dieses Verbot nie kommen, genauso wie ein Volksentscheid auf Bundesebene.

Es würde schon einen Volksaufstand bedürfen, um Änderungen herbeizuführen (siehe Titelbild des Buches "Das Ende der Herrlichkeit" von Markus Gärtner).

Gravatar: die Vernunft

Fürchtet die Daimler Benz AG um ihren guten Ruf Dank deutscher Arbeiter in seinem Gründungsland, und hat endlich die bösartige selbstzerstörische Politik der Altparteien erkannt?

https://deutschelobbyinfo.com/geschichts-und-berichtsfalschung-holocaust-und-alliierte-kriegsverbrechen-die-ganze-wahrheit-uber-die-grose-luge-2/

die andere Seite: Seit über 230 Jahren lebt Familie Rothschild von Zinsen, nicht, weil sie nicht arbeiten kann oder keine Arbeit findet, sondern weil sie nicht arbeiten will. Familie Rothschild lebt im Monat von 12,5 Milliarden Euro. Die Familie hat sich mit dem Budget arrangiert, das Geld reicht. Ohne Schwarzarbeit.

Ein Alltag, der für die Mehrheit der Menschen unvorstellbar ist. Nicht für Rothschild. Er genießt dieses Leben. Für ihn ist das Leben ohne Pflichten ein „freies“ Leben. Rothschild ist zufrieden, obwohl es in seinem Alltag kaum Arbeit gibt – also das, was für viele Menschen Ziel und Sinn des Lebens ausmacht.

Rothschild findet Lebenssinn in anderen Dingen. Zum Beispiel darin die Menschen auf der Welt über seine wertlosen Giral- und Papiergelder zu verschulden und darauf Zinsen zu kassieren. Das bessert das Budget geringfügig auf. Vor allem, sagt er, braucht er viel Zeit für sich.

Trotzdem hat er kein schlechtes Gewissen. Und weil er findet, dass er das Recht hat, unser aller Leben selbst zu gestalten und zu tun, was er selbst tun will. Und er will nun mal nicht fünf Tage in der Woche acht Stunden lang arbeiten. Dabei sagte der Ex-Kanzler und Rothschild-Berater, daß es ein Recht auf Faulheit nicht gäbe.

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