Bundespräsident offenbar mit Gewalt gegen den Rechtsstaat kein Problem

Steinmeier wirbt für Auftritt linksextremer Punkband in Chemnitz

Die linksextreme Punkband »Feine Sahne Fischfilet« singt Texte mit »Deutschland verrecke« und »Bullen in die Fresse«, ihr Sänger zündete selber mal einen Polizeiwagen an, trotzdem wirbt Bundespräsident Steinmeier für deren Konzert in Chemnitz.

Foto: U.S. Department of State / Wikimedia Commons / Public Domain
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Am heutigen Montag gibt es im Zuge von allerlei Demonstrationen in Chemnitz vor dem Karl-Marx-Monument ein Gratis-Konzert »gegen Rechts« unter dem Motto »#wirsindmehr«. Mit dabei ist auch eine linksradikale Punkrock-Band namens »Feine Sahne Fischfilet« aus Mecklenburg-Vorpommern, die vom Verfassungsschutz mehrfach als linksextrem eingestuft wurde.

Das hindert Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nicht für dieses Konzert zu werben. Auf Facebook teilte er die Ankündigung für die Veranstaltung, bei der auch sechs weitere Bands wie Die Toten Hosen, Kraftklub und K.I.Z. kostenfrei auftreten sollen, um mit der musikalischen Selbstbeschallung - wie es heißt - ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus zu setzen.

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) übt scharfe Kritik am Auftritt der linksradikalen Punkband »Feine Sahne Fischfilet« dort. »Rechtsextremismus mit Linksextremismus bekämpfen zu wollen, wird ebenso wenig klappen, wie Feuerlöschen mit Benzin«, sagte DPolG-Chef Rainer Wendt.

Wendt betonte, er habe großen Respekt vor dem Amt des Staatsoberhaupts. »Um so weniger verstehe ich aber dieses klare Statement gegen die Polizei, die in diesen Tagen ihre Pflicht tut, um Rechtsstaatlichkeit und Demokratie vor ihren Feinden zu schützen«, fügte der DPolG-Chef an.

In einem Liedtext der Band heißt es aggressiv gegen die Polizei gerichtet: »Wir stellen unseren eigenen Trupp zusammen / Und schicken den Mob dann auf euch rauf / Die Bullenhelme – sie sollen fliegen / Eure Knüppel kriegt ihr in die Fresse rein / Und danach schicken wir euch nach Bayern / Denn die Ostsee soll frei von Bullen sein.«

Band-Sänger Jan Gorkow, der früher zur gewaltbereiten Ultra-Szene des FC Hansa Rostock gehörte, verschweigt auch nicht in Zeitungsinterviews seine radikale Vergangenheit. »Ich war an einer Fußballrandale beteiligt und habe ein Polizeiauto abgefackelt«. Dafür wurde er zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.

FDP-Generalsekretärin Nicola Beer kritisierte ebenso scharf den Auftritt der Punkband. »Die Veranstalter tun sich keinen Gefallen damit, wenn sie solche Bands, die mit Gewalt gegen den Rechtsstaat vorgehen wollen, einladen«, sagte Beer. Sie hätte die Band als Veranstalter nicht eingeladen.

Hingegen stellte Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter in der »Bild«-Zeitung infrage, ob die Band linksextrem sei. Es sei nicht klar, ob der Verfassungsschutz da klug regiert, wenn auch einige der Texte der Punkband »keine schönen Texte« seien.

Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt twitterte, als die Band ihren Auftritt in Chemnitz ankündigte: »Yes! Ihr seid groß!«. Ex-SPD-Chef Sigmar Gabriel erklärte, es gäbe keinen Anlass für linksterroristische Debatten jetzt. »Der Terror auf der Straße kommt von rechts«, so Gabriel.

In einem vom Verfassungsschutzbericht zitierten Text heißt es. »Punk heißt gegen’s Vaterland, das ist doch allen klar / Deutschland verrecke, das wäre wunderbar! / Heute wird geteilt, was das Zeug hält / Deutschland ist scheiße, Deutschland ist Dreck! / Gib mir ein ‘like’ gegen Deutschland / Günther ist scheiße, Günther ist Dreck!«. Damit macht sich offensichtlich nun auch ein Bundespräsident als deutsches Staatsoberhaupt gemein.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Jürgen Kurt Wenzel

Nun dann passt ER ja zu seinem Vorgänger IM-Larve oder jenem Kreidefresser der am 30. 04. 1945 wegen seines heroischem Verhalterns ,für das GoldeneHeeresblatt der deutschen Wehrmacht vorgeschlagen wurde weil er verhinderte ,daß seine Einheit kapitulierte !Im Nachhinein demütigte dieser von Weizsäcker noch den Hitlerattentäter Axel von dem Bussche , der an der Verlogenheit dieses Staates und dem Satz Schäubles sinngemäß,:Gerechtigkeit ist das Denken starrsinniger alter Männer,weit nach der ,,Einheit "zerbrach!!!!

Gravatar: Wieland Scholz

Herr Steinmeier ist offensichtlich der Präsident der Linksextremen. Seine Haltung zu Deutschland muss durch den Bundestag mal durchleuchtet werden.

Gravatar: Matt K

Egal ob Politik, Medien, Justiz - alles auf dem Kurs der faschistischen Merkelregierung! Merkt euch: dieses Regime hasst uns Deutsche genauso wie die Nationalsozialisten die Juden gehasst haben! Nur verüben sie heute die Morde nicht selber sondern verwenden Moslems dafür.

Gravatar: rasch65

Wenn es in diese Richtung so weitergeht, wir es nicht mehr
lange dauern, dass der oberste Posten unseres Staates
von einen Terroristen besetzt ist !

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

„Steinmeier wirbt für Auftritt linksextremer Punkband in Chemnitz“ ...

War von diesem Bundespräsidenten, der sicherlich auch unter seiner(?) Göttin(?) zu ächzen hat, etwas Anderes zu
erwarten???

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