Ausrede für Einmischung: Steinmeier kritisiert Kritik an Merkel

Steinmeier greift Söder und Kurz für deren Sprache im Asylstreit an

Frank-Walter Steinmeier mischt sich in die Asyldebatte ein und kritisiert die Sprache im Asyl-Streits der Union. Besonders Markus Söder und der österreichische Kanzler Kurz würden zu harte Begriffe benutzen, wie z.B. »Asyltourismus«. Söder verteidigt seine Politik der klaren Worte.

Foto: U.S. Department of State / Wikimedia Commons / Public Domain
Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Politik, Startseite - Empfohlen | Schlagworte: Frank-Walter Steinmeier, Markus Söder, Sebastian Kurz
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Der Bundespräsident hat seine Neutralität verlassen und sich in den Asylstreit eingemischt. Ihm passt die Art und Weise nicht, wie die Asyl-Problematik in Bayern und Österreich diskutiert werde. Es würde zu viele »politisch unkorrekte« Begriffe fallen, wie beispielsweise das Wort »Asyltourismus« [siehe Berichte »Focus-Online«, »Spiegel-Online«, »Zeit-Online«].  

Im Asyl-Streit zwischen Merkel und der CSU sind klare Worte gefallen. Besonders Markus Söder tat sich mit Klartext hervor. Es ist auch klar warum, denn ihm geht es um die Bayern-Wahl. Die CSU sorgt sich darum, Wählerstimmen an die AfD zu verlieren. 

Söder war es auch, der den Begriff »Asyltourismus« mehrfach verwendet hat. Söder hat sich gegen die Kritik von Steinmeier gewehrt und seine Verwendnung des Begriffes verteidigt. Die Bürger würden genau verstehen, was mit dem Begriff »Asyltourismus« gemeint sei. Die Bürger hätte kein Verständnis mehr für den Umstand, dass Migranten trotz Einreiseverbot wieder nach Deutschland einreisen würden, erklärte Söder [siehe Berichte »Welt am Sonntag«, »ZDF«].

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Ulli P.

Asyl"tourismus"? Stimmt. Das ist der falsche Begriff! Mit Touristen verbinde ich jedenfalls Personen, die nach Beendigung ihrer Reise wieder nach Hause zurückkehren, Im Zusammenhang mit Reisen spricht man gerne auch vom Massentourismus. Auch der trifft nicht zu! Bleibt die Wahrheit - und bei der sollten wir bleiben, Herr Bundespräsident:

M a s s e n e i n w a n d e r u n g ! ! !

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

… „Der Bundespräsident hat seine Neutralität verlassen und sich in den Asylstreit eingemischt.“ …

Gleicht er sich nicht längst auch dies bzgl. seinem Stasi-Behafteten und etwa ´deshalb`(?) priesterlichen Amtsvorgänger an, weil sie in gemeinsamen Koalitionszeiten derselben Göttin(?) huldigten und bis heute nicht konvertierten??? http://www.spiegel.de/forum/politik/kritik-gauck-waechst-als-bundespraesident-muss-er-neutral-agieren-thread-180580-13.html

Gravatar: Wieland Scholz

Herr Steinmeier ist ganz offensichtlich der SPD zuzuordnen und hat seine Neutralität schon lange aufgegeben. Er kann somit als verlängerter Arm der SPD betrachtet werden. Das verlängerte Hirn der SPD ist aber Herr Schulz.

Gravatar: Tom der Erste

Das ist doch schön wenn sich die Altparteien gegenseitig an den Hals gehen, da bekommt auf jeden Fall auch noch der letzte Bürger mit was gespielt wird und die AfD kann sích in aller Ruhe ihr Süppchen kochen.

Gravatar: D.Eppendorfer

Auch so ein regimehöriger Wischiwaschi-Quatschi-Profiteur, der alles, was seine eigenen monetären Karriereziele stört, sch...freundlich wegzulabern versucht.

Wer glaubt solchen sytemimmanenten Propagandatröten denn noch ein einziges Wort?

Gravatar: Hajo

Der "Arbeiter-Präsident" aus dem Schloß ermahnt seine Kollegen, sie mögen sich etwas gewählter ausdrücken und übersieht dabei, daß sie ihre Klientel schon lange nicht mehr vertreten, weil die Arbeiter scharenweise zur AFD übergelaufen sind und nur noch der harte Kern der Gewerkschafter und deren Mitglieder zur Stange halten und wenn sie so weiter machen, helfen auch keine gesalbten Worte mehr, denn die Leute haben die Nase voll von all den Lügereien und den Rechtsbrüchen, die im Namen des Volkes begangen werden und deshalb wird die neue konservative Partei zu einem Sammelbecken für all jene, die sich mit dummen Sprüchen nicht mehr abfinden wollen und für Sicherheit und Ordnung im eigenen Land plädieren um dabei das Wohlergehen der deutschen Bevölkerung abzusichern und nicht zusehen wollen, wie wir langsam aber sicher okkupiert und dabei entrechtet werden und das auch noch von den eigenen Volksvertretern, die dem Wähler verpflichtet wären und nicht auswärtigen Interessen und deshalb wird die nationale Opposition immer stärker und das wird uns zum Sieg verhelfen, die kopflastige linke Politik abzuschaffen um unsere Zukunft selbst zu bestimmen.

Gravatar: Karl Napp

Der hochverehrte Herr Bundespräsident sollte sich lieber um die Flegeleien kümmern, mit denen sein Genosse Stegner seit Jahr und Tag die bürgerlichen Parteien und deren Repräsentanten überzieht. Seit F.J. Strauß gehören die Protagonisten der bayerischen Volkspartei dem "Verein für deutliche Aussprache" an. Das bayerische Volk dankt es ihnen und wählt sie immer wieder.

Gravatar: Werner

Wie kann man diesen SPD-Doldi zum Bundespräsident machen. Wenn repräsentiert der ?

Gravatar: Gipfler

Dieser versteinerte Sprachregler hat eigentlich in seiner eigenen Partei SPD genug zu tun, "auf die Sprache zu achten".
Er übt ja nichts anderes aus als betreutes Sprechen im Sinne der politischen Korrektheit, d.h. im Sinne der gewünschten Politik der herrschenden Parteienkaste, zu der er in seiner präsidialen Gespreiztheit gehört.

Wir müssen uns immun machen gegen diese permanente politische Bevormundung aufgeblähter Autoritäten. Dazu können uns Worte eines modernen Troubadours anspornen, die eine Minute Zeit kosten, aber viel bewirken können. Siehe:
https://fassadenkratzer.wordpress.com/2018/07/08/sonntagsansichten-du-selber-sein/

Gravatar: Old Shatterhand

Wen interessiert schon was dieser voher ausgekungelte Grußaugust zu sagen hat? Wer am Grab eines Massenmörders und erklärten Feindes Israels einen Kranz niederlegte und damit den arabischen Feinden Israels huldigte, was hat der uns noch zu sagen?

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