Saeed Khatibzadeh soll am 14. Mai in Berlin sprechen dürfen

SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung lädt iranischen Holocaustleugner als Gastredner ein

Saeed Khatibzadeh soll am 14. Mai bei der von der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung veranstalteten Diskussionsrunde »Deal or no deal« zu dem Verhältnis zwischen Europa und dem Iran sprechen dürfen. Khatibzadeh ist Leugner des Holocausts und droht in seinen Veröffentlichungen Israel immer wieder unverhohlen mit Krieg.

Gemeinfrei
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Die Leugnung des Holocaust ist in Deutschland unter Strafe gestellt. Das Land habe eine besondere Verantwortung Israel gegenüber, wird immer wieder von der Merkel-Regierung betont. Diese Erkenntnis scheint sich aber nicht bei allen Mitgliedern der besagten Regierung durchgesetzt zu haben und wird auch von den parteinahen Institutionen negiert. Im vergangenen Jahr hat Heiko Maas (SPD) diese besondere Verantwortung gegenüber Israel bei der UN besonders »eindrucksvoll« unter Beweis gestellt. Laut Dr. Efraim Zuroff, Chef des Simon-Wiesenthal-Zentrums, hat Maas 16 Mal in Resolutionen gemeinsam mit dem Vertreter des Iran und gegen Israel gestimmt.

Da sei es, so Zuroff, wenig verwunderlich, dass sie SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung zum Diskussionsabend »Deal or no deal - Europa und der Iran ein Jahr nach dem US-Ausstieg aus dem Atomabkommen« Leute wie Hassan Ahmadian und vor allem Saeed Khatibzadeh eingeladen habe. Ahmadian verteidigte mehrfach die Gemetzel von Revolutionsgarden und Schiitenmilizen in Syrien als »Vorwärtsverteidigung gegen Israel und die USA«. Khatibzadeh ist überzeugter Leugner des Holocaust, gehört dem Institute for Political and International Studies (IPIS) des iranischen Außenministeriums an und droht in seinen Publikationen und Veröffentlichungen immer wieder unverhohlen mit Krieg gegen Israel. IPIS war 2006 für die vom damaligen iranischen Präsidenten Ahmadinejad geführten Holocaustleugnerkonferenz organisatorisch verantwortlich.

Ein weiteres Geschmäckle bekommt die Einladung an die beiden Iraner dadurch, dass die Friedrich-Ebert-Stiftung kürzlich den israelischen Schriftsteller Chaim Noll von einer Veranstaltung in Leipzig ausgeladen hatte. Entsprechend kritisch äußert sich die Jerusalem Post über diese Vorgänge im Umfeld von Heiko Maas, der SPD sowie der Friedrich-Ebert-Stiftung. Auch das Grußwort Steinmeiers an den Iran zum 40. Jahrestag der islamischen Revolution kam in Israel nicht wirklich gut an.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Walter

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Gravatar: SchlafKindleinSchlaf

Ist das nicht jene Stiftung , die letztens diese Umfrage gemacht hat , wo raukam das jeder zweite rechtsdendenzen hat?

Gravatar: Wolfram

Also roter Antisemitismus ist ja auch bei der Antifa Programm

Gravatar: Einzelk@mpfer

Es ist schon sehr bewundernswert, wie sich die Israelis gegen ihre Todfeinde zu Wehr setzen. Der deutsche 68erverseuchte Linksstaat steht hoffentlich schon im Visier des Mossads.

Gravatar: Theo

Ich verstehe nicht, dass frau eine Fake-Studie von der Vorsitzenden des Kuratoriums der Linksradikalen Amadeo-Antonio- Stiftung schreiben und veröffentlichen lässt, und dann eine Person zu einem Hass- und Hetz-Monster-Propaganda-Feldzug reden lässt, die sich bereits nach deutschem Recht strafbar gemacht hat.

Wo ist hier der Generalbundesanwalt? Hallo ???

Man reibt sich die Augen ...

Gravatar: Rack

Stellen wir uns vor, dass die AfD ihn eingeladen hat.
Was für ein Ereignis, was für ein Sturm für F-Medien.

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