Jusos entfachen mit Anti-Patriotismus-Kampagne Empörung

SPD-Nachwuchs interessiert das Vaterland nicht die Bohne

Immer weiter entfernt sich die SPD vom Bürger. Die Jugendorganisation Jusos wirbt nun mit einem Kaffeebecher »Mein Vaterland interessiert mich nicht die Bohne« als Teil einer Anti-Patriotismus-Kampagne, wo man vor der Begeisterung für Schwarz-Rot-Gold warnt.

Foto: Twitter
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Die SPD-Nachwuchsorganisation Jusos sorgt mit einer Anti-Patriotismus-Kampagne für Empörung in den sozialen Netzwerken. Hintergrund ist ein Facebook-Beitrag der Jusos Hannover vom 21. Januar, bei dem man vor der Begeisterung für Schwarz-Rot-Gold warnte, wie er sich auch wieder im Zuge der Handball-WM zeigte.

»Party-Patriotismus ist Nationalismus und darf nicht verharmlost werden, sondern führt zu denselben Problemen wie Nationalismus«, schrieben diese unter einem Bild mit einem Kaffeebecher der Jusos mit dem Aufdruck: »Mein Vaterland interessiert mich nicht die Bohne«.

Schon im Vorfeld traten die Jusos mit einer Anti-Patriotismus-Kampagne »Kein Gott. Kein Staat. Kein Patriarchat« in Erscheinung, was aber noch weitgehend unbeachtet blieb. Ins Rollen kam das Ganze als die stellvertretende Landesvorsitzende der Jusos Mecklenburg-Vorpommern, Lilly Blaudszun, ein Bild des Kaffeebechers auf Twitter veröffentlichte.

Blaudszun sprach sich mit dem Foto gegen einen Beitrag des SPD-Bundestagsabgeordneten Johannes Kahrs aus, der zum parteirechten «Seeheimer Kreis« gehört. Dieser warb im SPD-Organ »Vorwärts« für einen aufgeklärten Patriotismus.

»Kein Wunder, dass die SPD in den Umfragen da steht, wo sie steht«, schrieb der Berliner CDU-Bundestagsabgeordnete Jan-Marco Luczak zu der Juso-Aktion. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Thomas Bareiß (CDU), ging sogar noch weiter und nannte den SPD-Nachwuchs »vaterlandslose Gesellen«.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Josef Koller

Die sollte man nach Afrika deportieren, Staatsbürgerschaft entziehen.

Gravatar: Tom der Erste

Was Ihr nur alle habt, liebe Freunde ! Bessere Wahlhelfer kann sich doch die AfD gar nicht wünschen, und vor allem auch noch kostenlos ! Nun überlegen wir doch mal etwas: Das Vaterland ist für diese Parasiten gut genug wenn es um das Kassieren von Geld geht und ansonsten pfui ohne Ende. Damit werden alle Werktätigen und Steuerzahler automatisch beleidigt. Da dieser hoffnungsvolle Nachwuchs nicht von der Mutterpartei SPD gebremst wird geht das demzufolge auch auf die SPD zurück. Klappt alles nach Wunsch. Um die AfD aus dem Felde zu drängen vergessen die Futtertrogbonzen jegliche Vorsicht, von taktischem Denken rede ich lieber nicht.

Gravatar: HP

Die Jugendorganisation der Sozialdesolaten Partei Deutschlands warnt also vor Schwarz-Rot-Gold. Genau diese Farben begleiteten den liberal-demokratisch-republikanischen Aufbruch Mitte des 19. Jahrhunderts. Übrigens: Die Nazis nannten diese Farben verächtlich Schwarz-Rot-Senf. In schöner Gesellschaft, die Jusos.

Gravatar: Heat

..., da wird es dann Zeit für Patriotismus auf der anderen Seite!
Wer bei den Jusos mitmacht sollte ausgebürgert werden!
Am besten nach Syrien oder zu dem Saudis! Dann würde alles passieren was hier nicht möglich ist!
Aber ich wette dieses Wachsweiche Gesindel tritt zum islam über

Gravatar: Exbiedermann

Was bleibt ist nicht der Stallbesen, sondern die sofortige Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht - aus innen- und außenpolitischen Notwendigkeiten!

Gravatar: Willi Winzig

Kein Wunder dass man diese roten und grünen Spezis schon immer als Vaterlandslose Gesellen bezeichnet hat. Auch bei der Wiedererinigung 1989 haben sich diese Leute, aber auch Andere nicht gerade mit Ruhm bekleckert.

Zitate von damals:
Nicht vergessen
Von Klaus Peter Krause

Als Egon Bahr (SPD) 1989 das Gerede von der Wiedervereinigung „politische Umweltverschmutzung“ nannte – Törichte einstige Äußerungen von Politikern, die nun den Tag der Deutschen Einheit sogar verschönern helfen


An diesem 3. Oktober ist wie alljährlich Deutschlands Nationalfeiertag, genannt „Tag der Deutschen Einheit“. Es werden viele bewegende und pathetische Reden gehalten, es wird gefeiert, es geht hoch her, vor allem im diesjährigen zentralen Ort der Feierlichkeiten: in Baden-Württembergs Landeshauptstadt Stuttgart.1) Aber die Bundeshauptstadt Berlin macht ebenfalls mit, hier findet ein „Fest zum Tag der Deutschen Einheit“ statt.2) Doch so schön das große politische Ereignis vor 23 Jahren war und noch immer ist, die bewegenden Reden unterlassen gern, dass den politischen Parteien in der Bundesrepublik die Vereinigung beider deutscher Teilstaaten schon lange kein Herzensbedürfnis mehr war, sie hatten sich mit der Trennung abgefunden, sich mit ihr eingerichtet, auch CDU und FDP. Aber das wird gern vergessen.

Was wer einst sagte:

Erst der Aufstand der deutschen Bürger in der DDR, ihre friedlichen Demonstrationen, haben die Dinge ins Rollen gebracht und die Parteien überrollt, unterstützt durch die politische Großwetterlage (Gorbatschow in der Sowjetunion, Bush sen. in den Vereinigten Staaten) und durch den wirtschaftlichen Ruin der DDR. Doch in der Ablehnung der Wiedervereinigung besonders hervorgetan haben sich Politiker der SPD, auch Joseph Fischer von den Grünen. Rot-Grün wollte die Wiedervereinigung nicht. Ihr Widerstand dagegen fand statt bis kurz vor dem „Mauerfall“ am 9. November 19893), teils auch noch danach. Das zeigen die folgenden Zitate4) einer beachtlichen Politiker-Riege. Sie werden sie bei den Festreden heute garantiert nicht hören.

„Hochgradig gefährlich“
Gerhard Schröder, (SPD) der spätere Bundeskanzler, erklärte im September 1989: „Eine auf Wiedervereinigung gerichtete Politik ist reaktionär und hochgradig gefährlich.“ Kurz darauf wurde er durch SPD-Vorstand und Bundestagsfraktion bestätigt, lehnten diese doch ebenfalls das „leichtfertige und illusionäre Wiedervereinigungsgerede“ ab.


„Historischer Schwachsinn“
Oskar Lafontaine (damals SPD) sagte als stellvertretender SPD-Vorsitzender am 18. Dezember 1989 beim Parteitag in Berlin: „Wiedervereinigung? Welch historischer Schwachsinn!“


„Kein Zukunftsmodell“
Johannes Rau, (SPD) der spätere Bundespräsident, äußerte am 18. November 1989 in der Süddeutschen Zeitung: „Wiedervereinigung ist die Rückkehr zum Alten. Jetzt aber wird ein Zukunftsmodell gebraucht.“


”Unterminierendes Wiedervereinigungsgetöse“
Hans Eichel, (SPD) der spätere Bundesfinanzminister, im November 1989: „Zusätzlich unterminiert das Wiedervereinigungsgetöse alle Ansätze einer vernünftigen deutsch-deutschen Politik.“
„Die DDR wird genauso lange existieren wie die Bundesrepublik“


Klaus Bölling, (SPD) Helmut Schmidts ehemaliger Regierungssprecher, befand: „Bei einer Wiedervereinigung wären die Deutschen bald wieder zum Fürchten. Die DDR wird genauso lange existieren wie die Bundesrepublik.“

„Lebenslüge“
Willy Brandt als SPD-Vorsitzender am 15. September 1989 in der Frankfurter Rundschau: „Die Hoffnung auf Wiedervereinigung wird gerade zur Lebenslüge der Zweiten Republik.“


„Aufhören, von der Einheit zu träumen“
Egon Bahr (SPD) nur acht Tage vor dem Mauerfall: „Lasst uns um alles in der Welt aufhören, von der Einheit zu träumen oder zu schwätzen.“ Und als Mitglied des SPD-Präsidiums am 13. Dezember 1989: „Unerträglich wäre Sonntagsrederei, wonach die Wiedervereinigung vordringlichste Aufgabe bleibt. Das ist Lüge, Heuchelei, die vergiftet, und politische Umweltverschmutzung.“


„Ein Unglück für das deutsche Volk“
Josef Fischer (GRÜNE) sagte als Fraktionsvorsitzender der Grünen im hessischen Landtag in einem Interview mit der Illustrierten Die Bunte vom 27. Juli 1989: „Ein wiedervereinigtes Deutschland wäre für unsere Nachbarn nicht akzeptabel. Das Wiedervereinigungsgebot im Grundgesetz wäre in seiner Konsequenz ein Unglück für das deutsche Volk. Ich kann mir nicht vorstellen, welchen Vorteil die Deutschen von einer Wiedervereinigung hätten.“5)


„Eine große Gefahr für Europa“
Gregor Gysi, (LINKE) ehemaliger Vorsitzender der ehemaligen PDS (heute Die Linke) wollte die Vereinigung Deutschlands verhindern. Gysi sagte am 10. Dezember 1989 vor dem Vize-ZK-Sekretär der KPdSU Raffael Fjordorow, die Beseitigung der innerdeutschen Grenze „sei eine große Gefahr für die Stabilität auf dem europäischen Kontinent“. Gysi malte ein Schreckgespenst an die Wand: „ Man muss befürchten, dass das deutsche Monopolkapital nicht an der Oder/Neiße-Grenze haltmachen wird.“ Schon als die Volkskammerwahlen im März 1990 eindeutig den Willen der DDR-Deutschen nach der Wiedervereinigung demonstriert hatten, ermunterte Gysi den damaligen sowjetischen ZK-Sekretär Valentin Falin am 18. März 1990 zu einem gewaltsamen Vorgehen: „Wenn die Sowjetunion in der DDR zu einer militärischen Lösung greife,“ so Gysi, „würden die USA und die anderen Westmächte nichts dagegen tun.“


Die Wirklichkeit ist über diese Äußerungen hinweggegangen
Sie alle stellten sich als große Politiker dar. Alle ihre Äußerungen trugen sie vor mit Inbrunst und offensichtlicher Überzeugung. Doch diese erwiesen sich als hohl und unglaublich töricht. Die Wirklichkeit ging binnen kurzem über sie hinweg und machte sie lächerlich. Aber es sind Äußerungen, die im Nachhinein den Tag der Deutschen Einheit noch verschönern helfen.6)

Hier kann man es genau sehen, Rote, Ganz Rote und GRÜNE sind im Grunde Feinde usneres Volkes und Verräter dazu. Noch Fragen meine Damen und Herren?

Gravatar: Matthias Gerhardt

Das habe ich noch in der Schule gelernt:
"Patriotismus ist Liebe zu den Seinen; Nationalismus ist Hass auf die anderen." - "Le patriotisme, c'est l'amour des siens. Le nationalisme, c'est la haine des autres." Romain Gary, Éducation européenne, Roman, Paris 1945.

Gravatar: Thomas Waibel

Daß die SPD, besonders die Jusos, internationalistisch und deutschfeindlich war und ist, ist ein alter Hut!

Gravatar: Erdö Rablok

Ausbürgern und Entzug aller Sozialleistungen.
Weiter soweit enteignen, bis alle Aufwendungen für ihre Erziehung und die allfälligen Sozialleistungen zurückgezahlt sind.
Abfolgend Aufforderung zum Verlassen des Landes.

Gravatar: Jürgen kurt wenzel

@Wolfram, wer ist der ,, Staatsschutz" in diesem Land seit diese Marionette regiert für die Schand. !!

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