Nach Stasi-Vorbild eingerichteter Onlinepranger wieder abgeschaltet

»Soko Chemnitz« muss wieder vom Netz

»Denunzieren Sie Ihren Nachbarn und kassieren Sie Bargeld« - so rief das linksradikal ausgerichtete »Zentrum für politische Schönheit« in Stasi-Tradition dazu auf, Teilnehmer der Demonstrationen in Chemnitz anzuschwärzen.

Screenshot WDR
Veröffentlicht: | von

Das linksradikale »Zentrum für politische Schönheit« (ZPS) musste bei seiner umstrittenen Denunzations-Aktion eine Niederlage einstecken. Bei den veröffentlichten Bildern der zu denunzierenden Teilnehmer an den Demonstrationen in Chemnitz hat man sich an fremden Quellen bedient, obwohl die Nutzung zuvor klar untersagt wurde. Juristische Schritte wurden bereits eingeleitet, die Polizei war vor Ort und sammelte Beweismaterial gegen das ZPS und den Ableger, die sogenannte »Soko Chemnitz«, ein. Die Aktion ging also komplett in die Hose.

Zudem erntete das ZPS erhebliche Kritik, selbst aus ihr politisch nahestehenden Reihen. Die Anlehnung an die von der im SED-Staat seitens der Stasi großfläching praktizierten Vorgehensweise mit Fotos, Überwachung, Ausspitzelung und Denunziantentum ging sogar postkommunistischen Politikern zu weit. Derart im Regen stehend, blieb den selbsternannten »Aktivisten« keine andere Option mehr übrig, als die misslungene Aktion einzustampfen.

Ähnlich wie nach den Filmaufnahmen in Lichtenberg, als die Betreiber des selbernannten Comedy-Onlinekanals »Bohemian Browser Ballett«* versucht hatten, mit Amateurdarstellern die angeblichen Jagdszenen aus Chemnitz nachzudrehen, um sie mutmaßlich im Nachlauf als angebliche Beweise vorlegen zu können - die Aktion flog auf und seitens der Darsteller flüchtete man sich in Ausreden - sucht man nun wiederum nach Auswegen, um die jetzige Aktion irgendwie als Erfolg darstellen zu können.

Angeblich habe es sich bei der »Soko Chemnitz« von Anfang an um eine Falle gehandelt, mit der man politische Gegner anlocken wollte. Ein Versuch, um sich vor den drohenden strafrechtlichen Konsequenzen zu schützen. Denn dazu könnte es wegen Beleidigung, Verstoß gegen das Kunsturhebergesetz und den Datenschutz kommen.

*Wir hatten zunächst gemeldet, dass das ZPS versucht hatte, diese Jagdszenen nachzustellen. Tatsächlich wurden diese Szenen aber von der jetzt benannten Gruppe zu erstellen versucht. Nachdem man sie bei der Erstellung von Fake-News ertappt hatte, versuchten sich die Verantwortlichen damit herauszureden, dass sie eine Parodie erstellen wollten.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Tom der Erste

Fallen bauen habe ich bei der NVA auch gelernt, aber so daß da keiner wieder rauskommt, sonst wär´es ja keine Falle. Ich kann den politisch Schönen gern mal zeigen wie das funktioniert.

Gravatar: Ede Wachsam

Wie war das noch mit der Grube? Ach ja, wer andern eine Grube gräbt fällt selbst hinein.

Gravatar: mah

Also kurz zusammengefaßt:

Politische Schönheit gemäß ZPS = abgrundtiefe moralische Verkommenheit + professionelle Unfähigkeit + kriminelle Energie

Sehr interessant auch die Wikipedia-Seite des Ruch und die Seite des ZPS.
Der absolute Brüller - dort gibt es eine Datenschutzerklärung.

Gravatar: karlheinz gampe

Wirre, irre rote Logik ala CDU Merkel, die mit dem alten roten DDR StasiBetonkopp ! Man wollte also Rechten eine Falle stellen und ging davon aus, dass die sich selbst denunzieren. So krank können nur geistig zurück gebliebene linke Idioten denken !

Gravatar: Jürgen kurt wenzel

@karlheinz gampe , die Nazis waren LINK(s) egal unter welcher Farbe !! Rot, Rotbraun , Gelb oder sonst was! Sie waren immer Diktatur !!! ,, Sovietstory " von Edwin Snore !!!! Merkel ist nur ein armseliges kleines FDJ-Flintenw..... an den Fäden dunkler Mächte und der Gier nach Blut und Öl!!!!!

Gravatar: famd

Was diese geistigen Vollklatschen im Auftrag und finanzieller Unterstützung durch diese Alt-Stasi Kahane geboten haben könnte auf der Grundlage alter Stasi-Handbücher und alter Lehrfilme stammen. Doch die merken nicht wie sie selbst outen. Was soll man auch schon von solchen Leuten erwarten, die als ewige Parasiten, schwul-perverse Studis oder mitgeschleifte geistig Behinderte aus ihrem abartigen Lebensstil nicht mehr raus kommen? Die Kahane stützt diese jämmerlichen Figuren und glaubt, die alten Zeiten könnten wiederbelebt werden?
Doch die vergessen etwas: Wer anderen eine Grube gräbt fällt oft selbst hinein.
Ich kenne im Übrigen die Methode dahinter. Sie wurde zu DDR-Zeiten meist in Gemeinschaften, in Betrieben und sogar in Familien praktiziert. Wegen Denunziation verbrachte ich daraufhin selbst einige Stunden im Stasi-Keller und wurde alle 2h verhört. Aber wie die es machten, war immer gleich. Einer tut so als fühle er Sympathie für den Westen und streut bewusst unauffällige regimekritische Äußerungen oder zeigte mal "Westartikel" oder tauschte heimlich Westgeld mit Kollegen oder Bekannten. Oft war dies eine Falle, denn diese Leute waren meist selbst IM's und wollten so die Loyalität zum SED-Staat testen. Beliebter Ort waren Kantinen-Tisch-Gespräche, Betriebsfeiern oder in den geschlossenen Arbeitskollektiven.
Wer damals auch noch in leitenden Funktionen war oder eine Perspektive anstrebte, hatte irgendwann schlechte Karten und wurde unauffällig unter fadenscheinigen Gründen abserviert, schlecht bewertet, versetzt oder bekam keine Delegierung zum Studium.
Durchaus waren solche Leute aber auch bekannt und hinter verdeckter Hand gab es durchaus Hinweise über IM's... Interessant war auch, dass diese Leute nach Zaunöffnung plötzlich "unbekannt" verzogen waren, waren über Nacht nicht mehr da, Wohnungen abgemeldet...usw. Es gab aber auch solche, die plötzlich sich nach der Wende selbstständig machten. Schon merkwürdig, ein ehemaliger Bordstein-Polizist gründete eine Baufirma? Oder, ein Hausbewohner, der bei der Transportpolizei hohen Rang hatte, dessen Frau auch in der ZK-Leitung im Bezirk angestellt war und im Haus jahrelang die Rolle des "Vertrauensmann" (Blockwart) spielten - über jeden Mitbewohner Bescheid wussten... diese Familie war schon am 11.11.1989 plötzlich angeblich gegen Westen verschwunden und "Verwandte" lösten den Haushalt auf. Die Wahrheit war, die haben nur in anderen Städten ihre Identitäten gewechselt (Wohnort getauscht) um unerkannt neu anzufangen. Natürlich clever gemacht, denn damals verzogen nach der Wende viele Leute und alte Hausgemeinschaften lösten sich auf und neue Leute zogen plötzlich ein?

Mich wundert es heute also nicht, wenn man feststellt, wie die alte Stasi- & Polit-Clique sich in strategischen Positionen im Westen wie ein Eitergeschwür ausbreiteten und festsetzten.

Das Ergebnis sieht man heute. Das gesamte Staatswesen, die Behörden und politischen Ebenen sind durchfressen mit Alt-Kommunisten oder Postkommunisten und sehen ihre Chance nun geschlossen gekommen um den westlichen Kapitalismus in Vollendung zu zerstören. Die Masseneinwanderung und Zerstörung des sozialen Friedens in der Bevölkerung sind da die geeigneten Mittel.
Unruhe stiften, Menschen verprügeln oder morden lassen, Verunglimpfung und Wortverdrehung...
Den Anti-Faschismus als Vorwand nutzen.

Gravatar: Alfred

STASI-Vorbild?
Das sind STASI-Mitarbeiter aus Politik und Medien.

Gravatar: Andreas Schulz

Wetten, dass die meisten dieser "Aktivisten" kurz vor oder nach 1989 geboren wurden? Wer schon den Begriff " politische Schönheit" benutzt, hat von nichts eine Ahnung.Nutzloses Volk,ab vor ein Gericht.

Gravatar: Treasure

Gibt es Quellen zu der Aussage, dass Jagdszenen nachgestellt wurden, bzw. nachgestellt werden sollten? Und welche Ausreden gab es diesbezüglich?
Habe bei meiner Suche danach nichts gefunden.

(Anm. d. Red: u. a. https://www.stern.de/politik/deutschland/schlecky-silberstein--afd-verbreitet-verschwoerungstheorie-zu-satire-dreh-8362540.html?utm_campaign=artikel-header&utm_medium=share&utm_source=facebook&fbclid=IwAR12nDwBHtcq7GE4nWLVe2_RaOiQBh0kPiyCS1-2-X2Pu_ZKYf4O2JDGEh8. Allerdings gehört "Schlecky Silberstein" - mit bürgerlichem Namen nicht zum ZPS, sondern zum "Bohemian Browser Ballett", einer selbsternannten "Comedy-Onlineshow", die wie das ZPS ebenfalls dem potilisch linksradikalen Spektrum zuzuordnen ist. Wir bitten um Nachsicht, dass das im Beitrag erwähnte Machwerk in Lichtenberg irrtümlich dem ZPS zugeordnet wurde.)

Gravatar: Walter

In meinem Sprachgebrauch habe ich den Namen vom "Zentrum für Politische Schönheit" in "Zentrum für Geistige Blödheit" umbenannt.
Was ich von denen halte, welche das "Zentrum für Geistige Blödheit" finanziell unterstützen, möchte ich wegen den Regeln der höflichen Kommunikation hier nicht sagen.

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