Cum-Ex, Wirecard, Elbphilharmonie, Verschuldung Hamburgs

Skandal-Scholz baut Führung in Umfragen aus

Der Zustand der deutschen Altparteien ist in hohem Maße besorgniserregend. Das lässt sich leicht an den drei Kanzlerkandidaten ablesen. Denn ausgerechnet der skandalträchtige Olaf Scholz, der Milliarden Euros in den Sand gesetzt hat, für die der Steuerzahler jetzt aufkommen muss, baut in Umfragen seine Führung vor seinen Mitbewerbern aus.

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Ein Blick auf die aktuellen Umfragewerte zeigt, dass die SPD von Olaf Scholz bei etwa 25 Prozent gehandelt wird. Das ist zwar im Vergleich mit den Werten der Partei aus Zeiten von Willy Brandt oder Helmut Schmidt, also den echten und letzten Sozialdemokraten, immer noch verheerend niedrig, aber eine klare Wende nach oben gegenüber den Zeiten eines Martin Schulz, Andrea Nahles oder Sigmar Gabriel. Allerdings, aber das versucht die jetzige SPD-Führung massiv zu verdrängen, beruhen die relativ guten Umfragewerte nicht etwa auf eigener »Stärke« (die sucht man in der SPD vergebens), sondern darauf, dass die anderen beiden Kanzlerkandidaten in der Öffentlichkeit mehr oder minder als Totalversager wahrgenommen werden.

CDU-Kandidat Laschet beschert seiner Partei in Umfragen mit aktuell 20 Prozent den historisch schlechtesten Wert in der 76-jährigen Geschichte. Ein einziges Desaster, sowohl für die CDU wie auch für Laschet. Nicht minder desaströs ist die Situation für die Baerbock, die Kandidatin der Grünen. Bevor ihre Partei sie nominierte, stand die Partei in Umfragen - auch medial gesteuert - sehr gut dar. Aber die ehemalige Trampolinspringerin schaffte es, mit ihren Skandalen und Skandälchen, die gute Ausgangsposition innerhalb kurzer Zeit verspielen.

Überraschend ist, dass SPD-Mann Scholz trotz handfester Skandale, die milliardenschwere Löcher in die Haushalte rissen (für die wie immer der Steuerzahler aufkommen muss), dennoch in der Öffentlichkeit nicht damit in Verbindung gesetzt wird. Weder der Cum-Ex-Bankenskandal noch die Wirecard-Affäre oder das Hamburger Milliardengrab Elbphilharmonie scheinen derzeit Scholz´ Werte negativ zu beeinflussen.

Genau das ist es, was den Zustand der deutschen Altparteien so besorgniserregend macht: drei verkrachte, unfähige Kandidaten streiten um das Amt des Regierungschefs in diesem Land. Einer von ihnen wird wohl das Rennen machen. Und das ist das Allerschlimmste an der Situation.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Werner Hill

Wenigstens ist das Amt des/der Verteidigungsminister*in einmal mehr kompetent besetzt, vdL kämpft in der EU so erfolgreich für deutsche Interessen und Frau Lagarde ist als EZB-Präsidentin natürlich viel geeigneter als Bundesbank-Präsident Weidmann.

Und - was die Kanzlerkandidat*innen betrifft - werden sie Deutschland mit Unterstützung der medienmächtigen Globalisten bestimmt ähnlich "erfolgreich" steuern wie Frau Merkel ..

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