Versagen der Altparteien auf ganzer Linie

Simbach: immer noch kein Geld für die Flutopfer

Im vergangenen Juni traf eine Sturzflut einige Gemeinden in der Region Rottal-Inn. Sieben Menschen kamen ums Leben, viele andere retteten zwar ihr Leben, verloren aber Haus und Hof. Staatliche Hilfe kam bis heute kaum.

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Zum Monatswechsel Mai/Juni 2016 hatte Dauerregen im niederbayrischen Landkreis Rottal-Inn mehrere Gewässer über seine Ufer treten lassen. Betroffen davon waren vor allem die Orte Simbach am Inn, Triftern und Tann. Mehrere Tausend Haushalte waren ohne Strom, Schulen blieben geschlossen und Menschen mussten evakuiert werden. Für sieben von ihnen gab es jedoch keine Rettung mehr.

Der bayrische Ministerpräsident Seehofer hatte unmittelbar nach den schrecklichen Ereignissen schnelle, unbürokratische finanzielle Hilfen. Ersten Aussagen zufolge wurden die Schäden auf über eine Milliarde Euro geschätzt. Doch zwischen den hehren Worten Seehofers und den Fakten klaffen aktuell, mehr als sechs Monate danach, erhebliche Lücken.

Immer noch leben zahlreiche Flutopfer behelfsweise bei Freunden, Verwandten oder Bekannten. Von der unbürokratischen finanziellen Hilfe ist bisher nur ein Bruchteil bei den Betroffenen angekommen. Es wurde noch nicht einmal darüber beschieden, wer in welchem Umfang welche Hilfe erhalten soll. Das berichtet der »BR« aktuell. 

Ein Flutopfer wird wie folgt zitiert: »Wir wissen überhaupt nicht, wie es weitergeht, wir haben gar keine Perspektive, weil immer noch nichts entschieden ist. Also, einen Zeitplan haben wir von dem her gar nicht. Ich denke, bis wir nach Hause zurück können, wird es noch ein, zwei Jahre dauern.«

Bei Hilfeleistungen für »Flüchtlinge« dauert es in der Regel weniger lange, bis Geld fließt.

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Gravatar: K Becker

Wären es Invasoren, Forderer , Siedler und Beglücker, würden alle Gutmenschen sich darum reißen, Milliarden hin zu schaffen.

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