Ohne Kehrtwende »in 30 Jahren ein anderes Land«

Seyran Ates warnt vor Dominanz des Islam in Deutschland

Die Berliner Rechtsanwältin Seyran Ates mahnt Deutschland zu einer Kurswende in seiner Islam-Politik, andernfalls drohe das Land in nicht viel mehr als 30 Jahren vom politischen Islam übernommen zu werden und damit seine Freiheiten zu verlieren.

Foto: Heinrich-Böll-Stiftung/ flickr.com/ CC BY-SA 2.0
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Während die einen aus der zumeist grünen Ecke das Ende der Menschheit bis spätestens 2050 prognostizieren, sollte nicht radikal beim Klimaschutz umgesteuert werden, sieht die Berliner Rechtsanwältin Seyran Ates für den gleichen Zeitpunkt ein ganz anderes Problem auf uns zusteuern.

Die 1963 in Istanbul geborene und im Alter von sechs Jahren nach Berlin gekommene Frauenrechtlerin und Islam-Kritkerin warnte auf dem Social Media-Portal Facebook davor, wenn in der deutschen Islam-Politik nicht bald eine Kehrtwende stattfinde, werden wir »an einem Morgen in 30 Jahren in einem anderen Land aufwachen«.

In diesem Land werde »der politisch motivierte Islam seine Vormachtstellung nicht mehr nur gegenüber der restlichen Gemeinschaft der Muslime behauptet«, sondern diese »längst auf breite Schichten der Mehrheitsbevölkerung« ausgeweitet haben und mit seinem Stimmgewicht Wahlen zu seinen Gunsten entscheiden, erklärte Ates.

Mit Sorge sehe sie, dass Deutschland »aus Angst davor, für sich und seine Werte einzustehen«, eine ganze Generation großwerden lassen werde, die »nicht dazu bereit ist, den Geist des Grundgesetzes zu leben und weit mehr Daseinszweck aus radikalen Predigten auslandsfinanzierter und reaktionärer Gebetshäuser bezieht als aus dem Geist der Aufklärung, der dieses Land frei, offen und somit reich gemacht hat«.

Die Folge werde ein Land sein, »in dem die religiös begründete Unterdrückung der Frau wieder Ausmaße angenommen hat, die man in unsere Breiten vergessen geglaubt hatte – und basale Grund- und Freiheitsrechte plötzlich wieder zur Disposition stehen«. Die »Ignoranz gegenüber den Implikationen des Vormarsches antiaufklärerischer Gesinnungen mitten unter uns« werde uns unsere Freiheit kosten.

Ates betont, dass sie nicht in so einem Land aufwachen wolle und überzeugt sei, dass die große Mehrheit der Deutschen das auch nicht wolle. Am Ende lautet ihr Appell: »Machen wir den für unsere Zukunft verantwortlichen endlich eines klar: Keine Toleranz den Feinden der Toleranz!«

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Gerd Müller

Das haben wir in der jüngeren Vergangenheit bereits in vielen anderen Ländern der Erde genau so erlebt.

Auch unsere Politgrößen können nicht ganz so dämlich sein, das zu übersehen.

Aber sie wollen das ja so haben ...

Wenn man denen nur ein klein wenig Verstand zubilligt, kommt man zu keiner anderen Erklärung !

Gravatar: reiner

Das ist richtig! Nicht eine neue Klimapolitik rettet unser Land, sondern eine andere Zuwanderungspolitik.
Die Wähler sollten dies beachten.

Gravatar: Hajo

Das alles erinnert in fataler Weise an die Eroberung der beiden amerikanischen Kontinente, denn auch damals gab es unterschiedliche Fraktionen, die einen, die sofort eine Gefahr erkannten, die anderen die diese unterschätzten, wieder andere wollten für sich daraus Kapital schlagen und in dieser Gemengenlage haben sie sich ausgebreitet, auch unter Zuhilfenahme einheimischer Stämme, bis das Schicksal der indigenen Bevölkerung besiegelt war und heute sprechen sie vom den großen Völkern Amerikas, meinen aber damit im Prinzip nur die Zugewanderten, während die Einheimischen vor sich hindarben und genauso wird es auch bei uns kommen, wenn auch auf etwas andere Art und auch die Kirchen sind wieder mit dabei, das kennt man ja.

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