Selenski droht Europa mit Aufständen ukrainischer Flüchtlinge

Seymour Hersh: »Der Krieg ist aus. Russland hat gewonnen«

Vor dem einjährigen Jahrestag der Zerstörung der NordStream-Pipeline versprach der Journalist Seymour Hersh, der am 8.2. im bisher immer noch detailliertesten Bericht der Biden-Regierung die Schuld am NordStream-Anschlag gegeben hat, weitere Aufklärung und berichtete aus Geheimdienstquellen von der desolaten Kriegslage in der Ukraine.

Foto: Seymour Hersh
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»Der Krieg ist aus. Russland hat gewonnen. Es gibt keine ukrainische Offensive mehr, aber das Weiße Haus und die amerikanischen Medien müssen ihre Lüge aufrechterhalten«, zitiert Hersh einen ranghohen US-Geheimdienstbeamten.

»Wenn man der ukrainischen Armee befehlen würde, die Offensive fortzusetzen, würden sie meutern. Die Soldaten wollen nicht mehr sterben, aber das passt nicht zu dem Quatsch, der vom Biden-Weißen Haus verzapft wird.«

Während nächsten Dienstag der erste Jahrestag der Zerstörung der NordStream-Pipeline näher rückt, versprach Hersh nach seinem Enthüllungsbericht vom 8. Februar weitere Details über das angebliche Komplott der Biden-Regierung, den größten Akt der industriellen Sabotage seit dem Zweiten Weltkrieg zu verüben – ausgerechnet gegen den deutschen Verbündeten.

Nach hanebüchenen Berichten der Mainstream-Presse über Segelschiffe aus Rostock, die angeblich in der Lage seien, in 70 m Tiefe an zwei 70 km auseinanderliegenden Orten eine Explosion von 2,3 auf der Richterskala zu verursachen, bleibt Hershs Bericht die immer noch überzeugendste Version des Geschehens.

»Der Krieg geht nur deshalb weiter... weil Selenksi darauf besteht«, zitierte Hersh seine Geheimdienstquelle, während Wolodymyr Selenksi diese Woche bei der UNO und in Washington auf Promotour war:

»Weder in Selenksis Hauptquartier noch im Weißen Haus wird ernsthaft über einen Waffenstillstand oder über Verhandlungen, die das Gemetzel beenden könnten, nachgedacht«, so Hersh.

In Bezug auf die ukrainischen Erfolgsmeldungen bei der Offensive, bei der bisher schätzungsweise 75.000 Opfer auf ukrainischer Seite zu beklagen sind, sagte der Geheimdienstler zu Hersh: »Das sind alles Lügen.«

Es habe eine »geheime Desinformationskampagne« durch die CIA und den britischen Geheimdienst gegeben, um Putin zu diskreditieren, schrieb Hersh, was u.a. dazu führte, dass »große Medien hier und in London berichteten, dass der russische Präsident unter verschiedenen Krankheiten leide, darunter Leukämie oder Krebs.«

Bei der viel erwarteten ukrainischen Frühjahrsoffensive gab es »einige frühe Durchbrüche« der schwer befestigten russischen Verteidigungsanlagen, wie Hershs Quelle sagte. »Die Russen haben sich zurückgezogen, um sie in die Falle zu locken. Und sie sind alle gestorben.«

»Nach Wochen mit hohen Verlusten und geringem Fortschritt sowie horrenden Verlusten an Kampfpanzern und Schützenpanzern hat ein großer Teil der ukrainischen Armee stillschweigend die Offensive abgesagt«, so Hersh. Die beiden Dörfer, die die ukrainische Armee erobert haben soll, »sind so klein, dass sie zwischen zwei Plakatwänden an der Highway passen könnten«.

Die »neokonservative Russland-Feindschaft« der Biden-Regierung habe die US-Geheimdienste gespalten, so Hersh, der von »anhaltenden Meinungsverschiedenheiten zwischen der CIA und anderen Diensten« über die Aussicht für den Ukrainekrieg berichtete.

Die CIA sei »weit skeptischer als ihre Kollegen beim Defense Intelligence Agency (DIA), was die Erfolgsaussichten der Ukraine angeht«, so Hersh. Dies werde von den amerikanischen Medien jedoch totgeschwiegen.

Bei seiner Rede vor der UN diese Woche erwähnte Präsident Biden das desaströse Scheitern der milliardenschweren ukrainischen Offensive mit keinem Wort und versprach immerwährende Unterstützung, während Wolodymyr Selenksi sich weiterhin weigerte, Friedensverhandlungen in Betracht zu ziehen und stattdessen wie immer mehr Waffen und Geld forderte.

In einem Interview mit The Economist äußerte Selenksi laut Hersh eine versteckte Drohung gegenüber den europäischen Ländern, die Millionen ukrainische Flüchtlinge aufgenommen haben, als er sagte, die Ukrainer hätten »sich gut verhalten... und sind dankbar«, aber es könne »niemand wissen, wie sie reagieren würden, wenn man ihr Land im Stich lässt.«

Selenski drohe also »mit einem Volksaufstand in Europa«, so Hersh.

 

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

… »Wenn man der ukrainischen Armee befehlen würde, die Offensive fortzusetzen, würden sie meutern. Die Soldaten wollen nicht mehr sterben, aber das passt nicht zu dem Quatsch, der vom Biden-Weißen Haus verzapft wird.« …

Hat die auch m. E. von der ´nach wie vor Göttin`(?) diktierte, giftig grün-gelb-rot verseuchte deutsche Presse in diesem Fall – auch deshalb - nicht sogar deckungsgleich zu berichten?!

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