Kein Geld für vernünftige Winterjacken

Senat lässt Berliner Polizisten wieder im Regen stehen

Der Rot-Rot-Grüne Senat in Berlin verbrennt gerne jede Menge Geld für sinnfreie Aktionen. Aber für die Polizisten, die Tag für Tag und rund um die Uhr versuchen, die Sicherheit und Ordnung in der Stadt wenigstens noch halbwegs aufrecht zu erhalten, ist nicht einmal Geld für vernünftige Winterjacken da.

Quelle: gdp.de / keine Verfügungsbeschränkung
Veröffentlicht: | von

Die Liste der Mängel und Skandale bei der Berliner Polizei ist lang, sehr lang. An der Spitze stehen die bescheidene Ausstattung der Reviere, in denen teilweise Brackwasser alternativ aus der Leitung oder von den Wänden herab fließt. Bestreift werden die Areale der zuständigen Inspektionen mit uralten Opel Corsa, die, gehörten sie einem Privatmann, längst von Amts wegen stillgelegt worden wären. Die Waffen, wenn sie überhaupt einmal geliefert werden, sind ebenso mangelhaft wie die Munition. Und aktuell stellt sich heraus, dass den Polizisten nicht einmal genügend Geld zur Verfügung steht, um sich von ihrem Kleiderkonto eine vernünftige Winterjacke kaufen zu können. Doch der Rot-Rot-Grüne Senat der Stadt lässt seine Schutzleute wieder einmal, dieses Mal sogar im wortwörtlichen Sinne, im Regen stehen.

Natürlich haben sich die Männer und Frauen der Berliner Polizei ihren Beruf selbst ausgesucht. Niemand hat sie gewzungen, zur Polizei zu gehen. Das war ihre freie und eigene Entscheidung. Doch wer sich für diesen Beuf entschieden hat, ist wohl zu Recht davon ausgegangen, dass der Dienstherr seiner Verantwortung gegenüber den Polizisten gerecht wird. Davon allerdings kann in Berlin keine Rede sein. Schaufensterprojekte wie die Wache am Alexanderplatz werden medial propagandistisch vom Innensenator Geisel (SPD) ausgeschlachtet, um die etlichen anderen Missstände unter den Tisch kehren zu können.

Doch langsam aber sicher kocht die Seele der Polizisten über. Selbst Stephan Kelm, stellvertretender Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Berlin, ist sauer: »Langsam aber sicher platzt mir der Kragen«, sagte er gegenüber den Medien. Zwei Jahre muss ein Polizist sein Kleidergeldkonto (150 Euro im Jahr) ansparen, um sich eine Winterjacke (knapp 250 Euro) leisten zu können. Allerdings darf er sich dann kaum etwas anderes leisten, sonst wird das nichts mit der Winterjacke. Dann heißt es weiter frieren.

 

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

... „Der Rot-Rot-Grüne Senat in Berlin verbrennt gerne jede Menge Geld für sinnfreie Aktionen. Aber
für die Polizisten, die Tag für Tag und rund um die Uhr versuchen, die Sicherheit und Ordnung in der Stadt wenigstens noch halbwegs aufrecht zu erhalten, ist nicht einmal Geld für vernünftige Winterjacken da.“ ...

Könnte dies auch schon deshalb absolut ´göttlich`(?) gewollt sein, weil auf diese Art wenigstens die Berliner Polizisten daran gehindert, gegen „Linksextremisten auf Feldzug gegen die AfD“ vorzugehen?

Oder: Werden in Berlin etwa bewusst dumme - bzw. Polizisten mit Migrationshintergrund und der deutschen Sprache nur höchst unzureichend mächtig https://www.welt.de/politik/deutschland/article178098818/Schlechte-Deutschkenntnisse-Zwei-von-drei-Polizeischuelern-kassieren-im-Diktat-die-Note-6.html
bevorzugt, weil diese sich in göttlichem Sinne - auch ohne die tatsächlichen Hintergründe zu verstehen bzw. über sie nachzudenken - sehr viel besser besonders gegen ´die` deutsche Bevölkerung einsetzen lassen, „welche schon länger hier lebt“???

Ohne die entsprechende Ausrüstung allerdings werden selbst diese Polizisten sicherlich lustlos!!!

Gravatar: Tom der Erste

Die Berufswahl Polizei dürfte wohl wegen dem Beamtenstatus und einer gewissen Unantastbarkeit eine Priorität haben. Auch muß man bei dieser Gilde nicht besonders viel nachdenken und kann seinen Gelüsten freien Lauf lassen.

Aber nun mal zum Thema Klamotten. Ich war selbst eine Zeitlang bei DHL Schkeuditz und da hatten wir wirklich alle möglichen Sachen bekommen, Sommerhemdchen in Gelb , Arbeitsschuhe, Hosen und diverse T- Shirt´s. Für den Winter gab es Pullover zum Wechseln und einen wirklich sturmfesten Anorak mit Kapuze und ausknöpfbarem Futter. Für uns wurde also gut gesorgt.

Aber in Berlin ist alles anders. Da sorgt sich man sich um diejenigen welche nicht arbeiten.

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