Deutschland bekommt eine Neuauflage der GroKo. Es hätte auch Jamaika werden können: Union, Grüne und FDP. Doch die sogenannte Liberalen drückten sich und machten sich aus dem Staub. Einerseits ist das gut, weil den Bürgern so eine grüne Regierungsbeteiligung erspart geblieben ist. Andererseits fragt man sich, warum die FDP trotz ihres realtiven Wahlerfolges so vor der Verantwortung gedrückt hat.
Auch Horst Seehofer kann sich keinen Reim drauf machen. Er hätte gerne Jamaika gehabt. In einem Interview (siehe Nassauer Neue Presse und Donaukurier) äußerte er auf die Frage, wie große seine Enttäuschung bei Ende der »Jamaika«-Gespräche war, folgendes:
»Ich sah nach vier Wochen eine echte Chance. Deshalb bin ich heute noch enttäuscht. Für mich ist es noch immer rätselhaft, weshalb die FDP das beendet hat. Auch Jamaika wäre eine gute Regierung gewesen. Eine politische Kraft, die den Schwerpunkt auf die Ökologie legt. Eine weitere Partei, die vor allem die Wirtschaft im Auge hat, und die CDU/CSU, die das Soziale und viele andere Spektren abdeckt. Das wäre eine wunderbare Symbiose gewesen, wie wir sie in Deutschland bislang noch nie hatten. Es wäre spannend geworden, weil wichtige Themen wie Ökologie vorangetrieben worden wären wie nie zuvor.«
Weiterhin sagte er über die Grünen:
»Mit Katrin Göring-Eckhardt und Cem Ödzdemir hatten die Grünen ein starkes Gespann. Was mich vor allem überzeugt hat, war die Qualität der Verhandler der Grünen. Das waren viele junge Leute, ein breites Spektrum von Personen. Sie waren unheimlich stark vorbereitet in der Sache und dann macht Politik Spaß. Wenn nicht geschwafelt wird, das mag ich. Da gewinnen wir alle.«
Doch Verwunderlich ist es schon, wie toll ein Horst Seehofer eine Zusammenarbeit mit den Grünen gefunden hätte.



Kommentare zum Artikel
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Heute knallen in Bayern die Champagner Korken.
Der unfähigste und dem schöne Land Bayern am nachhaltigsten schadende Dampfplauderer wird endlich nach Berlin abgezogen, wo er für Gesamtdeutschland sein schädigendes Verhalten ausüben, sich unter Merkels Fuchtel austoben kann.
War es nicht der Drehofer Horst, der vor der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft im Juni 2015 schwadroniert hatte, "wir brauchen Einwanderung". Na, ja der Merkel-Untertan hat dies ja wunderbar eingeleitet.
München, Augsburg, Nürnberg, Würzburg, Rosenheim, Regensburg und all die Hotspots der andauernden Auseinmandersetzungen. Heute hocken in jeder Gemeinde Bayerns und in jedem Dorf die vielen, vielen reich versorgten und zusätzlich beschenkten Figuren, die noch nach "mehr" schreien.
Da arbeitet keiner. Da wollen sich weinige die Strapazen des Lernens antun, geschweige denn ihr "Analphabetentum" beenden. Nein, die Mittelschicht der "hier in Bayern schon länger lebenden" wurden von Drehofer darauf eingeschworen, dass es eine "Obergrenze" geben müsse.
Ja wo iss sie denn?
Aber bis dahin wird erst einmal die Mittelschicht ausgewrungen wie ein nasses Handtuch. Horst und seinen Mannen geht es sicherlich gut, die kriegen davon nicht soviel mit. Und die Beamten Bayerns, die im Wahljahr 2017 im August noch einen "Leistungsbonus" von EUR 500,00 bekammen, die konnten sich davon sicherlich einmal ein schönes Essen gönnen.
Aber die breite Masse? Arbeiten schuften, sein erspartes, abbezahltes Dieslauto durch Perverse "verbieten" lassen. Allein die Diskusssion hierüber ist Grund genug, aus Bayern wegzuziehen.
Belastung, Belastung, Belastung. Umverteilung des geldes der Bürger an andere.
Das war der ausgebildete Verwaltungsbeamte Horst Seehofer.
... und dafür wird er sogar von SPD Bayerns heute gelobt.
Man möchte gerade darüber lachen, wenn es nicht so traurig wäre.