Deutsche Behörden sind nicht gerade bekannt dafür, gegen Gesetzesbrecher schnell und effektiv vorzugehen. Islamisten treiben sich Monate lang in Freiheit herum und erhalten dadurch Zeit für weitere Taten, Aktivisten der Antifa genießen eine Art Dauerschonfrist, und wer fürs Klima auf die Straße geht und die Polizei attackiert, dem wird umgehend generalamnestiert.
Nicht so die Kritiker der Corona-Maßnahmen. Am Zweiten Weihnachtsfeiertag gingen in Schweinfurt Bürger gegen Corona-Maßnahmen und die angekündigte Impfpflicht unangemeldet auf die Straße. In Berlin bei allen möglichen Anlässen eine Selbstverständlichkeit, der der Senat lässlich mit einer sogenannten Deeskalierungsstrategie begegnet, auch wenn es jedes mal zu Randale kommt.
In Schweinfurt drosch die Polizei gleich auf die Bürger ein. Ferne wurde Pfefferspray eingesetzt. Man gönnt sich ja sonst nichts. Ein Kleinkind wurde getroffen und verletzt. Mit anderen Worten: Die Polizei drischt auf Kleinkinder ein und hält sie sich mit Pfefferspray auf Abstand.
Kaum auszumalen wie die Propagandamaschine der Medien reagiert haben würde, wäre das auf einer gewalttätigen Demonstration von selbsternannten Klimaschützern passiert. Im ZDF wäre eine Sondersendung über Polizeigewalt notwendig geworden. Nicht so bei kritischen Bürgern die friedlich gegen den Corona-Staat protestieren.
Noch während der Demonstration schwenkt die Polizeiführung auf ihre mittlerweile übliche Masche ein, die Bürgerrechtler als Rechtsradikale zu diffamieren. Die DDR lässt grüßen. Zunächst noch indirekt. »Lassen Sie sich nicht von Rechtsextremisten, Reichsbürgern oder Antisemiten vereinnahmen«, plärrt ein Lautsprecherwagen der Polizei. Dann wird gedroht: »«behindern Sie keine Maßnahmen der Polizei«. Anschließend wird geprügelt.
Im Verlauf der Demonstration nimmt die Polizei acht Personen fest und leitete gegen 44 Personen ein Verfahren wegen Ordnungswidrigkeit ein. Die Mutter des Kindes, das von der Polizei mit Pfefferspray besprüht worden war – mit einer »Pfefferspraywolke in Kontakt« gekommen sei es, schreibt die Welt euphemistisch – wurde nach dem »Versammlungsgesetz« angezeigt. »Außerdem wird das Jugendamt von der Polizei über den Vorfall informiert.«
Auch die Gewerkschaft der Polizei war beim Thema Kinder auf Demonstrationen schnell zu Stelle. »Es gibt das Phänomen häufiger, dass Eltern mit ihren Kindern, oft auch im Kinderwagen, zu Impfgegner-Demos gehen, um ihre Kinder als Schutzschilder gegen polizeiliche Maßnahmen einzusetzen«, behauptet ihr Bundesvorsitzender gegenüber der »Rheinischen Post«. Seltsam, dass man von diesem Sprecher nichts hört, wenn Linksradikale ihre Kinder in den Hambacher Forst schleppen.
Selbst der Kinderschutzbund meldete sich zu Wort. Ihr Präsident Heinz Hilgers kritisierte Eltern, die ihre Kinder zu solchen Protesten mitnehmen. »Ich finde es unverantwortlich«, empörte sich Hilgers, »dass noch sehr junge Kinder, die selbst noch keine eigene Entscheidung diesbezüglich treffen können, mit auf Demonstrationen genommen werden, bei denen es erfahrungsgemäß zu gewalttätigen Auseinandersetzungen kommt«.
Und so läuft die Propagandamaschine auf Hochtouren. Die Bürgerrechtler werden in einer Manier, wie man sie in der neueren deutschen Geschichte nur aus der DDR kennt, als Rechtsradikale und Staatsfeinde diffamiert und gewaltsam attackiert.
Zur Abrundung wurden vier Protestler nun im Schnellverfahren angeklagt. Das nennt man kurzen Prozess. Mit einem funktionierenden Rechtsstaat hat das nichts mehr zu tun.



Kommentare zum Artikel
Bitte beachten Sie beim Verfassen eines Kommentars die Regeln höflicher Kommunikation.
Die deutschen Regierungspolitiker in Bund und Ländern haben sich total radikalisiert und bezeichnen sich frech, als Demokraten, stehen aber den Diktatoren Stalin und Lukaschenko in nichts nach.
Das beste Deutschland, das es jemals gegeben hat (Steini-Gefasel).
Eine offensichtlich verrottende Republik!!!