64-jähriger schoss mit Schnellfeuer­gewehr auf Konzertbesucher

Schüsse auf Country-Konzert in Las Vegas - mindestens 50 Tote!

In Las Vegas kam es bei einem Country-Konzert zu einer schlimmen Bluttat. Ein 64-jähriger feuerte aus dem 32. Stock eines Hotels hunderte Schüsse auf die Konzert-Besucher ab. Dabei gab es mindestens 50 Tote und über 300 Verletzte.

Veröffentlicht:
von

In Las Vegas hat ein Mann aus dem 32. Stock eines Hotels mit einem Schnellfeuergewehr auf Besucher eines Country-Konzerts geschossen. Es fielen hunderte Schüsse auf das von etwa 30.000 Menschen besuchte Konzert. Dabei starben mindestens 50 Menschen, 300 weitere wurden verletzt. Die Polizei gab bekannt, den Täter »ausgeschaltet« zu haben.

Unklar sind noch die Hintergründe der Tat, also etwa ob ein politischer oder religiöser Hintergrund bestehe. Der Schütze stamme selber aus Las Vegas und habe nach ersten Erkenntnissen keine Verbindungen zu militanten Gruppen, teilte ein Polizeisprecher mit. Es handele sich um einen 64-jährigen namens Steven Paddock, der bisher nur wegen Verkehrsdelikten polizeilich aktenkundig war.

Die Polizisten stellten den Mann im 32. Stock des berühmten »Mandalay Bay« Hotel-Casinos gestellt und erschossen ihn. Zwei Polizisten wurden getötet. Zwei weitere Beamte seien verletzt worden. Die Polizei teilte mit, sie glauben an einen Einzeltäter, suche allerdings immer noch die Lebensgefährtin des Mannes. Sie gelte aber nicht als Komplizin.

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte
unterstützen Sie mit einer Spende unsere
unabhängige Berichterstattung.

Abonnieren Sie jetzt hier unseren Newsletter: Newsletter

Kommentare zum Artikel

Bitte beachten Sie beim Verfassen eines Kommentars die Regeln höflicher Kommunikation.

Gravatar: Dirk S

@ Hans Bunte

Zitat:" je höher die Hürden sind, Schusswaffen zu besitzen, desto weniger kommen sie auch in Umlauf."

Das gilt nicht für die illegal Besessenen und die machen die meisten Probleme.

Zitat:"Wenn jedoch Waffen in den Umlauf kommen, ist ihre Herstellung und der Verkauf nachvollziehbar."

Nicht immer. Man kann Waffen auch illegal herstellen. Die Résistance hat MPs in Klempnereien hergestellt. Aber Waffen, bei denen alles durch den legalen Handel nachvollziehbar ist, sind weniger das Problem.

Zitat:"Somit könnte man Straftaten vorbeugen."

Es gibt viele Maßnahmen, um Straftaten vorzubeugen. Gesetze, an die sich Kriminelle ohnehin nicht halten, aber Nichtkriminellen das Leben erschweren, zu verschärfen, ist keine davon.

Zitat:"Ob das allerdings in einem Land wie den USA noch möglich ist, wo im Jahr ca. 50.000 Menschen durch Schusswaffen sterben, wage ich zu bezweifeln."

Oh ha, ansonsten sind das immer "nur" 30.000, davon sind die Hälfte Suizide. Das Risiko, in den USA ermordet zu werden ist außerhalb der Ganglands in etwa so wie in DE, die Tötungsdelikte konzentrieren sich auf einige wenige Zonen in Großstädten, die im allgemeinen ein strenges Waffenrecht haben. Was aber bei Schwerstkriminellen wenig bringt.

Zitat:"ist der Fakt, dass nach Attentaten die Waffenkäufe immer extrem zunehmen."

Das hat einen einfachen Zusammenhang: Nach solchen traurigen Ereignissen beginnt sofort eine waffenrechtliche Diskussion und viele wollen sich dann noch schnell mit Waffen eindecken, bevor sie es vielleicht doch nicht mehr können. Und das treibt die Waffenverkäufe und die Aktien der Waffenhersteller nach oben.
Würde die Politik nicht so reflexhaft reagieren, würde es diesen Effekt nicht geben. Und vielleicht auch weniger Waffen bzw. weniger ungenutzte (im Sinne von auf Schießplätzen) Waffen, die in den Häusern herumliegen und leicht geklaut werden (und damit dem problematischen illegalen Waffenmarkt zur Verfügung stehen).

Reflexfreie Grüße,

Dirk S

Gravatar: Dirk S

Zitat:"In Las Vegas hat ein Mann aus dem 32. Stock eines Hotels mit einem Schnellfeuergewehr auf Besucher eines Country-Konzerts geschossen."

Ob es sich um ein Schnellfeuergewehr handelte, ist aus der Berichterstattung nur eingeschränkt zu entnehmen. Zumindest eine verwendete Waffe war aber eine Halbautomatische, die eventuell zur Vollautomatik umgebaut (was bei AR15-Gewehren leicht sein soll) oder mit einem "Schnellfeuerschaft" (Bump Fire Stock https://www.youtube.com/watch?v=hCCT8JtwQeI ) versehen wurde. Was für Waffen letztendlich verwendet wurden, scheint noch nicht veröffendlicht zu sein.
Wobei ich mir von der Presse wünschen würde, mal die waffenrechtliche Situation in Las Vegas darzustellen. Warum müssen sich denn immer die Leser die notwendigen Infos selbst zusammen suchen?

Zitat:"Dabei starben mindestens 50 Menschen, 300 weitere wurden verletzt."

Es gibt mehr Opfer. Aber schon die alten Zahlen sind schlimm genug.

Zitat:"Die Polizei gab bekannt, den Täter »ausgeschaltet« zu haben."

Der soll sich beim Aufbrechen der Zimmertür selbst getötet haben.

Zitat:"Unklar sind noch die Hintergründe der Tat, also etwa ob ein politischer oder religiöser Hintergrund bestehe."

Dafür scheßen die Spekulationen ins Kraut. Vom schnellradikalisierten Konvertiten bis hin zum AntiFa- Sympatisanten reichen die Spekulationen. Eigentlich sollte man die Ermittlungsergebnisse abwarten. Was der Presse allerdings keine Schlagzeilen bringt.

Zitat:"Der Schütze stamme selber aus Las Vegas und habe nach ersten Erkenntnissen keine Verbindungen zu militanten Gruppen, teilte ein Polizeisprecher mit."

Das kann sich noch ändern. Warten wir die Ermittlungen ab.

Zitat:"Es handele sich um einen 64-jährigen namens Steven Paddock, der bisher nur wegen Verkehrsdelikten polizeilich aktenkundig war."

Wobei Verkehrsdelikte durchaus Einfluss auf das Recht zum Waffenerwerb haben können. Zumindest, wenn die Strafzettel nicht bezahlt sind.

Zitat:"Die Polizisten stellten den Mann im 32. Stock des berühmten »Mandalay Bay« Hotel-Casinos gestellt und erschossen ihn."

Er soll sich selbst erschossen haben, als das SWAT-Team die Zimmertür aufbrach.

Zitat:"Zwei Polizisten wurden getötet. Zwei weitere Beamte seien verletzt worden."

Der hat zuerst durch die Zimmertür auf die Polizisten geschossen, die dann ein SWAT-Team haben anrücken lassen.

Zitat:"Die Polizei teilte mit, sie glauben an einen Einzeltäter,"

Na ja, andere Informationen haben die zur Zeit ja auch nicht.

Zitat:"suche allerdings immer noch die Lebensgefährtin des Mannes."

Die kann zumindest Informationen zur Persönlichkeit des Täters geben. Und inwieweit die sich vor der Tat geändert hat.

Zitat:"Sie gelte aber nicht als Komplizin."

Die hat für den Tatzeitpunkt ein Alibi. Wobei der Täter auf ihren Namen eingecheckt hat.

@Joachim Datko

Zitat:"Es sollte ein Verbot für Waffen in Privathand geben."

Dann aber bitte auch ein Waffenverbot für Staaten. Denn es sterben bei weitem mehr Menschen durch Staatswaffen als durch Privatwaffen. Selbst diese schreckliche Bluttat erhöht das Risiko, durch eine privat legal besessene Waffe getötet zu werden minimal. Und eine Tat in den USA erhöht das Risiko in DE gar nicht.
Solange es keine klaren Ergebnisse gibt, solange sind Forderungen nach Rechtsverschärfungen ein Missbrauch der Opfer.

Zitat:"Es wird immer wieder schreckliche Morde mit Waffen, die in Privathand sind, geben. Verschärfen der Waffengesetze führt zu weniger Waffen in Privathand."

Sie wissen aber schon, dass insgesamt das Problem illegal besessene Waffen in Privathand sind? Die meisten Taten mit legal besessenen Waffen sind Beziehungstaten, dann kommen noch Taten durch Alkohol- und Medikamenteneinfluss. Da könnte man natürlich noch ansetzen.

Zitat:"Wir sollten den Zutritt von Kindern und Jugendlichen zu Schießsportvereinen einschränken."

Nein, im Gegenteil. Junge Schützen zeichnen sich durch unterdurchschnittliche Aggression und überdurchschnittliche Schulleistungen aus. Wir sollten eher das Schießen bei Jugendlichen fördern.

Zitat:"Die Altersgrenzen sollten angehoben werden."

Warum? Entweder man ist mit 18 erwachsen und damit in der Lage die Folgen seiner Handlungen abzuschätzen oder, wenn 18jährige das nicht hinreichend können, dann muss auch das Wahlalter heraufgesetzt werden.

Zitat:"Eltern, die Kinder an den Schießsport heranführen, könnten es später bitterlich bereuen."

Im Gegenteil: Schießsport erhöht die Konzentrationsfähigkeit und das Verantwortungsbewusstsein. Wissenschaftlich erwiesen!

@ Anton

Zitat:"Es ist bemerkenswert, daß in den USA tägliche Berichte über offene Waffengewalt berichtet wird;"

In den USA gibt es mit der Gang-Kriminalität eine besonders gewaltsame Form der Kriminalität. Die Schießereien beschränken sich vor allem auf die Ganglands der Großstädte, wenn verschiedene Gangs um Reviere und die Vorherrschaft auf dem Drogenmarkt kämpfen. Erfahren wir nur in DE nichts von. Wird eben nicht drüber berichtet.

Zitat:"zweifelsfrei dürfte diese Wahnsinnstat in Las Vegas die schwerwiegendste zu sein!?"

Diese Tat forderte bisher die meisten Todesopfer bei einem einzelnen Schützen, sie ist die Opferreichste. Ob es die Schwerwiegenste ist, lässt sich schlecht sagen, denn es kommt auf die Kriterien an. Das Kennedy-Attentat dürfte, was die Folgen betrifft, schwerwiegender sein, auch wenn es nur ein (direktes) Opfer gab.

Zitat:"wenn in der Bevölkerung mit voller Verachtung das menschliche Leben, das fremde menschliche Leben ausgelöscht wird!?"

Die USA haben viele Probleme, auch und gerade im Inneren. Aber man unterscheidet dort recht sauber nach "Innen" und "Außen": "Innen" gelten die US-Gesetze und die sind vom Staat einzuhalten, "Außen", nun ja, ist eben Wildnis. Kratzt niemand im "Inneren".

@ Tracie

Zitat:"Der Täter, ein Weißer, soll mit einer ASIATIN zusammen gelebt haben."

Ist in den USA nicht allzu selten. Weiße und Asiaten gelten beide als weiß, wie auch meist Juden und Natives. Latinos sind auch oftmals weiß, aber nicht immer, nur die Schwarzen sind immer schwarz, auch wenn die sich wie Weiße benehmen. Wobei nicht immer klar ist, ab welcher Schattierung den nun der Übergang von Schwarz nach Weiß stattfindet.

Zitat:"Er ist vermutlich zum Islam konvertiert."

So wird spekuliert.

Zitat:"Wegen dieser Asiatin womöglich."

Auf den Bildern sah die ostasiatisch aus, also wohl eher Buddhistin.

Zitat:"Die Opfer waren Besucher eines Countrykonzerts. Es handelt sich bei den Opfern also vermutlich mehrheitlich um Weiße, konservative Menschen."

Oder um Unterschichtler, denn Country gilt als Musik der Unterschicht. Die Frage ist eigentlich, ob es einen Zusammenhang mit der Musik als solche gibt, oder nicht doch eher mit der Menschenansammlung, in der zufällige Opfer recht leicht zu treffen sind.

Zitat:"Der IS hat sich schon zur Täterschaft bekannt."

Der IS bekennt sich zu vielem. Der würde sich zu einem Lutscherklau bekennen, wenns Angst verursacht.

@ Gero Pischke

Zitat:" dass es sich um einen Konvertiten zum Islam handeln soll und der IS den Anschlag schon für sich beansprucht."

Nichts genaues weiß man und der IS ist beim Bekennen nicht wählerisch.

Zitat:"Hinsichtlich Schusswaffen in Privathand: Was sollte sich ändern."

Um dazu was sagen zu können, müsste man die genauen Tatumstände und auch das Motiv kennen. Ansonsten bleiben einem nur Spekulation und Ideologie. Aber mal so generell für die USA: Oftmals hapert es dort an der Ausbildung im Umgang mit Waffen und an der sicheren Aufbewahrung. Das sind so die häufigsten Ursachen für Vorfälle mit legal besessenen Waffen neben Beziehungstaten. Dann kommt noch öftmals das Problem mit einigen Medikamenten (verschiedenen Antidepressiva) dazu. Welche Schlussfolgerungen man daraus zieht, nun ja, vieles lässt sich recht einfach umsetzen. Und das, ohne am 2nd Amendment zu kratzen.

Zitat:"Hierzulande nimmt man eben ein Kraftfahrzeug oder Messer. Auch verbieten?"

Was das KFZ betrifft würden die Ökos sagen: Ja, sofort.

Zitat:"Die USA haben den Verfassungszusatz, weil sie ihren Bürgern die Möglichkeit geben wollen, tyrannische Regierungen zu beseitigen."

Na ja, man sollte bedenken, dass der amerikanische Unabhängigkeitskrieg auf der Siedlerseite vor allem mit Privatwaffen geführt wurde. Und wenn dann eine Regierung gesagt hätte: "Danke, dass ihr für uns mit euren eigenen Waffen gekämpft habt, aber wir misstrauen euch, weil ihr habt ja gezeigt, dass ihr einen Hang zur Gewalt habt und nun gebt doch bitte eure Waffen ab", dann wäre die vermütlich mit Waffengwealt abgesetzt worden.
Mal abgesehen davon, dass es zu dieser Zeit in Europa dem einfachen (und meist auch unfreien) Volk verboten war, Waffen zu besitzen. Und die USA wollten ein freies Land freier Menschen sein, folglich musste der Waffenbesitz allen Freien erlaubt sein, es war auch ein symbolischer Akt, dies in der Verfassung aufzunehmen. Und natürlich gab es keine Polizei, so wie heute, man musste sich auch selbst schützen können. Es handelte sich nicht nur um einen Faktor, der zum 2nd Amentment führte.

Zitat:"Das ist der Grund für die Erschaffung des dortigen Waffenrechts."

Nein, allenfalls eine ver vielen. Außerdem bindet das 2nd Amendment nur den Bund, jeder Bundesstaat hat ein eigenes Waffenrecht, dass um Waffengesetze der Countys und Städte noch mal erweitert wird. In den USA gibt es tausende von Waffengesetzen von sehr liberal bis zu strenger als das Deutsche. Wobei es in Landgemeinden eher liberal und in Städte eher streng ist. Man könnte für die USA auch sagen: Je höher die Kriminaliät, desto strenger das Waffenrecht.

Zitat:"Und was ist bei uns der Grund für das Gegenteil?"

Der kindlich-naive Glaube, dass sich Kriminelle an Waffengesetze halten und man Kriminalität dadurch bekämpft, dass man Kriminellen ihre Werkzeuge verbietet.
In DE hat man die RAF zur Reform des Waffenrechts von 1972 genutzt, weil man offiziell verhindern wollte, dass sich die Terroristen einfach so im Laden Waffen kaufen konnten. Nun ja, war wirkungslos, da die ihre Waffen von der Stasi bezogen und nicht im Waffenladen kauften.

@ Hannelore Schulz

Zitat:"Die Mitarbeiterin eines amerikanischen TV-Senders
hatte behauptet, ihr tun die Opfer dieses Anschlages
nicht Leid, das seien ja alles Republikaner! Zum Glück
hat der Sender diese Frau entlassen."

Auch wenn deren Schlussfolgerung etwas weitreicherder war (Republikaner = für liberales Waffengesetz = nehmen solche Vorfälle in Kauf), so ist iher Äußerung sinnfrei und Menschenverachtend. dass sie gefuert wurde, vollkommen korrekt.

Zitat:"Wie bestellt, so geliefert"

Den Spruch kenn ich nur von Danisch und der fällt eigentlich immer im Zusammenhang mit den Folgen der Politik. Und eigentlich kann ich ihm in den Fällen nur zustimmen.
Und in dem Zusammenhang mit dem Attentat würde der Spruch bedeuten, dass die Opfer den Täter bestellt hätten, was allerdings niemand behauptet.

Zitat:"Das ist widerlich!"

Was die TV-Tante abgelassen hat, ja. Wenn es sich um die Folgen der von der Mehrheit gewählten Politik handelt, na ja, etwas Eigenverantwortung muss schon sein, nicht wahr?

@ Tracie

Zitat:"Auch von mir an alle Opfer und die Trauernden
alles Gute, mein herzliches Beileid.
Gute Besserung an die Verletzten."

Sie haben Recht, dem schließe ich mich an. Die ganze Diskussion dreht sich immer um den Täter und die Opfer werden vergessen.

@ F. Kaatz

Zitat:"Eine Waffe ist nur ein Werkzeug,"

Und so manches Werkzeug ist auch eine Waffe. Oftmals unterscheidet nur der momentane Einsatz, was was ist.

Zitat:"Wenn ich Leute töten will, schaffe ich das egal wie."

Das geht auch mit den Händen. Wenn der Vorsatz vorhanden ist, dann ist der Versuch der Tat oftmals nicht zu verhindern.

Zitat:"Selbst wenn Waffen verboten werden würden, gibt es Wege und Möglichkeiten Sie zu beschaffen."

So ist es. Kapieren aber viele nicht. Wer ein schweres Verbrechen begehen will, wird sich nicht davon abhalten lassen, wenn er vorher ein anderes begehen muss.

Zitat:"Was mich eher immer wundert wie es der Islam schafft normale Bürger zu so etwas zu bringen."

Na ja, die meisten Dschihadisten im Westen sind eigentlich keine normalen Bürger sondern gescheiterte Existenzen aus dem Kleinkriminellen und Drogenmilieu. Und die kann man leicht manipulieren.

Zitat:"Oh ich vergas, wie hat es Merkel geschafft normale Bürger dazu zu bringen Sie zu wählen..."

Also im Vergleich mit islamischen Radikalinsis ist Merkel direkt harmlos.

Zitat:"Nicht Waffen töten Menschen, Menschen töten Menschen!"

Waffen haben etwas mystisches, magisches, sind nicht von dieser Welt. Schon früher trugen Schwerter Namen, man stand ihnen eine eigene Persönlichkeit zu. Waffen der allmächtigen Götter trugen magische Eigenschaften und konnten einen nichtgöttlichen Träger kontrollieren und ins Verderben stürzen usw.

Viele Menschen können in einer Waffe einfach keinen simplen Gegenstand sehen, der sich dafür nutzen lässt, besimmte Dinge zu tun. Mit einer Schusswaffe z.B. kann ich Löcher machen, in Zielscheiben, Holz, Metallplatten, Wände, Tiere und Menschen. Worein ich nun Löcher mache, dass entscheidet nicht die Waffe, dass entscheide ich. Und ich mach nun mal keine Löcher in Tiere und Menschen, wenn es nicht unbedingt sein muss. Nur gibt es viele Menschen, die den alten magischen Vorstellungen anhängen und tatsächlich glauben, dass der Gegenstand die Kontrolle über den übernimmt, der diesen Gegenstand hält. Da kann man sich jegliche Diskussion auch sparen, denn die ist bei solchen Bedingungen nicht möglich.

@ Udo K.

Zitat:"Wieder einmal herrscht ein völlig falsches Bild vom Privatwaffenrecht in den USA."

Das ist für den gemeinen Deutschen auch zu kompliziert. Von der Hollywood-Prägung der deutschen Wahrnehmung des US-Rechts ganz zu schweigen.

Zitat:"Wer dort privat eine Waffe möchte, darf nicht vorbestraft sein und wird strengstens überprüft."

Wenn das FBI nicht mal wieder schlampt, wie wohl bei Dylann Roof.

Zitat:"Außerdem gibt es eine Wartezeit."

Ist das nicht von Staat zu Staat unterschiedlich?

Zitat:"Wer jetzt also ernsthaft fordert, daß der zweite Artikel der US-Verfassung beschränkt werden soll, fällt genau auf das herein, was doch durch solche Aktionen erwünscht ist."

Zumal da nicht viel geht, bis dato betrafen die erfolglosen Versuche nur die Begrenzung der Magazinkapazität und die "Sturmgewehr"-Bauform. Beides hat sich als Unsinnig erwiesen. Und schon Obama hat sich nicht an eine Neuauflage des "Assult Rifle Ban" herangewagt, weil er dann Ärger mit den Frauenorganisationen der USA hat. Die AR15 ist gerade bei Frauen beliebt, da diese Waffe eine geringen Rückstoß hat und sich dank vieler Austauschteile sehr gut an die weibliche Anatomie anpassen lässt.

Zitat:"Die Mehrheit der in den USA begangenen Verbrechen mit Schußwaffen werden mit illegalen Waffen begangen,"

Was Waffengeger hervorragend ignorieren. Oder mit Sprüchen wie "Keine Waffe wird illegal produziert" beantworten, was übrigens faktisch falsch ist.

Zitat:"und das auch vornehmlich von Nichtweißen."

Sagen wir mal, die Schwarzen sind eindeutig überrepräsentiert. Warum das so ist, nun ja, gibt viele Gründe. Nur ist die Hautfarbe nicht wirklich relevant.

Zitat:"Belegen selbst offizielle Statistiken."

Die interessieren nur, wenn die die eingene Sichtweise belegen. Die Waffendiskussion ist ziemlich verlogen.

Zitat:"aber man sollte nicht voreilig Schlüsse daraus ziehen."

Man wird aus dieser Tat überhaupt keine Schlüsse ziehen, denn bis überhaupt hinreichend Informationen vorliegen, will die Politik bereits Handlungsfähigkeit bewiesen haben. Das ist in den USA nicht anders als hier. Dass dabei nur Schund rauskommt, nun ja, will der Wähler anscheinend so. Hauptsache "zeitnah". Dass für ordentliche Schlüsse Zeit benötigt wird, dass scheint niemanden zu interessieren.

Zitat:"Wenn man das Recht auf Waffenbesitz einschränken würde,"

Wird in den USA kaum klappen. Ein Abgeordneter, der dafür stimmt, kann seine Wiederwahl meist knicken.

Zitat:"wären die normalen und rechtschaffenen Bürger quasi Freiwild, die sich nicht mal mehr in den eigenen vier Wänden verteidigen könnten, und es wäre jeder Schandtat der Regierung Tür und Tor geöffnet."

Wie in DE.

Zitat:"Die will die Bevölkerung nämlich gerne entwaffnen, um weiterhin die verfassungsmäßig garantierten Rechte einschränken zu können, ohne daß Widerstand möglich wäre."

Wird zumindest immer behauptet. Wobei Diktatoren durchaus so vorgehen.

Zitat:"Solche Taten von Amokläufern wird es weiterhin geben, ob man es will oder nicht."

Das war kein Amoklauf, Amokläufe sind Spontantaten, aber diese Tat war vorbereitet. Was immer den Mann zu dieser Tat veranlasst hat, man wird versuchen, eine möglichst plausible Erklärung zu finden. Vielleicht hatte er ein Drogenproblem (Heroin ist der Fluch der weißen Mittelschicht), war ein Terrorist (ob religiös oder politisch) oder er hat einfach Haus und Hof verzockt und / oder seine Lebensgefährtin hat sich von ihm getrennt und er ist durchgedreht (erweiterter Suizid), wir wissen es nicht und er kann es uns nicht mehr sagen. Aber man wird versuchen, der Wahrheit möglichst nahe zukommen. Und dann kann man über rechtliche Maßnahmen nachdenken.

Zitat:"Und ohne diese Tat in irgendeiner Weise verharmlosen zu wollen, aber die Alltagskriminalität dort kostet auch viele Menschen das Leben, ohne daß es eine Schlagzeile wert wäre."

Sagen wir mal andere Berichterstattungsbaustelle. Wobei wir die dafür verantwortliche Gangkriminalität hier so (noch) nicht haben. Und wenn denn mal darüber berichtet wird (also wenn Chicago am Independence-Day mal wieder richtig durchdreht), dann wird nichts von den Hintergründen gebracht und die unfreiwilligen Opfer (die also nur zur falschen Zeit am falsche Ort waren) nicht erwähnt.
Aber das interessiert auch niemanden in DE wirklich. Passt nicht so richtig in die PC-Welt deutscher Redaktionen.

Zitat:"Darüber sollte man mal nachdenken."

Selbstkritik bei den Medien? Ich bitte Sie...

Schockierte Grüße,

Dirk S

Gravatar: Hans Bunte

Ich finde, Hr. Datko hat Recht: je höher die Hürden sind, Schusswaffen zu besitzen, desto weniger kommen sie auch in Umlauf. Wenn jedoch Waffen in den Umlauf kommen, ist ihre Herstellung und der Verkauf nachvollziehbar. Somit könnte man Straftaten vorbeugen.
Ob das allerdings in einem Land wie den USA noch möglich ist, wo im Jahr ca. 50.000 Menschen durch Schusswaffen sterben, wage ich zu bezweifeln.
Was die Meinung von Hr. Udo K. bestärkt - das Recht auf Selbstverteidigung - ist der Fakt, dass nach Attentaten die Waffenkäufe immer extrem zunehmen. Wiederum die Frage, ob diese Attentate den Räuber/Mörder stärken, oder einfach die Wirtschaft ...

Gravatar: Joseph Hausmann

Mit Amok hatte dieser kaltblütige Massenmord nichts zu tun und man sollte die (hoffentlich) zügige und objektive kriminalistische Untersuchung abwarten: Von wo genau wurde geschossen, von welchen Positionen (Fenstern), hat der gefundene Tote selber geschossen, wenn ja: persönlicher Hintergrund ...

Gravatar: Joachim Datko

Je weniger Waffen es in Privathand gibt, desto geringer ist die Gefahr, die von ihnen ausgeht.

Zitat: F. Kaatz 20:33 "Nicht Waffen töten Menschen, Menschen töten Menschen! Oder hat jemand schon die Friedens-LKWs vergessen?"

LKWs und PKWs werden in Zukunft mit Notbremssystemen, die sogar Vorrang vor dem Fahrer haben, die Sicherheit verbessern. Die Technik gibt es schon.

Waffen haben nichts in Privathaushalten verloren.

Gravatar: Molot

@Joachim Datko
"Es wird immer wieder schreckliche Morde mit Waffen, die in Privathand sind, geben."
Na, die Anzahl der Morde mit Waffen in Staatshand ist aber wohl um ein Vieltausendfaches höher, Herr Datko.
Also wenn Ihnen wirklich daran gelegen ist die Zahl der Mordtaten zu verringern, dann sollten Sie zuerst die Entwaffnung der Staaten fordern.

Gravatar: Udo K.

Wieder einmal herrscht ein völlig falsches Bild vom Privatwaffenrecht in den USA. Wer dort privat eine Waffe möchte, darf nicht vorbestraft sein und wird strengstens überprüft. Außerdem gibt es eine Wartezeit. Das Recht auf Waffenbesitz gilt der Selbstverteidigung!
Wer jetzt also ernsthaft fordert, daß der zweite Artikel der US-Verfassung beschränkt werden soll, fällt genau auf das herein, was doch durch solche Aktionen erwünscht ist.
Die Mehrheit der in den USA begangenen Verbrechen mit Schußwaffen werden mit illegalen Waffen begangen, und das auch vornehmlich von Nichtweißen. Belegen selbst offizielle Statistiken.
Natürlich ist diese Tat schrecklich und zu verurteilen, aber man sollte nicht voreilig Schlüsse daraus ziehen.
Wenn man das Recht auf Waffenbesitz einschränken würde, wären die normalen und rechtschaffenen Bürger quasi Freiwild, die sich nicht mal mehr in den eigenen vier Wänden verteidigen könnten, und es wäre jeder Schandtat der Regierung Tür und Tor geöffnet.
Die will die Bevölkerung nämlich gerne entwaffnen, um weiterhin die verfassungsmäßig garantierten Rechte einschränken zu können, ohne daß Widerstand möglich wäre.
Solche Taten von Amokläufern wird es weiterhin geben, ob man es will oder nicht. Und ohne diese Tat in irgendeiner Weise verharmlosen zu wollen, aber die Alltagskriminalität dort kostet auch viele Menschen das Leben, ohne daß es eine Schlagzeile wert wäre. Darüber sollte man mal nachdenken.

Gravatar: F. Kaatz

Eine bewaffnete Gesellschaft, ist eine höfliche Gesellchaft...

Eine Waffe ist nur ein Werkzeug, wie ein Schraubenzieher, ein Auto, ein LKW oder ein Messer. Wenn ich Leute töten will, schaffe ich das egal wie. Selbst wenn Waffen verboten werden würden, gibt es Wege und Möglichkeiten Sie zu beschaffen.

Was mich eher immer wundert wie es der Islam schafft normale Bürger zu so etwas zu bringen. Oh ich vergas, wie hat es Merkel geschafft normale Bürger dazu zu bringen Sie zu wählen...

Nicht Waffen töten Menschen, Menschen töten Menschen! Oder hat jemand schon die Friedens-LKWs vergessen?

Gravatar: Hannelore Schulz

Die Mitarbeiterin eines amerikanischen TV-Senders
hatte behauptet, ihr tun die Opfer dieses Anschlages
nicht Leid, das seien ja alles Republikaner! Zum Glück
hat der Sender diese Frau entlassen.

Auch in einem deutschen Blog lese ich öfter, wenn Deutschen etwas zustößt und der Kommentator ist sich
nicht sicher was das Opfer gewählt hat so Sachen wie;
Wie bestellt, so geliefert, oder selbst Schuld.
Das ist widerlich!

Schreiben Sie einen Kommentar


(erforderlich)

Zum Anfang