Steuervorteile künftig nur noch für geschechtsneutrale Vereine

Scholz (SPD) will Männer-Vereinen Gemeinnützigkeit entziehen

Vereinen soll die Gemeinnützigkeit aberkannt werden, wenn sie nicht Menschen jeden Geschlechts aufnehmen. Eine entsprechende Regelung will Bundesfinanzminister Scholz (SPD) durchsetzen und damit reinen Männer-Vereinen den Kampf ansagen.

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Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) plant reinen Männer-Vereinen in Deutschland künftig die Gemeinnützigkeit zu entziehen. »Wer Frauen ausschließt, sollte keine Steuervorteile haben und Spendenquittungen ausstellen«, sagte Scholz.

Aus seiner Sicht seien Vereine, die keine Frauen aufnehmen, nicht gemeinnützig. Deutschlandweit gebe es hunderte von Vereinen wie Schützengilden oder Sportclubs, die ausschließlich Männer zulassen. Das gilt umgekehrt dann aber auch für reine Frauenvereine.

Der Bundesfinanzhof sprach bereits im Jahr 2017 einer Freimaurerloge die Gemeinnützigkeit ab, weil sie Frauen von der Mitgliedschaft ausschloss. Die Richter urteilten damals, Voraussetzung für die Gemeinnützigkeit sei die »Förderung der Allgemeinheit«.

Der Bundesfinanzhof erklärte seinerzeit, die Entscheidung könne sich auch auf Vereine auswirken, die wie etwa Schützenbruderschaften, Männergesangsvereine oder Frauenchöre »Männer oder Frauen ohne sachlichen Grund von der Mitgliedschaft ausschließen«.

Setzt Scholz seine Pläne durch, kann dieses vielfältige Folgen haben. Auch reine Frauenfußball-Vereine, von denen es drei in der Bundesliga gibt, dürften demnach keine Gemeinnützigkeit mehr erhalten, mit der Sponsoren gelockt werden können.

Die Anerkennung der Gemeinnützigkeit ist Voraussetzung dafür, dass der Verein Spenden bestätigen darf, was sich wiederum für die Spender steuermindernd auswirkt. Dabe ist er auch von der Körperschafts- und Gewerbesteuer befreit, muss auch keine Grundsteuer, Erbschafts- und Schenkungssteuer sowie Kapitalverkehrssteuer zahlen.

Innerhalb der großen Koalition stoßen die Pläne erstmal auf Ablehnung der CSU. »Vereine steuerlich zu benachteiligen, weil sie sich mit ihrem Angebot nur an Frauen oder nur an Männer wenden, ist grundfalsch«, sagte CSU-Generalsekretär Markus Blume in München.

»Ich frage mich: Hat Olaf Scholz schon mal etwas gehört von Männergesangsvereinen, dem Katholischen Frauenbund, Burschenvereinen oder Frauenselbsthilfegruppen? Es ist absurd, unsere Vereine nach Genderaspekten in Gut und Schlecht einzuteilen«, erklärte Blume. Wer so Politik mache, ignoriere die kulturelle Vielfalt der Vereine.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: @biofritten

An den Scholz oder wie der heisst,es gibt nur 2 Geschlechter.Auch SIE Möchtegern werden das nicht ändern.Alles andere als Frau oder Mann ist Gotteslästerung und krank.

Gravatar: Miesepeter

Die SPD will einfach die Selbstzerstörung, ohne wenn und aber.

Gravatar: R. Avis

@ Ekkehard Fritz Beyer: viele Freimaurerlogen nehmen inzwischen auch Frauen auf, wie z.B. Angola Merkel.
Die Freimaurer sind meiner Ansicht nach immer noch ein netter Verein von netten älteren Herren, die sich ein Bißchen sehr helfen. Es ist viel Mosaisches drin, die ewig lange Geschichte von Hiram, dem Baumeister, und die beiden Säulen Boaz und Jaqin. Das muß man aber im Kontext der Entstehungsgeschichte sehen. In der Aufklärung kam man frisch aus der alles umfassenden Kirche, da kannte man noch Geschichten aus dem alten Testament, die heute fast niemand mehr weiß. Außerdem wollten sie einen Bezug zu den Templern herstellen, die am Tempelberg Quartier hatten und dort angeblich gegraben haben. Die Freimaurerei hat einen Vorteil, nämlich daß man sich auf die Leute normalerweise verlassen kann. Das hängt mit der ewigen gemeinsamen Wiederholung der Rituale zusammen und mit dem weltanschaulich interessanten Gedanken, daß man abseits von Religion an ein höheres Wesen glauben kann (der große Architekt des Universums), sich in diesem Gedanken verbindet und dabei die Religion außen vor läßt (siehe Lessing). Es gibt null Probleme mit muslimischen Mitgliedern und diese nerven auch nicht mit fanatischem Geblubber.
Die Freimaurer sind aber kein Verein, sondern stellen eher einen exklusiver Club dar.

Gravatar: R. Avis

Mit Feminismus und Frauenquote bekommt man ziemlich zuverlässig alles kaputt.
Warum?
Weil die erfolgreichsten Vereine/Organisationen aus Mitgliedern bestehen, die sich untereinander möglichst ähnlich sind: gleiche Interessen, gleiche Stärken, gleiche Art zu kommunizieren, ähnliche Veranlagungen und Biographien, also generell Homogeneität.
Sogenannte Diversität ist de-Homogenisierung, also gewollte Schwächung und damit Sabotage. Jeder Verein sollte selber festlegen können, welches die Voraussetzungen für eine Mitgliedschaft sind. Alles andere bedeutet ein unerträgliches Einmischen von staatlicher Seite und damit Abschaffung der freiheitlichen Grundordnung.

Gravatar: Maria

ein Volk das solche Politiker hat braucht keine Feinde mehr.

Gravatar: mah

Weiter so, Olaf!
Du packst die drängenden Probleme unserer Zeit an.
Der Wähler wird's Dir und den Deinen danken.
Tut er ja jetzt schon.

Gravatar: Jüppchen

Naja - bei der fortschreitenden Verblödung dieser trotzkistischen Sekte wundert einen das nun nicht.
Es muß doch zu schaffen sein, unter die 5-Prozent-Marke zu kommen.
Weiter so!!!

Gravatar: karlheinz gampe

Dann gibt es keine Männergesangsvereine mehr. Dieser Scholz zeigt jeden Tag aufs Neue wie krank im Kopf die Denke roter Idioten ist, die einst sogar ihre eigenen Genossen mordeten und deshalb wohl Volksverräter genannt werden. Diese heuchlerische SPD schreckte sogar vor Liquidierung ihrer eigenen Ikonen Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht nicht zurück. Wer sowas wählt, der ist verraten und verkauft. Auch die rote DDR Stasi einer CDU Stasi IM Merkel war eine Mörderbande, welche Regime- Gegner liquidierte, Auch der linksgerichtete Student Benno Ohnesorg wurde von der Stasi abgeknallt(hingerichtet) sollte wohl eine false flag Aktion wie bei Linken üblich sein. Rotes Pack halt. Der Mörder wurde nie bestraft, denn die rote Mord Stasi hielt die schützende Hand über ihn.

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