Anstatt EZB-Präsidentschaft nun Amt des EU-Kommissionschefs anvisiert

Schiebt Merkel Ursula von der Leyen auf Brüsseler Chefposten?

Lange verfolgte Merkel das Ziel Bundesbank-Chef Jens Weidmann an die Spitze der EZB rücken zu lassen. Dahin soll offenbar als Deal mit Macron jetzt ein Franzose, während sie neu die Präsidentschaft der EU-Kommission mit einem Deutschen besetzen will.

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Anstatt wie erwartet Bundesbank-Präsident Jens Weidmann ins Rennen um den EZB-Chefposten zu schicken, plant nach einem Bericht des »Handelsblatt« Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) lieber die Position des EU-Kommissionschefs mit einem Deutschen besetzen. Diesbezüglich soll es kürzlich ein vertrauliches Gespräch zwischen Merkel und Weidmann gegeben haben. Weidmann stand für die Nachfolge von Mario Draghi im Herbst 2019 bereit.

»Nicht die EZB hat für Merkel oberste Priorität, sondern die EU-Kommission«, sagte demnach  ein hochrangiger Regierungsvertreter. Kanzleramt und Bundesbank wollten sich nicht dazu äußern. Im kommenden Jahr werden nach der Neuwahl des EU-Parlaments mehrere europäische Spitzenpostionen neu besetzt, darunter der des EU-Kommissionspräsidenten. Jean-Claude Juncker hatte schon vor einiger Zeit erklärt nicht mehr anzutreten.

Das Amt sei politisch gewichtiger als der EZB-Posten, der vor allem Prestige bringe, soll es bei Merkel gehießen haben. Darüber hinaus sei es erfolgversprechender, einen Kandidaten für die Brüsseler Behörde ins Rennen zu schicken, als Weidmann für die Europäische Zentralbank. Der Bundesbank-Chef gilt geldpolitisch als Vertreter eines harten Kurses gegenüber Schuldenmachern und ist deshalb insbesondere in Südeuropa umstritten.

Hingegen rechnet Merkel damit, dass die Europäische Volkspartei (EVP) als Zusammenschluss der Christdemokraten wieder stärkste Kraft wird und dass darin CDU und CSU gute Chancen haben, ihren Vorschlag durchzusetzen. Für den Posten des Kommissionspräsidenten kursieren aktuell mehrere Namen, etwa Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU), EVP-Fraktionschef Manfred Weber (CSU) und Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU).

Ohnehin wird in Unionskreisen derzeit verstärkt gemunkelt, dass die bei der Bundeswehr weitgehend in Ungnade gefallene Ministerin von der Leyen einen Wechsel in die Europapolitik erwägt und sich damit beschäftige, bei der kommenden Wahl für das EU-Parlament anzutreten. Beim Rennen um den Kommissionspräsidenten könnte sie bei einigen damit Unterstützer finden, dass die seit 1952 zu vergebene Position so erstmals mit einer Frau besetzt wird.

Das neue Personalkonzept würde auch zu den jüngeren Gesprächen zwischen Merkel und Emmanuel Macron passen, wo Frankreichs Präsident eines der europäischen Spitzenämter für sein Land reklamierte. Da seine junge En Marche-Bewegung bisher keiner übergeordneten  Parteifamilie angehört, hat er es schwer jemand auf den Brüsseler Chefposten zu bekommen. Der französische EU-Kommissar Pierre Moscovici wäre zwar bereit, gilt aber als chancenlos.

Für die EZB-Spitze hätte Macron hingegen gleich drei Kandidaten, die eine Mehrheit bekommen könnten: Zum einen äußerte der französischen Notenbank, François Villeroy de Galhau, Ambitionen. Ebenso kann sich das amtierende EZB-Direktionsmitglied Benoît Cœuré eine Nachfolge von Draghi vorstellen. Als Joker gibt es zudem die IWF-Chefin Christine Lagarde, die gerne in ein europäisches Spitzenamt wechseln möchte.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Mühlmann

Meiner Meinung nach müssen diese beiden Gehirnkranken sofort zu einem Psychater.Diese Politik kann man doch als "Deutscher" nicht mehr verantworten.

Gravatar: Jürgen Kurt Wenzel

Einfach böse ,Gott sei dank sterbliche,Leute die aus irgendeinem Pfuhl kommen und sich Macht erschlichen haben !! -Wenn das Volk schon keine Revolution macht ,hoffe ich sehr ,das sie im Sterben ordentlich leiden und Alle wie bei Chtistian Anders ,,In Budist ohrfeigt Angela MERKEL" mit betroffen sind!!!!

Gravatar: Isikat

Schönes Bild, gut getroffen! So sehen für mich die dümmsten Krampfhennen Deutschlands aus.
Wenn man den Artikel um das Postengeschacher liest, wird einem nur noch übel.
Man kann dann nur hoffen, dass die EVP möglichst keinen Fuß mehr auf den Boden bekommt, denn alle aufgezählten Namen führen zu Brechreiz.
Naja, für Junkers Nachfolge braucht man ja keine Qualifikation und es reicht ein ganz geringer IQ. Im Notfall kann man sich ja in diesem Amt immer auf Ischias berufen.

Gravatar: H.M.

HERR, befreie uns von kulturmarxistischen und deutschenfeindlichen Politikern und schenke uns eine neue Regierung, die unser Land nicht der Invasion und Plünderung freibgibt und in dem sich Deutsche wohl und zuhause fühlen können!

Gravatar: Karl Napp

Frau von der Leyen sollte Präsidentin des Verbandes der europäischen Frisöre und Frisösen werden. Von Frisuren hat sie offensichtlich etwas Ahnung, von sonstigem offensichtlich nicht.

Die beschränkte Mecklenburgerin hatte uns mit Frau Nahles schon eine Frau als Arbeitsministerin zugemutet, die noch nie in ihrem Leben wertschöpfend gearbeitet hat. Die würde auch eine Königspudelin zur Kommissionspräsidentin machen, wenn sie sicher wäre, daß diese ihr aus dem Napf frisst.

Nach einem Franzosen und einem Italiener wäre jetzt wohl ein Deutscher als Präsident der EZB dran. So hatte das Helmut Kohl geplant. Jens Weidmann wäre die fachliche Idealbesetzung. Aber Fachleute mag die beschränkte Mecklenburgerin nicht. Die vertreibt sie aus der Partei. Sie liebt Hofschranzen, die noch beschränkter sind als sie..

Gravatar: Alfred

Zur Rettung der deutschen Sparguthaben, wäre Weidmann die bessere Wahl. Für die Sozialistin Merkel zählt nur ihre Macht.
Merkel go home.

Gravatar: Zyniker

Flinten-Uschi kann alles, von mir aus kann sie auch verschwinden, lasst euch den Klüngel nicht mehr länger gefallen und jagt sie alle in die Wüste.

Gravatar: Regina Ott-Hambach

Die Weiberherrschaft der IM ERIKA ist schon sprichwörtlich. Sie hat (fast) nur noch Frauen um sich, Männer, die ihr im Wege waren, schickte sie in die Wüste. Aber nun
scheint ihr die Panzer-Uschi suspekt zu werden. Deshalb wird die Blonde von der Maschsee-Connection weggelobt.
Das hat sie wohl in der DDR als Spitzenfunktionärin bei der FDJ und dem FDGB gelernt. Das System von Honecker und Mielke war eben auch für die Lernfähigkeit dieser dicken, alten Frau aus dem Osten von besonderer Bedeutung.

Gravatar: Petra

Der Einzige, der die fachlichen Voraussetzungen für dieses Amt mitbringt ist Jens Weidmann. Leider wir er von Merkel nicht voll unterstützt.
Der gerissene Macron wird Alles versuchen einen Franzosen auf dieses wichtige Amt zu installieren, ebenso wie es damals bei den unqualifizierten Trichet hieß, dieses wichtige Amt kann nur von einem Franzosen (von der Grande Nation, von der die Pleite-Franzosen Lichtjahre entfernt sind) ausgeführt werden. Frau Merkel, die gegenüber Macron weitgehend erpressbar ist, wird auch diesmal dem gerissenem Finanzjongleur Macron wieder nachgeben um ihr Europa mit Deutschland als Zahlmeister für Frankreich zu retten und Deutschland weiterhin Zahlungen gemäß Versailler Vertrag (von Hitler gekündigt und von Frankreich mit Kriegserklärung gegen Deutschland beantwortet, mit Folge Weltkrieg 2) Damit ist ihre Strategie Deutschland möglichst zu schädigen und zu schwächen um Frankreich und die übrigen europäischen Pleiteländern auf gleiches Niveau zu bringen genau aufgedeckt.
In der heutigen Exportsituation haben Länder wie Italien und Frankreich gegenüber Deutschland keinerlei Changen auf dem Weltmarkt mit ihren Schrottprodukten, deshalb muß Deutschland geschwächt werden. Mit der teueren Energie für unsre Industrie, durch Abschaltung hochmoderner effektiver und sicherer Kernkraftwerke (Frankreich und England bauen laufend Neue z.T an unseren Grenzen) ist schon ein Versuch der Staatsfeindin Nr.1 Merkel geglückt. Diese Frau hat krankhafte Wahnvorstellungen Deutschland dem Sozialismus zuzuführen und eine DDR zu installieren (gemäß Prof. Maas) und wird nicht freiwillig zurücktreten, auch wenn sie noch so ausgepfiffen wird, vor Allem von ihren Lands-Leuten, die den Sozialismus am eigenem Leib kennengelernt haben und nur noch weg wollten.

Gravatar: karlheinz gampe

Lobby-Klüngel und Hinterzimmerpolitik scheinen eine Spezialität linker Parteien CDU und SPD zu sein. Wer wählt diese Antidemokraten denn noch ?

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