Wahlkampfhilfe für Bayern und Hessen?

Schäuble schlägt Richtungswechsel in der Flüchtlingspolitik vor

Wolfgang Schäuble schlägt vor, auf europäischer Ebene die Flüchtlingsproblematik effizienter, pragmatischer und flexibler anzugehen. Die Sorgen der Bürger zur inneren Sicherheit müssten ernst genommen werden. Ist das alles Wahlkampfrhetorik?

Foto: European Union
Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Politik, Startseite - Empfohlen | Schlagworte: Flüchtlinge, Migration, Wolfgang Schäuble
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Wie »Welt-Online«, »Focus-Online« und »T-Online« berichteten, fordert Wolfgang Schäuble in einem Interview mit dem »Handelsblatt« eine Neuausrichtung der Migrations-, Asyl- und Flüchtlingspolitik. Europa müsse effizienter, pragmatischer und flexibler mit der Flüchtlings-Problematik umgehen. Man dürfe die Probleme nicht unter den Teppich kehren.

Schäuble erklärt, dass es keinen Sinn mache, dass viele Flüchtlinge aus Afrika zu uns kämen, die in ihrer Heimat dann als Arbeitskräfte fehlen würden. Man müsse mit Afrika kooperieren, aber auch dafür sorgen, dass es weniger Gründe zur Flucht gebe.

Der Bundestagspräsident erklärte zudem, dass man die Sorgen der Bürger in Deutschland rund um das Thema Migration und innere Sicherheit ernst nehmen müsse.

Wie kommt dieser Sinneswandel zustande? Ist das eine Abkehr von Merkel? Oder ist das Wahlkampfrhetorik für die kommenden Landtagswahlen in Bayern und Hessen?

Von Angela Merkel hört man solche Töne allerdings vergeblich.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

... „Der Bundestagspräsident erklärte zudem, dass man die Sorgen der Bürger in Deutschland rund um das Thema Migration und innere Sicherheit ernst nehmen müsse.“ ....

Weil auch der Junker log, als er sagte:

„Was die Menschen wollen: Wir machen das!“??? https://www.youtube.com/watch?v=d-0-K23NbgM

Handelt es sich nicht auch bei Schäubles Beschwichtigung(?) um „Lügen in Zeiten des Endspiels“??? https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/herles-faellt-auf/luegen-in-zeiten-des-endspiels/

Gravatar: SchlafKindleinSchlaf

Hört, hört das sind ja ganz neue Töne.
Dazu ein Zitat von J. W. Von Goethe.

Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.

Gravatar: Franz Horste

Wenn Schäuble sagt, dass in Afrika die Arbeitskräfte fehlen, lügt er. Er mus wissen, dass es in Afrika weniger Arbeit als Menschen gibt, weil sich die Bevölkerung explosionsartig vermehrt. Man dort endlich mal Gebvurtenkontrolle einführen. Das ist der einzige Weg zur Besserung. Die dumm-doofen Journalisten und Politiker, allesamt linksgestrickt, wollen aber am liebsten die ganze Welt nach Deutschland holen. Sie rennen hinter Plakaten her, auf denen steht: Kein Mensch ist illegal!" Das ist linker Unfug!
http://wort-woche.blogspot.com/2018/08/dunja-hayali-im-gesprach-mit-maria.html

Gravatar: Wieland Scholz

Den Altparteien steht das Wasser bis zum Hals. Sie werden alles versprechen, was das Wahlvolk hören will, nur um die Stimmenverluste zu minimieren. Spätestens seit Chemnitz wissen aber die Bürger, dass die Lüge zum politischen Instrumentarium gehört.

Gravatar: Theo

Einfach nur wieder Wahlkampfgerede. Wenn die Wahl vorbei ist gehts weiter wie bisher. Wieder mal ein trauriger Versuch den Leuten ein Stück Zucker zu geben um sie zu beruhigen.

Gravatar: ropow

„Ist das alles Wahlkampfrhetorik?“

Ist diese Frage ernst gemeint?

Gravatar: Ede Wachsam

Rechtspopulisten, Üble pöbelnde Demagogen, Dumpfbacken, Aalglatt, Schande für Deutschland,
Rattenfänger, Unseriosität ist ihnen auf der Stirn geschrieben, sie appelieren an niedrige Instinkte.

Heute wissen wir, dass von der Union die meisten Wähler, die Herr Schäuble als Ratten bezeichnete zur AfD gegangen sind.

Es waren doch Herrn Schäubles Worte oben, schon ganz am Anfang gegen die AfD? Wer soll solchen Leuten noch irgend etwas ab- oder ernst nehmen, die mit solchen Prädikaten die neue Partei verunglimpft haben? Der Herr Bundestagspräsident muss sich also nicht wundern, wenn er verspottet wird und das erntet was er gesät hat. Leider aber ist dies kein Einzelfall und jetzt haben die Wölfe wohl ein wenig Kreide gefressen, weil zwei wichtige Wahlen anstehen? Ich bin sicher, es wird ein Desaster für die Altparteien geben.

Gravatar: Walter

Richtungswechsel?
Hat nicht Schäuble uns ganz ernst gewarnt und gedroht, dass wir bei ausbleibender Migration ein "degeneriertes Volk mit geistiger Inzucht" werden.
Als er diese Aussage getätigt hatte, habe ich ihn mir genau angeschaut und vermutete schon damals, gewisse Anzeichen dafür bei ihm selbst erkannt zu haben.
Er ist nun der Meinung, dass wir den afrikanischen Ländern die Arbeitskräfte wegnehmen, ich habe bis jetzt immer gehört das sie nach Europa kommen da sie in ihren Ländern keine Arbeit haben, so wurde ja auch immer berichtet.
Es ist schon erstaunlich, dass die Migrationskritiker die dem überwiegenden Teil der Migranten keine Chancen auf dem Arbeitsmarkt bescheinigt haben, vom politischen Establishment als Integrationsfeinde bezeichnet wurden.
Ich glaube schon, dass dieser plötzliche Richtungswechsel den Landtagswahlen geschultet ist.
Wenn man dies nicht auch schon vorher gewusst hat, dann muss man von fehlender Kompetenz der Politiker ausgehen.

Gravatar: Harald Schröder

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Sofern es um den Re-Import von Mördern, Terroristen und anderen Kriminellen aus dem Ausland geht, lässt sich der deutsche Staat nicht lumpen: Wie „Tag24“ aktuell berichtet, soll auch für den iranischen Frauenmörder, der in Düsseldorf eine 36-jährige Frau auf offener Straße heimtückisch erstochen hat, nun auf Kosten der Steuerzahler eigens ein Flugzeug gechartert werden
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Gravatar: Aufbruch

Populist Schäuble. Als solchen hat er sich schon des Öftern zu erkennen gegeben. Dabei hat er immer nur den Mund gespitzt, aber nie gepfiffen."... dass man die Sorgen der Bürger in Deutschland rund um das Thema Migration und innere Sicherheit ernst nehmen müsse..." Ja, Herr Schäuble, warum tun Sie es dann dann nicht? Der einzigen Partei, der die Sorgen der Bürger über die Massenimigration am Herzen liegen, der AfD, legen Sie, Herr Schäuble, als Parlamentspräsident immer wieder Steine in den Weg. Wenn von AfD-Abgeordneten etwas gesagt wird, was dem Mainstrream nich gefällt, wird das Wort abgeschnitten, Zwischenrufer werden nicht ermahnt und wenn die AfD und ihre Abgeordneten aufs Gröbste beleidigt werden, wie von Schulz und Kahrs, bleibt das für diese ohne Konsequenzen. so also, Herr Schäuble, stellen Sie sich den Richtungswechsel in der "Flüchtlings"-Politik vor. Hohle Phrasen, die den Wahlen in Bayern und Hessen geschuldet sind. Mehr nicht.

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