Der Strippenzieher

Schäuble als Übergangskanzler?

Immer deutlicher wird, wie Wolfgang Schäuble die Strippen zieht. Er war es, der das Ende von Merkels CDU-Vorsitz einläutete. Er war es auch, der Friedrich Merz in die Start-Position für die Nachfolge brachte. Die Anzeichen verdichten sich, dass Schäuble sich als möglicher Übergangskanzler in Stellung bringt.

Foto: European Union
Veröffentlicht: | von

Bei »n-tv« ist er jetzt »Person der Woche«. Wolfgang Schäuble ist der große Strippenzieher in der Union. Er war es, der mit seinen Andeutungen den Parteivorsitz von Angela Merkel nach 18 Jahren zum Wackeln bracht. Und Schäuble war es, der Friedrich Merz wieder aus dem Hut gezaubert hat.

Nun verdichten sich die Anzeichen, dass Wolfgang Schäuble sich als möglicher Übergangskanzler in Stellung bringt. Da bei einer Regierungskrise nicht so schnell mit Neuwahlen zu rechnen sei. wäre ein Übergangskanzler die einzige Lösung. Außer Schäuble käme für diese Rolle kaum jemand sonst in Frage, Kramp-Karrenbauer oder Friedrich Merz höchstens nach einer Wahl.

Bei Umfragen erfreut sich Schäuble großer Beliebtheit. Doch gleichzeitig ist er eine höchst umstrittene Person: Von schwarzen Koffern bis zum Euro-Rettungschirm wird ihm Vieles vorgeworfen.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Werner

Schäuble, der Schwarzgeldbeschaffer, würde gut als Kanzler zu dem etablierten Verbrechersyndikat im Bundestag passen.

Gravatar: Andreas Schulz

Soweit ist es in diesem Land gekommen.Als Übergangskanzler nur den Großmeister, Kofferträger,Wahrheitsverdreher und Manipulator. Er war u.a. Merkels Steigbügelhalter, da wird nichts besser.In meinen Augen ist Schaueble ein Krimineller.

Gravatar: Marc Hofmann

Gerade bei einer Regierungskrise MÜSSEN Neuwahlen her...in einer Demokratie ist dies sogar oberste PFLICHT!

Eine Regierungskrise bedeutet im doch immer...das dass Volk mit der Regierung..mit den Regierungsparteien nicht mehr zufrieden ist....das ist doch der Anlass für eine Regierungskrise....wäre das Volk mit der Regierung zufrieden (siehe Österreich, Ungarn, USA..), dann würde es keine Krise für die Regierung geben.

Das ist keine Demokratie mehr, wenn Schäuble die Merkel als Kanzlerin beerbt...das ist einfach nur noch Postengeschacher einer Regierungsdiktatur. Für was wird das Volk dann überhaupt noch zur Wahl gerufen....da braucht es keine Wahl mehr, wenn die Union unter sich die Regierung stellt...mal mit der SPD und mal mit den Grünen....auch die FDP und die Linken sind da wahlweise einzukaufen....und wenn die Union mit der SPD nicht mehr kann, dann werden eben die Grünen ins Boot geholt...die Union betreibt unter Merkel eh schon seit Jahrzehnten eine Grüne Politik der Wertvernichtung in und für Deutschland.
Deutschland hat mit den Grünen den größten Feind im eigenen Land sitzen...da braucht es keinen Feind von Außen mehr....die Grünen zerlegen Deutschland seit Jahren Stück für Stück...zurück in ein Mangel und Armutsgesellschaft...das wollen die Grünen!

Gravatar: Regina Ott-Hanbach

Jetzt wird er schneidig, der alte Herr Schäuble! Als er noch
Minister war, hielt er brav sein Maul, weil er Angst hatte, von der IM ERIKA abserviert zu werden. Jedenfalls ist es gut
für uns Deutsche, dass allmählich die Ratten das sinkende Schiff verlassen und diese unappetitliche Rechtsbecherin mit ihren abgefressenen Fingernägeln den Laufpass bekommt.

Gravatar: Friedliebend

Die drei von der Tankstelle, sind nur Show. Es ist so offensichtlich, dass der Schäuble sich das BK-Amt unter den Nagel reißen will. Bekanntlich kann er Lügen wie gedruckt. Ein Trickbetrüger, eine Vogelscheuche und ein Kakaostecher sind für die BRD keine Option.

Gravatar: karlheinz gampe

Nach der Freimaurer Stasi Raute, der roten CDU Domina soll nun der Freimaurer Schäuble, ein sogenannter Meister vom Stuhl(ist Logenoberer), der CDU Mann mit den schwarzen Spendenköfferchen und Inzuchtexperte das rote CDU Stasi Lügensystem übernehmen ?

Gravatar: sigmund westerwick

Der schwäbische Elektriker

hat mindestens ebensoviel Dreck am Stecken wie Merkel, er war ihr immer sehr treu ergeben und hat meines Wissens nie irgendetweas in Frage gestellt, was die große Kanzlerin den Deutschen eingebrockt hat.

Es würden also bestenfalls die Unterschriften ausgetauscht werden, inhaltlich würde sich in der Politik nicht das geringste ändern, das wäre mit einer Wahl Schäubles zum 'Ersatzkanzler' aber auch nicht beabsichtigt.

Gravatar: Jürgen kurtWenzel

Ist denn niemand mutig genug diesen Menschen und seine Hintermänner zu durchleuchten ?? Srippenzieher , Kofferträger , einfach ein machtgieriger alter Mann , im ,, Dienste dunkler Strippenzieher " ,deren Handlanger seit Duisberg und co . nur Kreide gefressen haben !!!!!

Gravatar: Zicky

Warum nicht. Wer Schwarzgeld im großen Stil verschweigen kann und dann auch noch Finanzminister werden konnte, warum nicht auch Kanzler.
In dieser Regierung werden längst, nur sehr "spezielle" Fähigkeiten für die Ämter gefordert. Fachkompetenz ist am wenigsten gefragt. Siehe auch von der Leyen, die vom Militär zwar Null Ahnung hat, aber dafür unerlaubterweise Steuergelder in Millionenhöhe an Beraterinstitute vergibt und nicht mal dazu Stellung nehmen muß.
Da unterstützt die Familienministerin mit Stasimethoden das" Aushorchen" der Kinder in den Kitas, um den anderstdenkenden Eltern im Lande auf die Spur zu kommen. Möglicherweise wird als nächste Stufe den Eltern das Erziehungsrecht entzogen und das Kind in staatlichen Einrichtungen zu einem Menschen mit "richtiger Meinung geformt" werden.
Ja... Angesichts solcher Machenschaften in der Regierung, warum nicht der völlig überalterte Schäuble als Übergangskanzler. "Jung" genug ist er ja um die beschworene "Erneuerung" der Partei voran zu treiben. In Diktaturen sterben die Amtsinnhaber schließlich auch buchstäblich aus ihrem Amt. Und bei Schäuble bin ich da sehr zuversichtlich, was seine "Amtszeit" angeht.

Gravatar: Aufbruch

Schäuble. Was verkörpert dieser Mann eigentlich? Eigentlich nichts - mal das, mal das. Er laviert sich immer so durch. Was hat er bisher für sein Land getan? Am meisten ärgert mich in seinem Zusammenhang das Wort loyal. Löyalität kann eine gute Eigenschaft sein. Wenn sie ausgeübt wird für jemanden, der zu Unrecht angeprangert wird. Loyal zu jemanden zu stehen, der objektiv und selbstherrlich Recht verletzt, gegen den eigenen Bürger regiert und die Verfassung missachtet, muss sich das alles selbst anrechnen lassen. Dann ist Loyalität keine Tugend mehr.

Schäuble hätte so viele Gelegenheiten gehabt, Merkel in ihrem bürgerfeindlichen Tun das Handwerk zu legen. Er ist aber nur im Mundspitzen Meister, nicht aber im Pfeifen. Er hat Merkel gewähren lassen uind ihr sogar vielfach den Weg geebnet. Nein, Schäuble ist kein Loyaler, er ist ein Opportunist. Er hätte längst seinen Hut als Kanzlerkandidat in den Ring werfen können. Aber er weiß selbst, dass er Kanzler nicht kann. Er kann nicht an der Spitze stehen, er muss im Hintergrund seine Strippen ziehen. Warum er immer noch als der große Mann der CDU gesehen wird, ist unverständlich. Er hat den Linksruck Merkels nicht verhindert.

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