Überwachung in den USA in der Kritik

San Francisco verbannt Kameras mit Gesichtserkennung aus der Stadt

Die Gefahr des Missbrauchs und der totalitären Überwachung sind groß. Daher hat San Francisco die digitale Gesichtserkennung bei Überwachungskameras in der Stadt verboten.

Fpto: Pixabay
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Die Stadt und Region von San Francisco, in unmittelbarer Nähe zum Silicon Valley, will gegen die drohende »totale« Überwachung ein Zeichen setzen. Der Stadtrat hat sich dafür ausgesprochen, Überwachungskameras mit automatischer digitaler Gesichtserkennung zu verbieten [siehe Bericht »New York Times«].

Zwar sei diese Art der Überwachung an empfindlichen Orten für die Sicherheit notwendig, wie beispielsweise an Flughäfen und Grenzübergängen, aber ansonsten sei sie im öffentlichen Raum nicht zielführend, sondern öffne dem Staat und privaten Organisationen den Raum zum Missbrauch. Die Verfolgung Krimineller könne auch anders geschehen. Auch die Verfolgung der Kunden durch Kameras von Privatunternehmen, um deren Konsumverhalten zu studieren, sei ein Angriff auf die Privatsphäre.

San Francisco ist Vorreiter, aber nicht allein. In verschiedenen Städten und Bezirken der USA wird kontrovers über die Grenzen der Überwachung diskutiert, und in einigen dürften bald ähnliche Verbote folgen.

In China sieht die Entwicklung dagegen anders aus. Dort wird auch und gerade im öffentlichen Raum die Überwachung mit Kameras ausgebaut und zunehmend auf digitale Gesichtserkennung gesetzt. Sogar die Polizei wird dort versuchsweise mit Brillen ausgestattet, die mit einer integrierten Minikamera mit Gesichtserkennung ausgestattet sind [siehe Bericht »Freie Welt«].

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Welt.Krank

An sich eine begrüsseneswerte Entwicklung, allerdings sicher aus den falschen Motiven. Dort sollen lediglich die von Trump eingesetzten ICE-Leute keine Illegalen aufspüren dürfen....

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

... „Die Verfolgung Krimineller könne auch anders geschehen. Auch die Verfolgung der Kunden durch Kameras von Privatunternehmen, um deren Konsumverhalten zu studieren, sei ein Angriff auf die Privatsphäre.“ ...

Setzen unsere(?) Göttin(?) & Co. in Deutschland nicht auch deshalb nun mit aller Macht auf dieses System?
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Polizei-setzt-immer-mehr-automatische-Gesichtserkennung-ein-Datenschuetzer-besorgt-4000106.html

Gravatar: Schnully

Vor lauter Datenschutz brauchen wir in Deutschland nicht darüber nachdenken Biodeutsche Bankkunden und Steuerzahler sind hier absolut überwacht . Straftäter mit Migrationshintergrund fühlen sich in unserem Land sicher und sollten sie tatsächlich erwischt werden steht ein Heer von Anwälten bereit ,die auf Kosten der Steuerzahler mit Gutachten die Armen verrirrten Täter wieder ihren Clans zuführen und nicht abgeschoben werden dürfen . Biodeutschen müssen schon bei Verkehrsdelikten oder GEZ zahlen oder sitzen

Gravatar: Hartwig

San Francisco ist Vorreiter, aber nicht allein?

Die Redaktion vergisst zu erwähnen oder ihr ist nicht bekannt, dass San Francisco eine Stadt geworden ist, die allen Illegalen dieser Welt die Türen geöffnet hat, also auch allen Kriminellen.

Viele Menschen, die seit langer Zeit dort wohnen, fliehen aus der Stadt, die viele nicht mehr wieder erkennen können: überall Schmutz, Fäkalien, Drogenkonsum, Drogenspritzen und vieles mehr.

Der Mittelstand soll es dort immer schwerer haben.

Daher hat man auch kein Interesse an Kameras mit Gesichtserkennung, vorerst. Denn, das würde die fatale und falsche Migrationspolitik der US-Pseudo-Demokraten entlarven.

Den Kriminellen und illegalen Nicht-Kriminellen soll sogar das Wahlrecht auf illegale Weise zugespielt werden. Ein Verbrechen gegen die US-amerikanische Verfassung.

San Francisco verändert sich gerade zum Schlechten. Immer mehr Bürger wählen daher mit den Füßen und verlassen die einstmals schöne Stadt.

So wurde mir zumindest aus sehr vertrauenswürdiger Quelle übermittelt.

Gravatar: Rita Kubier

Ich kann leider NICHT nachvollziehen, warum (in San Francisco und Umgebung) Kameras mit Gesichtserkennung abgeschafft werden sollen. Wie oft sind Kriminelle aller Art dadurch schon gefasst worden!! Insbesondere bei Vergewaltigungs- und/mit Tötungsdelikten waren diese Kameras in sehr vielen Fällen - gerade in den USA - IMMER sehr hilfreich. Da muss man sich nur mal die Berichte von authentischen, aufgeklärten Mordfällen im Fernsehen ansehen. Wie oft haben Überwachungskameras zum Mörder "geführt"! Daher ist die Abschaffung dieser Gesichtserkennungen per installierter Kameras völlig unverständlich.
In einem Zeitalter der überall zunehmenden Verbrechen ist diese Absicht absurd! Nicht nachvollziehbar, was sich die Verantwortlichen dabei denken. Sie erweisen damit allen Kriminellen einen sehr großen Dienst. Die werden sich immens darüber freuen, wenn diese "Maßnahme" umgesetzt wird.
Dumme Politiker gibt es doch überall auf der Welt. Offenbar nicht nur in Deutschland und der EU!

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