Italien und Polen schmieden Bündnis gegen die Achse Macron-Merkel

Salvini will länderübergreifende EU-Opposition gegen Paris, Berlin und Brüssel

Die Dominanz der Achse Merkel-Macron und der Zentralismus in Brüssel sind vielen Europäern ein Dorn im Auge. Man brauche einen »europäischen Frühling«, findet Matteo Salvini. Dazu soll eine neue Achse Rom-Warschau beitragen, die für Ausgleich sorgen soll.

Foto: Ministero dell'interno [CC BY 3.0 it], via Wikimedia Commons / Ausschnitt
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Man brauche einen »europäischen Frühling«, findet Matteo Salvini. Er möchte, dass Italien stärker mit Ländern zusammenarbeitet, deren Regierungen ähnliche Ideen und Ziele haben wie die italienische Regierungskoalition aus Lega und 5-Sterne-Bewegung. Bei seinem Besuch in Warschau suchte er bereits nach Gemeinsamkeiten mit der polnischen Regierung [siehe Berichte »Repubblica«, »Zeit-Online«, »Stol.it«].

Das Ziel: Die Hegemonie von Angela Merkel und Emmanuel Macron zu brechen. Man wolle nicht mehr, dass die europäische Richtung über die Achse Paris-Brüssel-Berlin dominiert werde. Dazu müssten die EU-kritischen Stimmen und die oppositionell zur Merkel-Macron-Politik stehenden Regierungen ein Bündnis schließen. Italien und Polen könnten das Rückgrat der neuen Gegenachse zu Berlin-Paris werden. So würde Politik in Europa wieder lebendig werden und zu den alten Werten und Zielen zurückfinden. Dazu gehört auch ein Zusammenschluss der Migrations-kritischen Parteien bei der nächsten Wahl zum EU-Parlament. Der Besuch Salvinis in Polen steht auch im Zusammenhang mit der nächsten EU-Wahl.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Karl Napp

@ Schlesier
Na, dann mal viel Glück, alter Rübezahl.

Gravatar: Manni

Theo 10.01.2019 - 19:56

Ja sie haben recht,solange wie die Kommunistin unser ausgepresstes Geld mit dem Scheckbuch verteilt sollten wir abwarten und sehen was dabei ehrlich oder nur von Schauspielernatur ist.

Gravatar: Tifette

Wenn das Gehalt dieser Politverbrecher an das Gehalt eines Normalverdieners angeglichen würde, gäbe es weniger Pöstchengeschachere aber das werden diese Typen zu verhindern wissen, genauso wie, daß ALLE in die Kranken-u.Rentenkasse einzahlen müßten wie in Österreich.

Gravatar: Rita Kubier

Es wird Zeit, dass sich eine STARKE Opposition in der EU gegen die Politik und das "Bündnis" Merkel-Macron zusammenschließt. Nur so kann deren Unheil bringende Politik - insbesondere diese Wahnsinns-Migrations-Politik - beeinflusst und hoffentlich beendet werden. Wenn sich keine starke Opposition in der EU findet, geht es weiter mit der Auflösung und Vernichtung der europäischen Staaten und Nationen sowie der zunehmenden Macht des Islam in Europa. Die Zeit drängt!!

Gravatar: Absalon von Lund

Das ist endlich die Wiederaufnahme des Gedankens der erweiterten KuK Monarchie, die katholisch war. Russland gehört hier mittelfristg dazu und natürlich Frankreich, das aus der Hand des Bankers befreit werden muß, aber die Franzosen sind keine lahmen Deutschen, die machen das. Ein stabiles Europa muß katholisch sein und die vorhandene Vielfalt abbilden. Brüssel und das protestantische berlin werden bald keien Rolle mehr spielen!

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