Patrouillenboot »Diciotti« mit Migranten an Bord durfte nicht anlanden

Salvini macht Häfen sogar für die eigene Küstenwache dicht

Italiens stellvertretender Regierungschef Matteo Salvini macht im Kampf gegen die Schlepperbanden im Mittelmeer auch vor der eigenen Küstenwache nicht halt. Das Patrouillenboot »Diciotti« hatte rund 60 Asyltouristen an Bord und durfte erst nach Festlegung bestimmter Garantien den sizilianischen Hafen anlaufen.

Screenshot / Quelle: La7
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Matteo Salvini, italienischer Innenminister, stellvertretender Regierungschef und Chef der Lega, macht Ernst. Er lässt, anders als viele deutsche Altparteienpolitiker in Regierungsverantwortung, seinen Worten auch knallhart Taten folgen. Nachdem er zunächst den Schiffen der selbsternannten »Seenotrettern« von diversen ominösen und dubiosen »Rettungsgesellschaften« das Anlaufen der italienischen Häfen untersagt hat, hatte Salvini auch den Schiffen der internationalen Missionen die Anlandung zentral- und schwarzafrikanischer Wirtschafts- und Sozialmigranten in den Häfen seines Landes untersagt. Dass Salvini seine Worte ernst meint, musste jetzt sogar die »Diciotti«, ein Schiff der heimatlichen Küstenwache erfahren.

Die »Diciotti« hatte 67 Schwarz- und Zentralafrikaner an Bord genommen, die zuvor von einem zivilen italienischen Schiff aufgenommen worden waren und dort gegen die Besatzung aggressiv und handgreiflich wurden. Ziel des mit den Afrikanern besetzten Patrouillenbootes war Trapani, ein Hafen auf Sizilien. Salvini untersagte dem Boot zunächst die Anlandung. Erst nach Festlegung der zu erfolgenden Schritte im Umgang mit den »Flüchtlingen« erfolgte die Freigabe. Die Afrikaner werden in Gefängnisse verbracht, wo sie bleiben, bis sie in ihre Heimatländer überführt werden können. Zuvor aber werden sie sich vor italienischen Gerichten noch wegen diverser Verstöße gegen das Seerecht aufgrund ihres Verhaltens an Bord des zivilen Schiffes zu verantworten haben.

Eine Protestaktion in Rom von etwa 50 (in Worten: fünfzig) selbsternannten »Aktivisten« gegen den Kurs von Salvini machte auf diesen keinerlei Eindruck. Er will und wird weiterhin die Linie verfolgen, die Zahl der auf dem Seeweg nach Italien gelangten Migranten auf Null reduzieren.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Sigmund Westerwick

Ein Politiker mit Rückgrat

Vom Herrn Salvini können sich die deutschen Politiker eine Scheibe sbschneiden, hat er doch bei einer einizigen Aktion mehr illegale EInwanderer von seinem Land fernghalten als Horst Seehofer in einem Jahr überhaupt schaffen kann.

Gravatar: kim

Wenn der deutsche Innenminister Salvini hieße - ach wäre das schön, AFD-Vorsitzender z.B. , unter einem in die Defensive gedrängten CSU-Kanzler, z. B. 2021 ?? Ach Michel ! Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Gravatar: karlheinz gampe

Hier ein italienischer Politiker mit Verstand, der sein Land vor kriminellen CDU Merkelakademikern schützt. Im Gegensatz zu unseren kriminellen Lobbyhofschranzen, oft mit Stasivergangenheit, die Mörder,Terroristen, Vergewaltiger usw. nach Deutschland holen.

Gravatar: Karl Napp

Mit Sehnsucht blicke ich nach Österreich und Italien, wo inzwischen Politiker in die Regierung gewählt worden sind, die, ihrem Amtseid entsprechend, die Interesses ihres eigenen Volkes vertreten, von dem sie dafür bezahlt werden, und nicht ohne Rücksicht auf das eigene Volk eigene ideologische, moralistische Ziele verfolgen, mit denen sie die Völker der ganzen Welt retten wollen.

Gravatar: Rolo

Mit Sehnsucht blicken immer mehr Europäer und vor allem immer mehr Bürger Deutschlands nach Österreich und Italien, zumindest ist das meine Hoffnung! Doch solange das politische Establishment in Berlin und in Brüssel, die Zeichen der Zeit nicht zu erkennen bereit ist und ignorant über die Bürger und Wähler Europas, über deren Köpfe und gegen deren Willen, berauscht von der eigenen Macht regiert, ja sogar EU Regierungen wie den Visegradstaaten zu drohen versucht, so lange wird sich nichts, aber auch gar nichts ändern! Im Gegenteil, immer stärker versucht dieses ausgediente politische Establishment der Altparteien in Deutschland und Europa die neuen nationalen politischen Mitbewerber zu diskreditieren und zu diffamieren! Offensichtlich fehlen Argumente, denn wer so billig agiert, anstatt sich über die eigenen Fehler der Vergangenheit Gedanken zu machen, der steht mit dem Rücken zur Wand! Bestes Beispiel die SPD, von einer Erneuerung nach der Bundestagswahlschlappe 2017 nichts zu sehn, nichts zu hören! Danke, macht bitte weiter so... Soziale Gerechtigkeit? Frau Nahles wird zwar als erste Frau an der Spitze der SPD, in den Analen der Geschichte eingehen, aber gleichzeitig auch als die Parteichefin die den Untergang der ehemaligen Volkspartei SPD zu Ende geführt hat! Und das ist gut so, keine andere Partei, hat ihre Wähler, dermaßen belogen und betrogen, wie die SPD! Traurig aber wahr, mit Schröder ging der Verat los und wurde immer weiter fortgesetzt! Es gab einmal große Sozialdemokraten, wie Willy Brandt und Helmut Schmidt unter solchen Parteivorsitzenden wäre die heute bestehende soziale Ungerechtigkeit welche gerade die SPD zu verantworten hat undenkbar gewesen! Es mangelt seitdem an Format!

Gravatar: Werner

Sehr gut, dass Italien durchgreift. Italien liegt am Meer und ist der erste Anlaufpunkt von geplanter, illegaler Einwanderung. Es sollten mehrere Nationen die Italiener unterstützen und die hochbezahlten Schlepperkapitäne und Menschenhändler, gleich an den Küsten Afrikas abfangen und zurück schicken.

Gravatar: Wolfram

BRAVO-BRAVO, Senor Salvini!!!

KRIMINELLE SCHIFFSPIRATEN, PASSLOSE -warum wohl??? - EROBERER , SCHLÄGERTYPEN, und solches primitive Gedsindel sind keine notleidenden Kriegsflüchtlinge!!! - auch wenn sie gerne in Gesellschaft von wenigen Frauen und Kindern fahren und diese geschickt nach ganz vorne vor die Kameras postieren!!!

Es ist doch schon ein riesiger Skandal, dass sich schon die Schiffsbesatzung verbarrikadieren und um ihr Leben fürchten muss!!! - Die Retter werden attackiert!!! Wer weiß, wieviel Geld sie übrig haben, wenn sie endlich im Sozialplparadies Germany angekommen sind, um sich Waffen zu kaufen??? Die rennen doch alle zur Tafel und haben doch so viel Geld übrig, einen großen Teil nach Hause zu überweisen. So können sich immer mehr Wohlstands-Migranten sich die kriminellen Schlepper leisten.

Die wilden Horden sollen wieder zurück in den Busch oder in die Wüste, dort können sie sich gegenseitig dezimieren.

Oh und unsere Kuscheljustiz holt sogar Gefährder und Terroristen-Anwerber bzw. Hassprediger nach Abschiedung wieder zurück ins Land. Es wird ja immer verrückter!!!

Deutschland verkommt / degradiert sich gerade selbst zum sozialüberfürsorglichen und justizmäßig-selbstzerstörerischen Irrenhaus!!!

Gravatar: Karl Brenner

Solche Nachrichten werden in den Afrikanischen Dörfern aufmerksam gelesen

Man wird sich überlegen, ob man nochmal das ganze Geld zusammenlegen will, um einen von ihnen nach Europa schleusen zu lassen

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