Hochrechnungen bestätigen: klare landespolitische Entscheidung

Sachsen-Anhalt wählt / Aktualisierung um 20.00 Uhr

Die Wahl in Sachsen-Anhalt ist gemäß der Hochrechnungen (Stand 20.00 Uhr) eine klare landespolitische Entscheidung: die CDU von Ministerpräsident Haseloff bleibt stärkste Fraktion, die AfD wird ihr Ergebnis von 2016 knapp verfehlen und die FDP kommt in den Landtag. Die rot-rot-grünen Parteien haben Verluste zu verzeichnen und/oder bleiben schwach.

Foto: FalkoMD / Wikimedia / CC BY-SA 2.0
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Hochrechnungen um 20.00 Uhr:

Die Hochrechnungen um 20.00 UHr bestätigen die heutige Prognosen und vorhergehenden Hochrechungen, Haseloff gewinnt die Wahl in Sachsen-Anhalt klar vor der AfD. Entgegen dem Bundestrend, wo die Merkel-CDU schwer um ihre Führungsposition kämpfen muss, war diese Landtagswahl eine klare landesspezifische Entscheidung zugunsten des amtierenden Ministerpräsidenten. Sollten sich die aktuellen Zahlen bis zum endgültigen Endergebnis bestätigen, könnte er sogar mit der bös gefledderten SPD in einer Zweier-Koalition regieren. Eine solche Regierungsbeteiligung der SPD birgt aber für sie ein großes Risiko, musste sie doch aktuell viele Wähler an Haseloff abgeben. Ohnehin wurde das gesamte sozialistische Lager Rot-Rot-Grün von den Wählern in Form von schweren Stimmenverlusten und/oder geringer Zustimmung massiv abgestraft.
Die Option einer konservativ-bürgerlichen Regierung von CDU und AfD schließt Haseloff aus, obowhl es im Land eine klare Mehrheit für eine solche Option gibt.

Die akutellen Zahlen um 20.00 Uhr:

- CDU 36,3 Prozent
- AfD 22,3 Prozent
- Linke 11,0 Prozent
- SPD 8,6 Prozent
- Grüne 6,1 Prozent
- FDP 6,7 Prozent

 

Prognose um 18.00 Uhr:

Die CDU von Ministerpräsident Haseloff bleibt stärkste Fraktion in Sachsen-Anhalt und wird mit klarem Vorsprung aus der Wahl gehen. Werte um 35 Prozent werden in den Prognosen für Haseloffs Partei prognostiziert, ein klares Indiz für eine landespolitische Wahlentscheidung.
Die AfD wird ihr Ergebnis von 2016 knapp verfehlen, bleibt aber mit etwa 24 Prozent deutlich über ihrem  Bundesdurchschnitt.
Die FDP wird den Einzug ins Landesparlament schaffen, 7 Prozent lautet die erste Prognose.

Verlierer sind ganz klar die rot-rot-grünen Parteien aus dem sozialistischen Lager. Entweder haben sie weitere Verluste zu verzeichnen wie die mehrfach umbenannte SED respektive auch die SPD und/oder sie bleiben im einstelligen Bereich und können bestenfalls als Mehrheitsbeschaffer für Haseloff dienen. Eigene Schwerpunkte aber wird keine dieser Parteien in der kommenden Legislatur setzen können, dafür sind ihre Ergebnisse einfach zu schwach.

 

Vorwort:

Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am heutigen Sonntag ist die letzte überregionale Wahl vor der im September stattfindenden Bundestagswahl. Für Spannung ist gesorgt, denn weder steht der Wahlsieger fest wie auch offen ist, welche Parteien den Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde schaffen werden. Zudem ist unklar, ob ausschließlich landestypische Themen die Entscheidung der Wähler beeinflusst haben oder ob die Wahl auch als Stimmungsbarometer für die Bundestagwahl gilt.

Für die amtierende Kenia-Koalition aus CDU, SPD und Grün wird es jedenfalls ganz eng. Das liegt an der Schwäche der CDU, die mutmaßlich auch nicht von der in letzter Minute erfolgten »Wahlhilfe« des Unions-Kanzlerkandidaten Laschet profitieren wird. In Sachsen-Anhalt ist Laschet alles andere als sonderlich beliebt, hier sprachen sich die meisten Unions-Mitglieder für Friedrich Merz als Kanzlerkandidaten aus, selbst CSU-Söder rangiert weit vor Laschet. Aber auch die SPD bleibt weiterhin schwach und es ist frglich, ob sie zweistellig in den Landtag einzieht. Weil auch die Grünen nicht von der in vielen anderen Bundesländern medial befeuerten Unterstützung profitieren können, sondern mutmaßlich im einstelligen Bereich bleiben, wird es eng für »Kenia«.

Zwei große Gewinner wird es aller Wahrscheinlichkeit geben: die AfD wird ihr Ergebnis von 2016 (24,3 Prozent) übertreffen und vielleicht sogar als stärkste Fraktion in den Landtag einziehen. Auch bei der FDP werden heute Abend die Sektkorken knallen: anders als 2016, als man knapp an der Fünf-Prozent-Hürde scheiterte, wird dieses Mal der Einzug ins Parlament gelingen.

Die Freie Welt wird am heutigen Sonntag laufend zu den Prognosen und Hochrechnungen berichten.

Hier die Ausgangswerte der Wahl 2016:
- CDU 29,8 Prozent
- AfD 24,3 Prozent
- Linke 16,3 Prozent
- SPD 10,6 Prozent
- Grüne 5,2 Prozent
- FDP 4,9 Prozent

 

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Roland Brehm

Es hat sich wieder einmal bestätigt. Gut 80% der Deutschen wählen nach wie die selben Parteien und Leute die für den Niedergang Deutschlands verantwortlich sind. Eigentlich unfassbar. Aber genau das ist der Grund warum die Blockparteien die Einrichtung einer Diktatur weiter voran treiben können. Dümmer gehts nimmer und Deutschland geht weiter auf den Abgrund zu.

Gravatar: Müller

Wahlen sind in diesem Land zur peinlichen Lachnummer verkommen. Künftig kann man sich den Gang zur Urne getrost ersparen, ich werde mir diesen Zirkus nicht mehr antun.

Wie kann eine solche Murkspartei wie die CDU als mit Abstand stärkste Partei und dazu noch mit Stimmengewinnen hervorgehen und das trotz Maskenaffairen, Totalen Versagen in der Pandemie usw. usw.

Es ist nur noch peinlich.

Gravatar: Croata

Ein enges Rennen - haben alle MSM gesagt (!)

Gravatar: famd

Schon traurige Logik dieser Erben der Mauermörder, zu behaupten, viele Wähler haben von der Linken Seite bewusst zur CDU gewechselt um Haseloff im Kampf gegen "Rechts" zu unterstützen...? Also dieser Witz ist wirklich Klasse. Ebenso gewitzt die ausufernde Selbstherrlichkeit und Arroganz von Haseloff selbst: "Die Bürger haben ein klares Zeichen gegen Rechts gesetzt". Ich habe schon einige tollkühne Sätze von diesen Vollpfosten gehört - aber das ist unter der Gürtellinie, es ekelt mich an.

Fakt ist aber auch, die Bürger in SA haben wohl versagt - wegen der niedrigen Wahlbeteiligung. Dabei wäre es wichtig gewesen, gerade zu dieser Wahl, den Arsch von der Couch zu heben. Was also ist es? Faulheit, totale Zufriedenheit, Interessenlosigkeit ??? Schon angesichts dieser dummen Koboldin und ihrer Ankündigung totaler Plünderung der Bürger über die Benzinpreise und CO2-Bepreisung, Forderungen nach mehr Feinde gegen Israel zu importieren und der Ausbreitung der Geisteskrankheit dieser Grünin selbst, hätten längst auch den müdesten Michel die Augen öffnen müssen.

Schon die vergebene Chance, damals, BT-Wahl 2017, haben gezeigt, die Verblödung und Einschüchterung der Deutschen funktioniert. Dieses Wahlergebnis hier in Magdeburg/Sachsen-Anhalt befinde ich eher als müde und feige. Haseloff will sich von Links/Rechts abgrenzen?
Aber er macht doch längst Politik für die Kommunisten.
Nun, er bekam also Hilfe von diesen Erben der Mauermörder und die lachen sich jetzt kaputt.

Gravatar: Udo Engelmann-Friedhoff

"Zwei große Gewinner wird es aller Wahrscheinlichkeit geben: die AfD wird ihr Ergebnis von 2016 (24,3 Prozent) übertreffen und vielleicht sogar als stärkste Fraktion in den Landtag einziehen."

So ist das mit der Wahrscheinlichkeit. kann auch mal schief gehen. Höcke ist der Wahlverlierer!

Gravatar: asisi1

Das Ergebnis ist so oder so gefälscht worden. Wie seit 70 Jahren!
Wer den Mist noch glaubt, der wird es noch ganz schmerzlich merken, was für eine verlogene Bande in Berlin sitzt!

Gravatar: Wutbuerger

Ja das wäre für die AfD unter nomalen Umständen sicher möglich und auch wahrscheinlich gewesen, stärkste Kraft zu werden, aber da die Medien, die sind übrigens der "Deep State", vor allem das ZDF an der Spitze schon immer betrogen haben und in den Lokalen auch betrogen wird, was z.B. die Briefwahlen betrifft, wird die Afd natürlich viel schlechter abschneiden als 2016, das soll so sein, das muss so sein und das wird auich so sein denn?
WIR LEBEN IM SCHLIMMSTEN DEUTSCHEN BETRÜGERSTAAT ALLER ZEITEN!!! Gegen diese boshaften Leute sehen selbst Goebbels & Genossen wie Chorknaben aus.
Darauf hätte ich eine glatte Wette für abgegen. NEIN, solange dieses B-Pack nicht mit Gewalt aus ihren warmen Sesseln gejagt werden, ändert sich alles nur noch zum Schlechteren aber diese Lumpen haben die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Auch darauf allerdings wette ich.

Gravatar: Peter Lüdin

Inhaltlich besteht die AfD aus zwei Parteien: einer freiheitlich-konservativ-marktwirtschaftlichen auf der einen Seite und einer sozialdemokratischen, staatspaternalistischen auf der anderen. Bei Themen wie Euro oder Asyl gehen beide Teile vielleicht zusammen. Aber spätestens bei der Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik liegen die Differenzen offen zutage. Politik bedeutet Kommpromissfindung. Wenn die Partei sich diszipliniert und aufhört auf jede Provokation des politischen Gegners zu reagieren und selbst zu provozieren, steht dem Erfolg eigentlich nichts im Wege.

Gravatar: Hajo

Die Schwarzen sind doch von der SED-Statthalterin für Gesamtdeutschland schon so vereinnahmt, daß sie es in Sachsen vorgezogen haben mit den grünen Marxisten und den Sozialisten eine Koalition zu bilden, was ein Ding der Unmöglichkeit ist und Verrat an den eigenen Traditionen verübt, was sie nun gerne als Fortschritt verkaufen und ein Rückschritt in die alten Systeme bedeuted.

Hoffentlich bekommen die Blauen heute so richtig Auftrieb, denn dieser Zirkus muß beendet werden weil die Experimente seit 15 Jahren nicht nur zu dämlich, sondern auch zu teuer und zerstörend wirken, was wir uns nicht mehr leisten können und nur noch durch klar denkende Menschen ein Umschwung erfolgen kann, den wir bitter nötig haben.

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