Anfang Juni wird ein neuer Landtag gewählt:

Sachsen-Anhalt: AfD knapp hinter der CDU

Wenige Wochen vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt liegt die CDU unter Ministerpräsident Reiner Haseloff nur noch knapp vorne.

Olaf Kosinsky, CC BY-SA 3.0
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In sechs Wochen wird in Sachsen-Anhalt ein neuer Landtag gewählt und der amtierende Ministerpräsident Reiner Haseloff liegt mit seiner CDU zwei Prozentpunkte vor der zweitstärksten Partei, der AfD. Die CDU schafft es auf 26, die AfD auf 24 Prozent.

Vor fünf Jahren betrug der Abstand der CDU zur AfD etwa fünf Wochen vor der Wahl noch 15 Prozentpunkte: Die CDU kam damals auf 32, die AfD auf 17 Prozent. Zwei Monate vor der Wahl hatte die CDU in Umfragen sogar noch fast 20 Prozentpunkte vor den rechts-konservativen gelegen.

Wie sich die Zeit doch ändern.

Die Dauerpropaganda der Medien für die Grünen trägt auch in Sachsen-Anhalt Früchte. Sie klettern von 5,2 Prozent bei den letzten Wahlen auf 12 Prozent in der Umfrage.

Gleich geblieben sind dagegen die Werte für die Sozialdemokraten – wenn man die Umfragewerte mit den Zahlen am Wahltag vergleicht. Legt man auch hier die Umfragewerte zwei Monate vor der letzten Wahl zu Grunde, dass sieht man den politischen Erdrutsch, der die SPD in den Abgrund befördert: Am 14. Januar 2016 erreichte die SPD in Umfragen noch 19 Prozent. Am Wahlabend hatte sich die Hälfte anders entschieden und die SPD lag bei knapp über 10 Prozent. Passiert das Anfang Juni noch einmal, könnten die Sozialdemokraten zum ersten Mal unter der Fünf-Prozent-Marke landen.

Auch die Linke schaffte es am besagten Umfragetag im Winter 2016 auf 19 Prozent. Diesmal sind es nur noch 13 Prozent.

Für eine Volksfront aus CDU, Grünen und SPD wird nach der Wahl wohl noch reichen. Nichts Neues also aus Sachsen-Anhalt. Nur die AfD hat sich trotz aller Unkenrufe stabilisiert.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Jürgen kurt wenzel

Nachtrag zu JK.Wenzel 29.04. - 17:00:die warmherzigen , beschützenden gestandene Sozialdemokraten .........

Gravatar: Manni 1

Ich kann nur noch hoffen das sich die Menschen in diesem Land einmal ernsthaft mit der AFD beschäftigen denn dann werden viele erkennen das auch ihre Zukunft weitergehen wird,ich habe viele Menschen kennengelernt die mit Meinungen in der Welt hantieren obwohl diese nix über die AFD gewusst haben,hier wird bewusst eine Partei in den Dreck gezogen die für dieses Land ihren Kopf hinhält,für mich ist diese Erkenntnis jene das in einem System was sich Diktatur nennt Meinungsfreiheit eine Lüge ist und Medial dazu dient Menschen Kopftechnisch um 360 Grad zu drehen,mit Erfolg denn das was die jungen Leute da von sich geben verschlägt mir die Sprache,sie sind zwar nicht blöd aber sie verstehen die Politik nicht.Ich kann fragen wen ich will aberkeiner steht für seine Partei ein.Für welche auch?Der allgemeine Slogan:FcNZ-jaa wo sind denn welche?______bei den rechten_____?????____noch Fragen?Keine.

Gravatar: Croata

Alles Gute, AFD!

Das Licht und die Hoffnung für Deutschland!

Wie in jeder Familie, gibt es Spannungen. Egal, weiter machen!
Die Roten wollen das die AFD sich spaltet - das ist ihre Mission und ihr Ziel. Wir sind aber nicht dumm!
Deutschland braucht die AFD und die AFD braucht uns!

Gravatar: Joachim Datko

Landtagswahlen - AfD sehr stark im Osten, im Rest von Deutschland mit Nachholbedarf!

Rheinland Pfalz (2021) AfD 8,3 %
Baden-Württemberg (2021) AfD 9,7 %
Hamburg (2020) AfD 5,3 %
Thüringen (2019) AfD 23,4 %
Brandenburg (2019) AfD 23,5 %
...
...

Als aktiver Sympathisant und Stammwähler wünsche ich der AfD viel Erfolg. Da die östlichen Bundesländer insgesamt nur einen kleinen Teil der Bevölkerung beheimaten, sollten sich die politischen Positionen mehr nach den Vorstellungen der Menschen in den bevölkerungsstarken Bundesländern richten.

Ich lebe in Bayern und habe bezüglich der Pandemie von der AfD eine andere politische Position erwartet.

Joachim Datko - Ingenieur, Physiker

Gravatar: Ketzerlehrling

Da bekommt Mutti wieder etwas zum Rückgängigmachen.

Gravatar: Querulantino

24 Prozent beim Wahlergebnis reicht sicher für 25 Prozent der Parlamentssitze. Damit könnte die AFD dann ohne Mitwirkung anderer Parteien jeden Untersuchungsausschuss einsetzen den sie für nötig hält.

Gravatar: JK.Wenzel@web.de

Und dabei waren gerade die warmherzigen , beschützenden , klugen in meinem Umfeld wärend der Haft im der SED -Diktatur , gerade im Zuchthaus Brandenburg unter Ackermann und dem Stasi -Seelsorger Giebler jene , welche mich schützten und vor dem Zerbrechen bewahrten !!! Danke Otto Kneller , Sozialdemokrat aus Danzig der das KZ überlebte . Danke Werner Zabel .Sozialdemokrat , Messeleiter bei Siemens bei der Messe in Leipzig und Familie ! Danke Ewald Christiansen !! Sozialdemokrat aus Thüringen ,der mich beim ,, " Gottesdienst " in Brandenburg tröstete ( Karl otto Fricke ,, Konzentrierte Schläge " ,! Wiedergetroffen in Neu Münster ! Freund bis zum Tod !!Werner Zabel und und und !!!!Später bedachten sie mich mit Westpaketen und hatten Anteil an meiner fingierten Ausreise !!!! Alle im Westen verraten und verkauft !!!! Danke auch all den Vergessenen der ,, Helfenden Hände Hamburg "!! Mein Gott was ist aus dem Land der Träume geworden !!! Ich Hasse das Merkel , denn ich habe DIE schon früh erlebt !!!!

Gravatar: asisi1

Wer wählt denn noch diese etablierten Drecksparteien, die Deutschland in einen Unrechtsstaat gemacht haben?
Dumme und von staatlichen Leistungen lebende Parasiten. U.a. Politiker und Beamte>!

Gravatar: Zicky

Allen Wählern in Sachsen-Anhalt Danke ich für ihre Standhaftigkeit. Auch wenn die Verliererparteien am Ende alle zusammengehen um AfD zu verhindern, könnt ihr stolz auf Euch sein, diese braune Pampe nicht gewählt zu haben.
Nur AfD ist die Alternative zur alternativlosen braungewürfelten Parteienpampe.

Gravatar: Doppelgänger

Der CDU geht es nun so wie der SPD. Als Deutscher weiß nicht mehr wofür die Partei steht und was diese einem noch bringt, außer Schmerzen. Anders ist es wenn man Zuwanderer ist, dann garantieren diese Parteien, dass man entgegen aller Vernunft und Gesetzeslage die deutschen Sozialkassen plündern kann oder gleich mit Steuergeldern direkt versorgt wird (siehe DITIP). Ein Aufwachen scheint es jedoch nicht zu geben.

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