Bruch zwischen Lafontaine-Befürwortern und Kritikern

Saar-Linke spalten sich endgültig auf

Das Zerwürfnis innerhalb des saarländischen Ablegers der mehrfach umbenannten SED hat nun zu einem endgültigen Bruch zwischen den Befürwortern der Lafontaine-Linie und dessen Kritikern geführt. Zwei der bisher sieben Angeordneten im Landtag Saarlands haben sich zusammen getan und firmieren nun als »Saar-Linke«.

Foto: Pixabay
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Innerhalb der saarländischen mehrfach umbenannten SED kriselt es seit Wochen und Monaten. Grund dafür sind erhebliche Meinungsverschiedenheiten hinsichtlich der Ausrichtung zwischen der Landespartei und der Landtagsfraktion. Bei der Nominierung um die Spitzenkandidatur der Partei zur Bundestagswahl kam es zu erheblichen Unregelmäßigkeiten, die dazu führten, dass die erstellte Liste nicht zur Wahl zugelassen wurde.

Zwei Mitglieder der bisherigen siebenköpfigen Landtagsfraktion haben jetzt genug von den Streitigkeiten und haben sich zusammengeschlossen, um eine neue Fraktion im saarländischen Landesparlament zu gründen. Die vor einer Woche aus der bisherigen Fraktion ausgeschlossene Barbara Spaniol und die bereits seit länger Zeit nicht mehr zur Fraktion gehörende Dagmar Ensch-Engel treten nun als »Saar-Linke« in direkter Konkurrenz zur »Die Linke. Saarland« an.

Im Saarland sollen voraussichtlich am 27. März 2022 die Wahlen zum neuen Landtag stattfinden. Laut aktuellen Umfragen - vor der Abspaltung - wird es für die Kommunisten schwer, den Einzug ins neue Parlament zu schaffen. Optimisten sehen sie bei knapp über sechs Prozent, Realisten sagen eine Zitterpartei bezüglich des Sprungs über die Fünf-Prozent-Hürde voraus. Die jetzige Spaltung wird ersten Expertenmeinungen zufolge keinen positiven Effekt auf das zu erwartende Wahlergebnis haben.

Das hat wohl auch der aktuelle Fraktionschef Oskar Lafontaine bereits erkannt: er verzichtete auf eine erneute Kandidatur für die Landtagswahl 2022.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Semenchkare

..."Laut aktuellen Umfragen - vor der Abspaltung - wird es für die Kommunisten schwer, den Einzug ins neue Parlament zu schaffen." ...
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Na hoffentlich!
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Bundespressekonferenz:
Erster Bericht der SED-Opferbeauftragten Evelyn Zupke am 09.11.21

Video, 42 Minuten

https://www.youtube.com/watch?v=jGgEaSjtkGU

Gravatar: Semenchkare

Die geheimen Morde der Stasi

13. November 2021

Dass östliche Geheimdienste vor Mordanschlägen nicht zurückschrecken, ist nicht erst seit der Vergiftung des Kreml-Kritikers Alexei Nawalny bekannt. Die frühere DDR-Bürgerrechtlerin Freya Klier hat jetzt ein Buch über „Die politischen Morde der Stasi“ veröffentlicht.

Von Hubertus Knabe

Hat das Ministerium für Staatssicherheit Menschen umgebracht – und wenn ja, wie oft und auf welche Weise? Diese Frage ist bis heute zu großen Teilen unbeantwortet. Zwar betrieb die aufgelöste Stasi-Unterlagen-Behörde fast drei Jahrzehnte lang eine Forschungsabteilung mit zeitweise mehr als 50 Mitarbeitern. Doch keiner der dort beschäftigten Historiker nahm sich des Themas an. .....

mehr hier:

https://hubertus-knabe.de/die-geheimen-morde-der-stasi/
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Egal welches Rot das Parteibuch ziert,es bleiben die gleichen Verbrecher.
Siehe auch: Regierungsbildung MV mit Stasi-beteiligung!
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Rot-rot in Mecklenburg-Vorpommern
Schwesigs Regierung hat ein Stasi-Problem

Von Jonas Mueller-Töwe
15.11.2021, 11:30 Uhr

https://www.t-online.de/nachrichten/id_91121738/schwesigs-regierung-in-mecklenburg-vorpommern-das-stasi-problem.html

Gravatar: Einzelk@mpfer

Lafontaine und Wagenknecht sind die einzigen Linken, vor denen ich keine Angst habe. Der überwiegende Rest sind gefährliche Bolschewiken.

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