In Bayern wurde der Katastrophenfall ausgerufen

Robert Koch-Institut: Maßnahmen müssen konsequent umgesetzt werden

Das RKI mahnt, die Maßnahmen zur Eindämmung unbedingt konsequent fortzusetzen. Die Zahl der Infizierten steigt in Deutschland immer noch rasch an. Alle Bundesländer sind betroffen. In Bayern wurde der Katastrophenfall ausgerufen.

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Das Robert Koch-Institut (RKI) hat am Montagmorgen in einer aktuellen Pressekonferenz dazu aufgerufen, die beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Epidemie in Deutschland unbedingt konsequent fortzusetzen.

Bei lokalen Überforderungen der Gesundheitsämter, Krankenhäuser und anderen medizinischen Einrichtungen, sollen sich Infizierte umgehend selbst isolieren und in häusliche Quarantäne begeben. Wenn eine Behandlung nötig ist, könne sie bei leichteren Fällen gegebenenfalls auch ambulant erfolgen, schwere Fälle müssen dann weiterhin ins Krankenhaus.

Bei jedem Fall müssen weiterhin alle Kontaktpersonen ausfindig gemacht und isoliert werden. Hierbei müssen alle mithelfen. Jeder Bürger muss dazu beitragen, durch verantwortliches Handeln die Übertragungswahrscheinlichkeiten zu verringern. Jeder, der meint, mit einer Infizierten Person möglicherweise in Kontakt gekommen zu sein, sollte sich in Selbstquarantäne begeben.

Bayern hat den Katastrophenfall ausgerufen

In Bayern wurde unterdessen der Katastrophenfall ausgerufen. Dies hat Ministerpräsident Markus Söder in einer Pressekonferenz verkündet. Begründet wurde dies mit dem weiteren Anstieg der Infektionen. Außerdem könne man die Infektionsketten in vielen Fällen nicht mehr nachvollziehen.

Die Ausrufung des Katastrophenfalls ermöglicht es den bayrischen Behörden, klaren Anweisungen zu folgen. Denn dann gelten klar und deutlich die Katastrophenfall-Richtlinien. Jetzt müssen alle Maßnahmen in einer koordinierten Form laufen.

Um diesen Katastrophenfall zu stemmen, wird ein wirtschaftlicher Sonderfonds von 10 Milliarden Euro eingerichtet, um den finanziellen Schaden für die Wirtschaft und die Bevölkerung aufzufangen. Bis zum Ende der Osterferien sind in Bayern keine öffentlichen Veranstaltungen mehr erlaubt. 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Hajo

So kann man den Virus auch bekämpfen. Der schwarze Sozi aus Bayern läßt die Kommunalwahlen zu und einen Tag später kommt der bereits infizierte Erlaß per Order de Mufti der höchstmöglichen Bekämpfung der Corona-Viren. Der rote Bundespräsident verkündet treuherzig, wir können den Virus besiegen, was jedermann schon weiß, bloß wann und mit welchen Opferzahlen hat er nicht gesagt. Zwei ganz Helle, letzten Sonntag bei Will haben erklärt, daß sie viel Geld zur Verfügung stellen wollen, bloß wann, in welcher Höhe, für wen haben und wie man schnell dran kommt haben sie übersehen. Der Dicke aus Düsseldorf hat sich hinter der Bundesregierung versteckt, der er nicht angehört und seine Forderungen lauthals verkündet, als ob er nichts damit zu tun hätte und so reiht sich alles hintereinander und sagt nur eines: Wir sind der Sache nicht gewachsen und nun müssen wir abwarten, bis es vorbei ist und wollen wir hoffen, daß mit dieser Dummheit nicht zuviele sterben, vor allen jene nicht, die uns in ihrer grenzenlosen Naivität schon immer gewählt haben.

Gravatar: Patriot

Wer hat`s erfunden? Bestimmt der böse und teuflische Supernazi Höcke und seine Höllenmannschaft! Damit wollen sie die Weltherrschaft übernehmen!

Gravatar: Hans-Peter Klein

Liest man die weltweiten Corona-Statistiken fallen DE betreffend 2 Signifikanzen auf.

1. DE hat gemessen an der sehr hohen Bevölkerungsdichte (> 230 E/km²) immer noch eine relativ niedrige Infektionsrate.

2. DE hat im internationalen Vergleich eine ausgesprochen niedrige Mortalitätstrate, deutlich etwa Faktor 10 unter allen anderen.

Das deutsche Gesundheitssystem erweist sich bisher als zumindest relativ robust.
Eine Prognose für die Zukunft ist dies freilich nicht.

MfG, HPK

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