CSU-Minister will Migranten in Libyen abholen

Rettungszone auf Libyen erweitern

Der Entwicklungsminister fordert eine Erweiterung der Rettungszone für Flüchtlinge. Der Rettungseinsatz soll auf Libyen ausgedehnt werden.

Freud [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons
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Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) fordert eine Erweiterung der Rettungszone für Flüchtlinge. Der Rettungseinsatz soll auf die Lager in Libyen ausgedehnt werden.

»Notwendig ist«, sagte der Minister laut Die Welt, »eine gemeinsame humanitäre Initiative von Europa und Vereinten Nationen zur Rettung der Flüchtlinge auf libyschem Boden«. Wohl in Anlehnung an die berüchtigten Worte von Kanzlerin Merkel im Herbst 2015 merkte er an: »Was Ruanda, Kenia und Uganda können, müssen wir auch schaffen«.

Wie zu erwarten, erhielt der CSU Minister Unterstützung aus der Flüchtlingsindustrie. »Wir erwarten nun«, sagte der Geschäftsführer von Pro-Asyl Günter Burkhardt, »ein Handeln der Bundeskanzlerin und ihres gesamten Kabinetts. Dieser Vorstoß darf nicht totgeschwiegen werden.« Er forderte, schreibt »Die Welt« eine staatliche Seenotrettung und die Beendigung der Kooperation mit Libyen.

Michael Roth (SPD), Staatsminister im Auswärtigen Amt, erklärte, entscheidend sei ein sicherer Hafen. »Und den können wir in Deutschland nicht stellen. Das heißt, dann sind Länder wie Italien, Malta und auch andere gefragt.« Diesen Staaten müsse man anbieten, dass die Geflüchteten schnell verteilt werden.

Die Vorschläge des CSU-Ministers, des Pro-Asyl-Geschäftsführers und des Staatsministers machen einmal mehr deutlich, dass ihre Lösungen des Migrationsproblems unvernünftig und kurzsichtig sind. Weder kann der CSU-Minister sagen, wie viele Lager es in Libyen gibt, noch Pro-Asyl erklären, wie Flüchtlinge aus libyschen Lagern ohne Kooperation mit den libyschen Behörden geholt werden können; und der SPD-Minister scheint nicht zu wissen, dass die sichersten Häfen in Tunesien liegen.

Bemerkenswert ist, dass Minister Müller unter der Hand die Rettungszone bis in die libysche Wüste verlegt. Trotzdem spricht er weiter von Seenot. So erscheinen Bilder von hilflos auf dem Wasser treibenden Menschen, obwohl es um gänzlich anderes geht. Die Bilder werden einmal mehr Mittel zum Zweck.

Sie dienen zum einen dazu, ans Mitleid zu appellieren. Und ganz nebenbei wird nicht nach den Lagern gefragt und wie die Personen in die Lager gelangten. Andernfalls müsste der Minister erklären, warum sich Personen freiwillig nach Libyen begeben. Kein Schlepper zwingt die Afrikaner, ihre Heimat für viel Geld zu verlassen.

Dass man de facto den Schleppern einen Teil der Arbeit abnimmt und zugleich der Flüchtlingsindustrie unter einem humanitären Deckmantel neues Menschenmaterial zuführt - danach wird anschließend keiner mehr fragen.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Wolfram

Also etwa 2 Milliarden Menschen leben weltweit unterhalb der Armutsgrenze, sind medizinisch unterversorgt und haben nicht genügend Nahrung. Das ist traurig, während einige "wenige" Milliardäre und Millionäre im Geld und Gut regelrecht schwimmen. Das ist noch trauriger !!! - Und voll ungerecht !!!

Die Vermögenssteuer hat die Politik seit Jahrzehnten ja bereits abgeschafft, damit die Staatsverschuldung in astronomische Höhen schnellen kann !!!

Nun könnten wir die 2 Milliarden Menschen ja theoretisch alle nach Deutschland holen. Sie würden wie die Heuschrecken unser völlig Land regelrecht kahlfuttern, die Sozialkassen plündern = Staatsbankrott, die gesamte Wasserversogungs- und Abwässerwirtschaft würde zusammenbrechen. Die Supermäkte würden von den Massen geplündert !!! In Kürze würde die BRD selbst zum armen Entwicklungsland !!!

Und irgendwann wären auch unsere Politiker- und Medien-Demagogen und auch unsere Kuschelrichter dran. Die Bodyguards würden von den Massen an Menschen überrannt werden, ihre gepanzerten Limousinen umgeworfen???. - Ach nee, die Eliten würden gewiss ganz schnell evakuiert (Pläne davon bestehen schon). Würden sie wie die Ratten das sinkende Schiff zuerst über den nie fertig werdenden, fehlgeplanten BER verlassen und in ihre Finkas in Paraguay oder nach Down Under feige abhauen und dem Chaos entgehen / vor ihrer Verantwortung fliehen ??? Oh, einige Politiker und Wirtschaftseliten haben da schon fleißig vorgesorgt - also keine Fiktion !!!

Wie weit soll dieser Irrsinn denn eigentlich noch gehen ???

Wie wäre es denn, wenn wir diese Menschen aus der Gewaltkultur unter dem Halbmond alle nach Saudi-Arabien verfrachten würden ??? Da haben sie die Scharia, die sie hier in Westeuropa gern aufrichten möchten - und nebenan sind andere reiche Ölemirate !!!

Doch diese erzmuslimischen Länder nehmen aus purem Egoismus keinen einzigen Migranten aus ihrer Kultur auf !!! Denn so barmherzig ist ihre geheuchelte "Friedens-Religion" wohl dann doch nicht, nicht wahr ??? Denn dann würden sie sich ja Unruhen und Terror in ihre eignenen reichen Länder holen !!!

Pure scheinheilige Heuchelei !!!

Gravatar: francomacorisano

...was hätte Franz-Josef Strauß wohl dazu gesagt...??? :(

Gravatar: Karin Weber

Man muss ja den Eindruck haben, dieser CSU-Mann gehört zu dieser Schleppermafia. Alleine die Behauptung, dort würde "gerettet", ist vollkommen abstrus. Die holen dort Leute mit dem Shuttle in unser Sozialsystem gegenleistungslos ab. Wenn jemand in Seenot wäre, den würde man auf kürzestem Weg an die Küste bringen. Wo ist vor Libyen die nächste Küste? In der Barentssee? Das deutsche Volk wird von der Politik, den Medien und Gutmenschen so was von rotzfrech ins Gesicht gelogen, dass ist schon alles nicht mehr begreifbar.

Gravatar: karlheinz gampe

Leute wandert aus ! Ich plane das auch und habe dabei entdeckt, dass man noch sehr viel Steuern spart, besseres Klima hat und nicht dicht an dicht im Stall der roten Massenmenachenviehhaltung leben muss. Jeder ist sich nun selbst der Nächste, die Politiker scheißen verachtend quasi auf Euch. Geht einfach. In alten Rom sind die Plebs, welche die Politiker füttern auch einst gegangen. Sie konnten nur mit viel Mühe und Zugeständnissen überredet werden nach Rom zurück zu kehren. Die roten Politiker sind voll im Arsch, wenn viele von uns gehen, denn die können sich nicht selbst unterhalten dazu sind die zu blöd.

Gravatar: Heino de Witt

Wenn wieder eine Demonstration der Seenotretter stattfindet dann sollte man direkt eine Gegendemonstration starten. Alle die sich dafür einsetzen noch mehr dieser Menschen hier herzuholen sollen sich per Bürgschaft selbst um diese kümmern und auch im Fall das diese zu Straftätern werden mit Ihren Schützlingen ins Gefängnis wandern. Ich glaube das würde abschrecken. So ähnliche Bürgschaften hat es ja schon gegeben nur als es darum ging die Bürgschaft einzulösen wurde ein Rückzieher gemacht. Da kann man nur eins machen alle dieser guten Leute die sich so einsetzen sollte man zur Kasse bitten. Vielleicht gibt es dann ein Umdenken wenn es ans Eigene Geld geht.

Gravatar: Jörg Meyer

Reichen den gutmenschlichen Politikern die vielen getöteten oder geschändeten Deutschen noch immer nicht?
Wollen diese Leute noch mehr Milliarden Euros aus den vom Volk erarbeiteten Steuergeldern ausgeben, obwohl es alle für erforderlichen Leistungen im eigenen Land vorn und hinten fehlt?

Offensichtlich!

Ich habe im Zusammenhang mit Klimaschutz nur einmal öffentlich von einem Wissenschaftler gehört, daß die Geburtenbegrenzung in Afrika wohl das wirksamste Klimaschutzmittel sei.
Das wäre es auch zur Verringerung sog. Migranten.

Offensichtlich trauen sich da unsere schlichten Politiker nicht ran.

Gravatar: egon samu

Es gab Zeiten, da war die CSU noch nicht von Aktivisten des Globalismus und des internationalen kommunistischen Proletariats unterwandert.

Gravatar: Magnus

Ein Magnet!
Müller hat nicht mehr alle Sinne beisammen.
Kann man sich das sonst erklären? Sie holen uns die Glücksritter gleich frisch von der afrikanischen Küste herein. Wenn dieser Wahnsinn so weitergeht, sind wir in 2/3 Jahren vollgepumpt mit Afrikanern und dem anderen Rest. Dann geht es erst richtig rund. Wer dann keinen brauchbaren Plan B hat ist verloren! Aber die Masse der naiven, talentfreien Deutschen Bürger singt und tanzt selbst noch am Rande des Abgrundes.

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