»Er sagte mir, er habe keine freundschaftliche Beziehung mit ihm.«

Reichte Melinda Gates die Scheidung ein, weil Bill Verbindungen zu Jeffrey Epstein hatte?

Bill Gates Frau schaltete Scheidungsanwälte ein, nachdem die Verbindung Bills zum pädophilen Jeffrey Epstein aufgedeckt wurde.

Jeffrey Epstein und Bill Gates/Bild: Screenshot La Repubblica
Veröffentlicht:
von

Am 3. Mai bestätigten Melinda und Bill Gates ihre Scheidung nach 27 Jahren Ehe und drei Kindern [Freie Welt berichtete]. Aber offenbar hatte sich die Entscheidung schon seit ein paar Jahren zusammengebraut, als die Verbindungen zwischen dem Tycoon und dem pädophilen Finanzier Jeffrey Epstein aufgedeckt wurden, wie BioBioChile berichtete.

Laut dem The Wall Street Journal war die amerikanische Geschäftsfrau besorgt über die Beziehung ihre Mannes zum Pädophilie-Ring Boss Epstein und soll sich 2019 mit Anwälten getroffen haben, um die Trennung zu besprechen. Auf Twitter ließ sie verkünden, dass ihre Ehe »unwiederbringlich zerbrochen« sei.

Der Bericht fügt hinzu, dass Melinda mehrere Top-Anwaltskanzleien beauftragte, ihre mögliche Scheidung vorzubereiten, nachdem die New York Times einen Artikel veröffentlichte, der Bills Begegnungen mit Epstein beschrieb, darunter auch einige mit Übernachtungen in der New Yorker Villa des Finanziers, der des Sexhandels mit Minderjährigen beschuldigt wird.

Gleichzeitig plädierten sie dafür, ihre Privatsphäre in dieser heiklen Zeit zu respektieren, »während wir beginnen, dieses neue Leben zu navigieren«, hieß es in der Erklärung.

Das Wall Street Journal gab an, dass Gates und Epstein sich 2011 trafen, drei Jahre nachdem der Finanzier einen Deal mit den Behörden wegen der Anwerbung von minderjährigen Prostituierten abgeschlossen hatte.

Damals wurde der Mann zu 13 Monaten Haft verurteilt, ein Urteil, das später angefochten wurde, als er wegen Sexhandels mit Minderjährigen verurteilt wurde. Der Mann beging schließlich Selbstmord in seiner Gefängniszelle in New York City.

Nach der Veröffentlichung des oben erwähnten New York Times-Artikels von 2019 behauptete Gates in einer Stellungnahme, dass er Epstein zwar kenne, aber »keine geschäftliche Beziehung oder Freundschaft mit ihm habe.«

»Jedes Treffen, an dem ich mit ihm teilgenommen habe, waren Treffen mit Männern. Ich war nie auf irgendwelchen Partys oder so etwas. Er hat nie Geld für irgendetwas in diese Richtung ausgegeben, von dem ich weiß,« erinnerte sich Melinda.

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte
unterstützen Sie mit einer Spende unsere
unabhängige Berichterstattung.

Abonnieren Sie jetzt hier unseren Newsletter: Newsletter

Kommentare zum Artikel

Bitte beachten Sie beim Verfassen eines Kommentars die Regeln höflicher Kommunikation.

Gravatar: Walter

Dieser Gates könnte womöglich auch so ein Pädophiler sein. Leute seines Schlages haben doch oft so abnormale Neigungen. Warum sollte er sonst zu so einen wie diesen Epstein eine freundschaftliche Verbindung haben?

Gravatar: Stanley Milgram

Würde man die ganze Wahrheit kennen, man fände sich im schlimmsten Horrorfilm aller Zeiten wieder und müsste aus dem Kino raus.

Da werden sich "Verschwörungstheorien" eines Tages bestätigen, so wie bei Corona.

Man kann alles kaufen, alles hat seinen Preis.

Ich war vor langer Zeit in Thailand. Nach 15 Minuten durch versiffte Holzbretterverschläge kam man in einen sauberen Innenhof, mit bunten Lichtern und einem Käfig, in dem Kinder saßen, die man kaufen konnte.

Ich musste sofort wieder gehen, bevor ich mich übergeben habe... wozu Menschen fähig sind, glaubt einem keiner.

Gravatar: Maik

Bill Gates Frau schaltete Scheidungsanwälte ein, nachdem die Verbindung Bills zum pädophilen Jeffrey Epstein aufgedeckt wurde, aha, so, so.
Da ist ihr Bill wohl doch zu weit gegangen, obwohl er mit der Menschheit noch viel Schlimmeres vorhat, oh, Pardon, da verdient sie ja mit, also ist das wohl dann doch nicht so schlimm. Möglicherweise könnte es auch was von Scheinheiligkeit haben, heilig ist das wohl nicht wirklich.

Gravatar: Hajo

Ob der Verblichene tatsächlich ein Tycoon war dürfte doch sehr stark angezweifelt werden, denn der japanische Begriff zeigt eher ehrenwerte Züge auf und das dürfte bei diesem Typen nicht unbedingt der Fall gewesen sein, bei dem was da alles heraus kam.

Wer sich nun im Dunstkreis dieser Person aufgehalten hat, dürfte in der Betrachtung nicht unbedingt dem Ideal eines respektierlichen Menschen entsprechen und das dürfte der Grund der Enttäuschung sein und die Scheidung eingeleitet haben.

Mit anderen Worten, Schein und Wirklichkeit unterscheidet sich auch bei den vermeintlich Großkopfeten und kann sich genauso in den Niederungen des menschlichen Daseins verirren und ist oftmals nicht besser, als das von gemeinen Leuten und sie unterscheiden sich allenfalls von mehr haben, was aber keine Garantie für ein untadeliges Leben darstellt und davon gibt es zuviele, daß man noch von Zufall sprechen kann.

Da kommen alle Abgründe zu Tage und wer einen Kopf hat zu denken, dem müßte nun ein Licht aufgehen und für sich erkennen, daß so eine Handlungsweise sich auf allen Ebenen niederschlagen kann und sich nicht nur bei Epstein manifestierte, sondern auch in der Corona-Frage, was zwar gegensätzlich ist, aber alles teuflische nach außen treten läßt und sie damit demaskiert.

Gravatar: Doris Mahlberg

@Chris Plantin

Das ist auch mein Gedanke. Entweder hat man Epstein eine neue Identität verliehen und ihn untertauchen lassen oder er wurde beseitigt. Epsteins Tod fand statt einen Tag vor der entscheidenden Hauptverhandlung und es gab ganz sicher einige Politiker und sonstige Weggefährten Epsteins, die auf gar keinen Fall zulassen konnten, daß er aussagt. Ob Gates auch seine schmutzigen Finger im Spiel hatte, wissen wir nicht. Aber wer nicht davor zurückschreckt, Millionen Menschen und kleinen Kindern dubiose und zweifelhafte Substanzen in den Körper spritzen zu lassen ............, nunja,den Rest kann sich jeder denken.

Gravatar: Rita Kubier

@Chris Plantin 14.05.2021 - 13:43

"..... Übrigens bin ich mir nicht sicher, ob Epstein tatsächlich tot ist oder nicht doch irgendwo unter anderem Namen weiterlebt. ...."

Ihre Hypothese ist absolut berechtigt. Allerdings, sollte er doch tot sein, dann hat der sicherlich keinen Selbstmord begangen - solche Gewissenlose bringen sich kaum selbst um - sondern wurde per Auftragsmord "erledigt", damit er nichts ausplaudern kann. Denn zu vielen Hochrangigen aus ALLEN Branchen, die zu dieser pädophilen Clique dazugehörten, hätte es ALLES gekostet - berufliche Stellung und jegliches Ansehen. Da wären sehr viele (anderweitig) erledigt gewesen. Ist es da nicht besser, eine solche dauerhafte Gefahr für immer zum Schweigen zu bringen, also zu beseitigen, statt ihn laufen zu lassen und irgendwo zu verstecken, wo der aber jederzeit zurückkommen und auspacken könnte?!

Gravatar: Chris Plantin

@ Werner: es liegt leider in der menschlichen Natur, daß Macht (hier im Sinne von Reichtum) zu Machtmißbrauch führt. Nur sehr Wenige unter uns sind moralisch so gefestigt, daß sie Tabus respektieren, auch wenn ein Verstoß für sie keine Folgen hätte. Manche Leute finden es toll, wenn sie ungestraft tun können, wofür jeder andere über viele Jahre hinter Gitter käme.
Übrigens bin ich mir nicht sicher, ob Epstein tatsächlich tot ist oder nicht doch irgendwo unter anderem Namen weiterlebt. Er hat soviel belastendes Material gesammelt, daß sicher der eine oder andere Politiker ihn unbedingt schützen will. Stichwort Honigfalle.

Gravatar: Armin Helm

Dekadenz ist überall. Die "Elite" geht zum Spirit cooking, die Mittelschicht zu den Rosenkreuzern und das Präkariat in den Swinger Club.

Gravatar: Robert Ardbeg

Mittlerweile hat der Bill sich ja mehreren Monaten im "Millardärs Klub" verkrochen, ihm schwankt vielleicht, dass seine Aktivitäten der breiten Bevölkerung doch nicht so gefallen. So langsam zieht er sich auch aus der Verantwortung, auch in der so Menschenfreundlichen Stiftung.
Es soll auch ohne Ihn weitergehen, dafür sorgt er scheinbar gerade emsig und wie immer im Dunkeln, im wahrsten Sinne des Wortes.

Schreiben Sie einen Kommentar


(erforderlich)

Zum Anfang