Der grüne Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck ändert plötzlich seine Meinung zur Kernkraft. Wegen der aktuellen Entwicklungen im Ukraine-Krieg gibt er nun zu, die Laufzeiten von Atomkraftwerken überprüfen lassen. Gegebenenfalls müssten diese und diese verlängert werden [siehe Bericht »Kölner Stadtanzeiger«].
Im Fernsehen (ARD) erklärte der Bundeswirtschafts- und Energieminister wörtlich: »Ich werde eine weitere Nutzung nicht ideologisch abwehren, es gibt keine Denktabus mehr.«
Allerdings meint er, dass das hochfahren der verbliebenen Meiler nur unter hohen Sicherheitsbedenken möglich sei. Trotzdem müssten alle Optionen ausgelotet werden, um Deutschlands Abhängigkeit vom russischen Erdgas zu verringern.



Kommentare zum Artikel
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Manche brauchen eben länger, um klug zu werden. Vielleicht erreicht Herr Habeck doch nochmal mein Wissen und Denkvermögen, die ich schon mit 19 beim Abitur hatte! Man soll die Hoffnung nie aufgeben!
Habocks Staatssekretärin, eine "Politikwissenschaftlerin" sieht das etwas anders: "Statt Öl-, Gas- und Kohle solle die Stromerzeugung komplett auf Erneuerbare Energien umgestellt werden, so die Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium, Franziska Brantner (Grüne)."
Quelle: https://www.rnd.de/politik/reaktion-auf-krieg-in-der-ukraine-bundesregierung-plant-unabhaengigkeit-von-russischer-energie-OZ5SNJ7YK3ETQPOZXYF4S6IXGM.html
"Politikwissenschaftlerin", also eine Fachfrau: https://de.wikipedia.org/wiki/Franziska_Brantner
Philipp Rössler (FDP) sagte einmal: "Dummheit kann man nicht verbieten!". Da ist was dran. Aber warum muss ein ganzes Volk unter wenigen Irren so leiden? Hat das Volk nicht auch Menschenrechte?
Man könnte fast denken, der Traumtänzer ist in der Realität angekommen. Das ist leider zu spät, dafür ist es jetzt bereits zu weit fortgeschritten. Außerdem sind da draußen noch 10-12% Irre (deren Wähler), die das, selbst wenn sie wieder im Fellrock ums Lagerfeuer rennen müssen, einfach nicht kapieren wollen.
Atomkraftwerke und deren gesamte Logistikkette von der Uranlagerstätte über Transport, Brennelementeherstellung, Betrieb, bis hin zu Atommüll Zwischenlagerung, Atommüll Endlagerung, all dies sind potenzielle Kriegsziele mit enormem Zerstörungspotenzial.
Das gilt es im Falle kriegerischer Konflikte stets zu bedenken.
Ganz anders bei den Erneuerbaren Energien, hier wäre eine kriegerische Zerstörung ein lokales Ereignis ohne größere räumliche und zeitliche Auswirkungen.
Somit wäre das politisiche Erpressbarkeitspotenzial sehr gering, im Vergleich zu den Kernenergiekriegszielen.
Ganze Landstriche wären unmittelbar verseucht, z.B. beim Angriff auf ein Atommüll Zwischenlager.
Generell sind AKW-Kriegsziele aus militärischer Sicht relativ leicht zu zerstörende Ziele, da sie nur schwer militärisch zu schützen sind, dafür aber mit einem um so höheren Zerstörungspotenzial für Land und Leute.
MfG, HPK
Bis diese wieder ans Netz gehen könnten, vergeht eine Weile. Und was machen wir bis dahin? Amerika hat sein Ziel erreicht mit Nordstream2, sie liefern ihr dreckiges, überteuertes Frackinggas nach Europa. Nur wann? Auch das geht nicht über Nacht. Und wenn es noch einmal richtig kalt werden sollte, was auch im März nicht auszuschließen ist, auch wenn der Wettergott in diesem Winter gnädig war, bis jetzt.
Da hat es vielleicht auch sein Gutes, daß die Grünen in der heutigen Situation in der Regierungsverantwortung stehen. Vor allem wäre es gut, wenn es "keine Denktabus" mehr gäbe.
So werden (vermutlich stark von deutschfeindlichen Mächten verordnete) grüne Standpunkte ad absurdum geführt und Realpolitik kann Einzug halten - vielleicht sogar über die Ukrainekrise hinaus.
Angesichts der notwendigen Konzentration auf die Energiebereitstellung in der Krise dürften dann wohl andere grüne Themen wie Klimaziele, Förderung der
Migration, EU-Schuldenunion, Subventionen für Erneuerbare und E-Autos, Frauenquoten, Gendern etc. bis hin zur Impfpflicht in den Hintergrund treten.
Was stellen sich diese Politiktdarsteller eigentlich vor? Schalter umlegen und die Kiste läuft wieder? Personal kann mann auf der Straße akquirieren, Brennelemente gibts bei Obi. Aber schnell zugreifen, die sind im Moment in der Werbung!
Stellen wir und einmal vor, so ein LNG-Tanker wird am Kai von einer Bombe getroffen. Das wäre keine Explosion, wir in Beirut, von ein par tausend Tonnen Ammoniumnitrat, sondern wie ein größere Atombombe.
Im Spannungsfall würden alle diese Tanker stillgelegt.
Vermutlich wird die sogen.Deutsche "Umwelt"Hilfe auch einen Kopf kürzer gemacht, wenn die ersten feisten Regime-Mitglieder wegen fehlender Diesel im Winter zu Fuß laufen müssen (was UnZuMutbar ist!)!
Diese Figuren- und ihre Wähler!- besitzen eine moralische und intellektuelle Konsistenz, mit der man wirklich nur auf irgendwelchen Autobahnübergängen festkleben kann!
Die sind so blöd wie 20 Meter Feldweg, allerdings sind deren Wähler noch viel blöder!
Jetzt wird der Michel von der Wahrheit und den Tatsachen überholt und es kommt kein Kobold der die Sache regelt.