Merkel bricht wieder einmal ihr Wort

PKW-Maut soll ab Oktober 2020 kommen

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hat die Katze aus dem Sack gelassen. Die PKW-Maut in Deutschland kommt ab Oktober 2020. Somit hat Merkel einmal mehr ihr Wort gebrochen. Denn sie verkündete lauthals, dass es mit ihr keine PKW-Maut geben werde.

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Die Melkkuh der Nation, der deutsche Autofahrer, soll einmal mehr zur Ader gelassen werden. Die PKW-Maut für Deutschland soll ab Oktober 2020 kommen. Das verkündete jetzt Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und bezeichnete seine Ankündigung auch noch als »die gute Nachricht 2019«. Die Maut wird für die Nutzung von Autobahnen und Bundesstraßen erhoben, so Scheuer. Bei in Deutschland zugelassenen Fahrzeugen soll die Nutzungsgebühr angeblich mit der Kraftfahrzeugsteuer verrechnet werde, behauptet Scheuer. Allerdings hatte das EU-Parlament gegen ähnlich lautende Vorstöße des Bundesverkehsministerium bereits mehrfach seinen Unwillen gezeigt: ein solches Ansinnen verstieße gegen das Gleichheitsprinzip der EU, hieß es dazu bisher aus Brüssel.

Andreas Scheuer aber ficht das nicht an. Auch die österreichische Klage gegen die Einführung der PKW-Maut in Deutschland vor dem Europäischen Gerichtshof (mit ungewissem Ausgang) hindert ihn nicht daran, mit Höchstgeschwindigkeit seine Vorbereitungen zur Umsetzung dieses Planes zu treffen. Ein deutsch-österreichisches Konsortium, bestehend aus dem deutschen Konzertveranstalter(!) CTS Eventim und dem österreichischen Mautsystem-Anbieter Kapsch TrafficCom, hatte am Sonntag endgültig den Zuschlag für die Erhebung erhalten.

Die Kosten belaufen sich je nach Art (Diesel oder Benziner) und Größe des Motors (Hubraum) sowie nach Schadstoffklasse von etwa 10 Euro pro Jahr bis auf weit über 100 Euro. Betroffen sind PKW, Oldtimer und Wohnmobile. Lediglich für E-Autos fällt keine Maut an.

Unter anderem auf der Seite von Antenne Bayern kann die aktuell vorgesehene Maut berechnet werden.

Merkel hatte im Fernsehen vor einem Millionenpublikum lauthals verkündet, dass es mit ihr keine PKW-Maut geben werde. Daraus leiten sich zwei Optionen ab. Entweder, sie hat wieder einmal ihr Wort gebrochen. Oder aber, sie plant, bis Oktober 2020 zurückzutreten.

 

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Thomas Waibel

Hier versucht, das Establishment gleich zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen.

Einerseits werden die Autofahrer gerupft, um damit an das Geld zu kommen, das die Bundesregierung so dringend braucht, um die EU künstlich am Leben zu erhalten und die "Flüchtlinge" zu verwöhnen. Anderseits wird den "Zerstörern" der Umwelt das Leben schwer gemacht.

Gravatar: Sam Lowry

Oh, schaut nur, "Mehrkill" hat gelogen.

Und da immer Wahlen sind, wird sie es wieder und wieder
und wieder tun. Bis Deutschland weg oder islamisch ist.

Früher hat man sich geschämt, wenn man bei einer Lüge
ertappt wurde. Heute wird einfach dreist weitergelogen.

Würde jemand mit einem Scharfschützengewehr diese
Stück Sch.... wegblasen, steht schon "Mehrkill 2.0" alias
AKK in den Startlöchern. Es wird sich nichts bis zum
absoluten Genozid an den Deutschen ändern.
Weil das genau so gewollt ist (siehe NWO).

Und wenn man es nicht schafft, die Deutschen auf diese
Weise zu vernichten, kann man immer noch den
Atomkrieg mit Russland auf europ. Boden anzetteln.

Na, wenigstens gehen dann das "schwarze Gold" und die Pädo-Grünen/Linken mit vor die Hunde.

Nur sind die so blöde, dass sie es erst raffen, wenn sie
vor ihrem Schöpfer stehen.

Amen.

Gravatar: Manni

Was will der deutsche Michel denn?Einerseits wählt er diesen Mist anderer seits beschwert er sich?Seit Jahren werden wir von diesen Blutsaugern ausgenommen,und nun?Zahlen bitte und Blut schwitzen.Die Germans bekommen genau das was sie bestellt haben-Basta.

Gravatar: Hajo

Jedem was er verdient, denn wer so dämlich wählt, bekommt eben die Rechnung präsentiert und vielleicht muß noch viel mehr passieren, bevor eine Reaktion erfolgt.

Gravatar: Alfred

Wenn im Gegenzug die Kfz-Steuer gesenkt wird, spricht nicht dagegen. Verursachungsprinzip.
Hoffentlich wird der Transit-Verkehr der Ausländer mit einbezogen. . .

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