Ideologieverbreitung mit freundlicher Unterstützung des IOC

Pekinger Propaganda-Spiele vor Startschuss

Übermorgen beginnen die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking. Das kommunistische Regime wird diese Großveranstaltung zu Propagandazwecken nutzen und seine Ideologie verbreiten, mit freundlicher Unterstützung des Internationalen Olympische Komitees (IOC).

Screenshot Sportschau
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Sportliche Großveranstaltungen an totalitäre Regime zu vergeben gehört bei den internationalen sportlichen Fachverbänden längst zum Alltag. Deren Repräsentaten halten vor den Abstimmungen die Hand auf und werden entsprechend gezielt mit diversen Aufwendungen aller Art zielgerichtet »motiviert«. Dieses Jahr finden gleich zwei solcher Großveranstaltungen in totalitären Staaten statt: im November die Fußballweltmeisterschaft in Katar, wo nach neuesten Meldungen über 15.000 der wie Sklaven gehaltenen und behandelten Stadionbauarbeiter ihr Leben lassen mussten.

Übermorgen beginnen die Olympischen Winterspiele in Peking, 2008 fanden dort auch die Olympischen Somemrspiele statt. Somit ist Peking die einzige Stadt der Welt, wo sowohl Sommer- wie auch Winterspiele ausgetragen wurden respektive werden.

Das kommunistische Regime in China wird diese Spiele zu massiven Propagandazwecken und der Verbreitung seiner Ideologie nutzen; dessen sind sich sowohl unabhängige Beobachter wie auch Kritiker sicher und einig.

Alleine schon die »Entscheidung« zu Gunsten Pekings vor sieben Jahren hatte mysteriöse Begleitumstände. Die Kandidatenliste beschränkte sich auf Almaty (Kasachstan) oder eben Peking. Das Internatoinale Olympische Komitee verzeichnet 241 Mitgliedseinträge, 204 davon sind im aktiven Gebrauch. Bei der Abstimmung 2015 in Kuala Lumpur waren aber lediglich 100 Vertreter anwesend. Darüber hinaus gab es bei der ersten Abstimmung (mit 89 Stimmen), die wohl zu Gunsten Almatys ausgefallen ist, angeblich technische Probleme, sodass die Abstimmung wiederholt werden musste. In der zweiten Abstimmung wurden nur noch 85 Stimmen abgeben, Peking gewann mit 44 zu 40 Stimmen. Seltsam, nicht wahr?

Über 180 Menschenrechtsorganisationen haben weltweit dazu aufgerufen, die Pekinger Propagandaspiele wegen zahlreicher Verstößge gegen grundlegende Menschenrechte zu boykottieren. Aber außer viel heißer Luft des einen oder anderen Politikers hält sich die Kritik am kommunistischen Regime in Peking in sehr engen Grenzen.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Ekkehardt Fritz+Beyer

... „Dieses Jahr finden gleich zwei solcher Großveranstaltungen in totalitären Staaten statt: im November die Fußballweltmeisterschaft in Katar, wo nach neuesten Meldungen über 15.000 der wie Sklaven gehaltenen und behandelten Stadionbauarbeiter ihr Leben lassen mussten.“ ...

Als letzter Schritt vor dem Beginn des göttlichen(?) „End Games“???,
https://forum.pcgames.de/threads/end-game-der-letzte-schritt-fuer-bildberg-und-ihre-neue-weltordnung-sklaverei-fuer-die-gesamte-welt.7434592/

Gravatar: Inge Tonner

Das geht uns nichts an, fertig.
Sonst haben wir keine Unterwäsche und Co. mehr in den Läden.
Weder die Barbaren noch Römer oder heute die Muslime kennen Unterhosen.
Die Unterhosen wurde in der Zeit von Attila dort erfunden, bitte nachlesen.
Ich bitte Sie, die Themen lieber auf uns und auf unsere Probleme zu konzentrieren, sie fahren damit besser.

Außerdem, Rußland wird nie wieder weder den Krim noch den Donbass aufgeben, egal wie viele Generäle gehen müssen.
Frau Steinbach, wir danken für ihren Schritt, bleiben sie gesund,.-,

Gravatar: Werner Hill

Auch mal ein Lob für Frau Baerbock: sie will als Außenministerin DIESE Spiele boykottieren.

Politisch vielleicht schädlich - aber moralisch ein Zeichen gegenüber korrupten IOC-Funktionären und einer Regierung bei der die Menschenrechte noch weniger gelten als bei uns.

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