Anhaltende Demonstrationen in Hongkong

Peking droht mit Militär-Einsatz in Hongkong

Über zwei Monate dauern die Proteste in Hongkong schon an. Die Demonstranten fordern Reformen und mehr Demokratie in der Sonder-Provinz. Nach massiven Polizei-Einsätzen droht Peking nun mit dem Einsatz des Militärs.

Foto: en.kremlin.ru
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Hongkong genießt nach der Wiedervereinigung mit der Volksrepublik China nach wie vor erhebliche Sonderrechte. Doch diese Sonderrechte werden nach und nach beschnitten. Viele Hongkong-Chinesen fordern mehr Demokratie und mehr Rechte. Seit rund zwei Monaten gehen immer wieder Bürger auf die Straße.

Peking wirft dem Ausland vor, die Demonstrationen von außen zu lenken und anzustacheln, um China insgesamt zu destabilisieren. Was anfangs mit friedlichen Demonstrationen begonnen habe, sei mittlerweile in kriminelle Handlungen übergegangen, kritisierte ein Regierungssprecher. Bisher habe man sich noch viel zu sehr zurückgehalten, heißt es aus Peking. Man wollen keinen Toleranz mehr gegen Gewalt und »illegale Aktivitäten« tolerieren.

In den letzten Wochen kam es immer wieder zu massiven Polizei-Einsätzen, die jedoch eher eskalierend als deeskalierend wirkten. Jetzt droht die Regierung in Peking sogar damit, das Militär einzusetzen, wenn es in der Stadtprovinz nicht bald Ruhe gibt [siehe Berichte »Handelsblatt«, »n-tv«]. Außerdem schickte die chinesische Regierung eine eindeutige Warnung an die USA, sich nicht in innere chinesische Angelegenheiten einzumischen.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Hartwig

Das hochkriminelle, menschenverachtende, gottlose, kommunistische Verbrecherregime mischt sich seit Jahren massiv in die inneren Angelegenheiten der USA ein und spielt jetzt das Opfer? Geht es noch dümmer? Noch verlogener?

Bei den letzten Wahlen in den USA hat es massiv dahin gewirkt, Trump Schaden zuzufügen. Was haben diese verdammten und verkommenen Rotchinesen sich dann dumm und dümmer geärgert, es war ein Eigentor. Die Amerikaner waren nicht käuflich.

Die Chinesen unterstützen die Antifa, alle NGOs die uns und den USA schädigen wollen und verbieten NGOs bei sich. Wie verlogen ist das denn? Beim Gegner etwas unterstützen, aber bei sich zu Hause VERBIETEN?

Und hier tummeln sich Verbrecher, die darüber empört sind, dass die Menschen in Hong Kong weiter frei sein wollen? Und in China soll es nicht möglich sein die Demokratie einzuführen? Das ist doch alles nur noch krank.

Die Währung manipulieren, unfairen Wettbewerb, Welthandel führen, die Menschen versklaven, Gefangenen Organe gegen deren Willen entnehmen und an den Besten feilbieten.

Ich wünsche diesem aktuellen chinesischen Regime die Pest an den Hals.

Gravatar: Anton

Wozu die Diskussionen? China hat über 1,4 Milliarden
Einwohner, würde China alles "demokratisch" zulassen,
würd das Land in Anarchie zerfallen und das können nur
die "Gutmenschen" und "Gutdemokraten" wollen, wie die
USA und ihre Vasallen!!!

Gravatar: Thomas Waibel

Jetzt geschieht das, was zu erwarten war, aber der Westen nicht wahr haben wollte, d.h. China zwingt Hong Kong den Kommunismus auf. Und der Westen schweigt dazu. Wie immer!

Gravatar: Werner

Dass die Eigenständigkeit Hongkongs von China nicht ewig gewährt bleibt, war von vornherein klar wie ein Bergsee.

Gravatar: Erdö Rablok

Es ist der übliche Wag der USA, um andere Länder zu destabilisieren. Wenn sie es nicht direkt machen, dann über die von ihnen initiierten NGO.

Gravatar: Walter

Was soll hier die große Aufregung über die Ankündigung der Chinesen. Sie reagieren eben wie die andere Großmacht auch.
Die andere Großmacht USA macht es ihnen doch vor. Die greifen doch auch militärisch ein, wenn ihre Interessen gefährtet sind. Dies hat doch der "demokratische" EX - Präsident Obama öffentlich erklärt.

Gravatar: Armin

Hier zeigt sich das wahre Gesicht Chinas und wie wenig China von Eigenständigkeit, außer seine eigenen, hält.

Wie wenig die kommunistische konfuzianische Gesellschaftsprägung, die alles und jeden versucht nach ihren Welt Überlegenheitsinteressen zu vereinnahmen, war doch nicht erstaunlich. Wohin die Reise, nachdem China die Kaufleute der Welt in Ihrer maßlosen Gier sich ködern ließen, gehen wird, liegt doch schon längst offen.
Dieses System konnte offen aufzeigen, daß es zur perfektionierten Kontrolle der Bevölkerung nicht nur bereit ist, sondern darin alle Möglichkeiten von Gewinnaussichten adelt.
Individuelle Lebensmodelle mit ihren gegenseitigen teuren Lastenausgleichen wurden gekonnt eben an den in sich ringenden Spannungen daraus polarisiert und entfremdet, da half das dort übliche Gefälle an Gesellschaftsstand und pure Masse an Menschen.

Das schnelle Geschäfte wittern war und ist eben einer der geringsten Teilmengen, die Hauptmengen an Gesellschaftsstrukturen jedoch driften an zunehmendem fernöstlichem mystifizieren bei den westlichen Gesellschaften, dem in seinen Zielsetzungen dortigen Westweltbestrebungen und ihren gänzlich ursächlich anderen Ausrichtungen, regelrecht erweiternd entgegen.

Dem Überlegenheitsdenken der chinesischen einheitskonformen Gesellschaft, welche ja bei Mao geschleift wurde, bilden fundamental keine Hemmnisse diesbezüglich sondern eine Art darwinistischen Überlebensethik Kollektiv tief innerlich erzogen - der letztlich stärkere Siegeswille nur wird erfolgreich überleben.

Es ist abzusehen, wann dieser Drache feuerspeiend jenes bereinigt , welches bei sich längst verbrannt wurde. Mit seinen Klauen hält er längst die Perlen fest umschlossen, und er wird sie freiwillig nicht wieder gehen lassen noch den Blick wegwenden wessen er begehrt.

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