Unterschiedliche Auslegung der Ursache

Paris brennt!

Die französische Hauptstadt Paris, die Stadt der Liebe, brennt. Seit Tagen gibt es in überwiegend von Migranten bewohnten Stadtteilen bürgerkriegsähnliche Zustände.

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Die Pariser Vorstädte Argenteuil, Aulnay, Aulnay-Sous-Bois, Bobigny und Tremblay-en-France gehören nicht zu den Aushängeschildern der französischen Hauptstadt. Hier findet man keine Flaniermeilen, keine verlockenden Schaufensterauslagen und keine kleinen, charmanten Straßencafés. Diese Vorstädte sind dreckig, abgewirtschaftet, heruntergekommen. Abgemeldete, ausgeschlachtete Fahrzeugwracks stehen am Straßenrand, malerisch umrahmt von nicht geleerten Mülltonnen, zwischen Häusern, von denen seit Jahren der Putz abbröckelt. Die zahllosen Satellitenschüsseln an den Wänden zeigen an, wer hier daheim ist: die Migranten und Zuwanderer aus den einstigen Kolonialstaaten der »Grande Nation«. 

Die Perspektivlosigkeit der Menschen in diesen Vorstädten und ihr Unwille, sich den Gegebenheiten im Land anzupassen, sorgen schon seit Jahren dafür, dass hier ein Vulkan vor sich hin brodelt, der irgendwann einmal zum Ausbruch kommen musste. Diesen Anlass sahen viele der jugendlichen Bewohner in diesen Arealen gegeben, als sie nach einer Demonstration ihrer Gewalt freien Lauf ließen.

Der Grund der Demonstration war ein Übergriff von vier französischen Polizisten gegen einen 22-jährigen Franzosen mit schwarzafrikanischen Migrationshintergrund. Alle vier sind derzeit vom Dienst suspendiert.

Während in deutschen Qualitätsmedien von einem »Aufstand« die Rede ist, also einer Widerstandsaktion gegen erlittenes Unrecht, ist man in in französischen Medien deutlich weniger zimperlich mit diversen Bezeichnungen für die Beteiligten. Von Chaoten ist da die Rede, von einer Schande für das Land. Und in den sozialen Netzwerken wird man noch deutlicher: »Gesindel« ist noch der harmloseste Ausdruck. Auf die diversen Vorschläge, wie man mit diesen Jugendlichen umgehen sollte, wird hier aus nachvollziehbaren Gründen nicht näher eingegangen.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: H.von Bugenhagen

Na iss denn dass
Paris brennt,das hatten wir auch schon im alten Rom und wird sich wie ein Lauffeuer über ganz Europa ausbreiten.(Bunte Vielfalt auf blutigen Straßen,)Die Politik gönnt sich ja sonst nichts.
Freizeitbeschäftigung der Politiker die ihren Spaß in den Schlagzeilen finden.

Gravatar: Stephan Achner

Paris sollte man als Reiseziel mittlerweile meiden. So ist erst jüngst in einem Pariser Vorort eine südkoreanische Reisegruppe in ihrem Reisebus von gewalttätigen Migranten überfallen und ausgeraubt worden. Anschliessend wurde dieser Reisebus angezündet. Daraufhin hat die südkoreanische Regierung eine offizielle Reisewarnung für Paris herausgegeben.

Paris ist schon lange keine "Stadt der Liebe" mehr, sondern eine Stadt voll mit Terror und Gewalt.

Gravatar: Sansibar

Et voilà la resultat: Marine Le Pen est plus forte que jamais! Vive la France!

Gravatar: karlheinz gampe

Da sieht man wohin Multi Kulti Wahn kranker Politiker führt. Paris brennt,wie einst Rom. Nero war der erste Geldfälscher er streckte Silbermünzen mit Kupfer. Auch unsere unfähigen Politiker zersetzen die Kaufkraft des Geldes (€). Wird bald durch bunte CDU , SPD, Grüne Merkelpolitik auch Berlin brennen ?

Gravatar: R. Avis

Laut Umfragen will ein Großteil der Moslems, die schon in der dritten Generation in Frankreich leben, den Front National wählen, ebenso wie zahlreiche ex-Sozialisten und Homosexuelle. Leider fehlt in Marine LePens Wahlprogramm die Aussicht auf Steuerreformen und Strukturmaßnahmen. Die Wahlen in Frankreich werden also aussehen wie der Sprung vom brennenden Schiff ins tiefe Wasser. Von einer Notlage in die nächste, und kein Rettungsboot in Sicht, geschweige denn ein erfahrener Kapitän.

Gravatar: Franz Horste

@sansibar
Möchten Sie hier eigentlich diskutieren oder mit Sprachkenntnissen glänzen? Ich glaube nicht, dass es französische Leser gibt, die hier hängen bleiben, obwohl sie kein deutsch können. Auch hebräisch ist keine Lösung. Vielleicht sollten wir hier einfach mal beim Deutsch bleiben!

Gravatar: Otto nagel

Paris heute, Berlin morgen !
Paris morgen: Marie Le Pen !
Berlin übermorgen: ? ? ? Wir haben nur noch eine Alternative ! Und die dies parteiintern an die Wand fahren wollen . . . . ?

Gravatar: Dirk S

@ R. Avis

Zitat:"Laut Umfragen will ein Großteil der Moslems, die schon in der dritten Generation in Frankreich leben, den Front National wählen"

Das deckt sich im Prinzip mit meinen Erfahrungen: Der Großteil der Menschen möchte nur in Ruhe leben und es ist egal, ob es sich um Juden, Chisten, Muslime, Hindus, Buddhisten oder was auch immer handelt. Es ist eigentlich immer nur eine Minderheit, die laut ist und Krawall macht und der schweigenden Mehrheit das Leben vermiest. Und diese schweigende Mehrheit wählt dann am Ende denjenigen, von dem sie hoffen, dass dieser für die Ruhe sorgt, die sie gerne haben möchten. Und das ist völlig unabhängig von der Gruppenzugehörigkeit.

Oder wie ich zu sagen pflege: Ich habe mehr Interessengleicheit mit Ali Ö. bei VW am Band als mit Stütze-Kevin in seiner Sozialbutze. Ali arbeitet, zahlt Steuern, sorgt sich um seine Familie, möchte, dass es seine Kinder später besser haben, so wie ich. Kevin ist Deutscher. Und das ist alles, was ich mit Kevin gemeinsam habe.

Schweigsame Grüße,

Dirk S

Gravatar: Gittel

Erschreckende Bilder aus Paris. Unsere Politiker und die Gutmenschen tun alles dafür, dass es in Deutschland auch so wird. Ich möchte das nicht.
Und deshalb gehen wir gegen diesen reingeholten Wahnsinn auf die Straße und wählen BLAU!

Gravatar: Anton

Paris zeigt, wo es hinführt, wenn man demokratietreu
die Augen zumacht und sich nicht um die wesentlichen
Probleme kümmert, nein da sind Kampfjets in Syrien,
Iraq und Mali wichtiger!
Auch Deutschland ist am besten Weg langsam überall
kriegerisch tätig zu werden, Waffenlieferungen sind schon
eine Selbstverständlichkeit!
Vor langer Zeit hat man polemisiert, warum Verteidigung-
Minister immer Männer sind; nun wir haben eine
Verteidigungsministerin, die ihre Kinder zu Einsätzen
nach Afghanistan, Mali, etc. sicherlich nicht hinschickt!
Man hat angenommen, daß Frauen besser wären?!
Denn Frau von der Leyen ist schlimmer, als ein
männlicher Kollege?!
Deutschland ist am besten Wege mit noch mehr gerufenen
Migranten in die gleich Situation zu schlittern wie Paris
und Frankreich mit einer sehr hohen Zahl von
"Gerufenen", oder Kolonie-Überbleibseln!

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