Eigenartige Auslegung der frohen Botschaft

Papst spricht in Weihnachtsansprache von Verrätern und Krebsgeschwüren

Die Mitarbeiter der römischen Kurie sind von diesem Papst bereits einiges gewöhnt. In seiner jetzigen Weihnachtsansprache aber schießt er verbal den Vogel ab. Die kritischen Stimmen derer, die er aus dem Amt jagte, bezeichnet er als Verräter und Krebsgeschwüre.

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Zur Weihnachtszeit ist es Usus, dass die frohe Botschaft vom Papst verkündet wird. Sie, das Evangelium, ist die Grundlage des christlichen Glaubens. Es gibt zwar leicht unterschiedliche Auslegungen, aber im Grunde fußen sie darauf, dass der Glaube im Menschen wirksam wird, sobald die frohe Botschaft verinnerlicht wurde. So weit die Theorie. 

Praktisch aber geht dieser Papst hin, seine Weihnachtsansprache an die Mitarbeiter der Kurie in Rom dazu zu missbrauchen, um mit seinen Kritikern aus den eigenen Reihen abzurechnen. Nachdem er einige einstige Würdenträger, die nicht seiner Politik folgen wollten, aus ihrem Amt entfernt hatte, flapsig ausgedrückt wurden sie schlicht und ergreifend abgesägt, erhoben diese deutliche Kritik an der Personalpolitik des Papstes. Er sei ein Diktator übelster Ausprägung und ein extremer Machtmensch, lauten die meist geäußerten Vorwürfe. 

Er, der Papst, vermutete in jedem, der sich nicht klar und deutlich zu ihm und seinen Vorgaben bekenne, einen potenziellen Gegner und Feind, den es um jeden Preis aus dem Feld zu schlagen gelte. Auf diese Art und Weise entledigte er sich mehrerer Kritiker, auch im engeren Umfeld. Doch damit nicht genug. Nachdem die auf diese Art geschassten Würdenträger nicht klein beigaben, sondern ihre Stimme jetzt sogar extern erhoben, rechnete Franziskus auf seine Art mit ihnen ab.

In der Weihnachtsansprache vor der Kurie bezeichnete er seine Kritiker laut einer dpa-Meldung als Verräter an der katholischen Kirche und an ihm, warf ihnen Ehrgeiz und Ruhmessucht vor und titulierte sie als Krebsgeschwür. Das ist doch einmal eine ganz besonders eigenwillige Auslegung der frohen Botschaft.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Anonym

Dieser Hochstapler nennt andere Verräter, wobei er, der Papst, derjenige ist der Verrat an seiner eigenen Kirche betreibt.
Ich hoffe der Vatikan wird schnellstmöglich wieder in den richtigen Weg einschlagen, denn dieser Papst ist allesandere als päpstlich.

Gravatar: Thomas Waibel

Wenn es hier einen Verräter Christi ist es del "Papst" selbst.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

„Papst spricht in Weihnachtsansprache von Verrätern und Krebsgeschwüren“

So war es auch nicht neu, was Papst Franziskus schon vorher sagte, „neu war, dass ein Papst das sagte:

“So besteht denn die erste Aufgabe unserer Zeit in der Zerstörung.” https://www.adelinde.net/so-besteht-denn-die-erste-aufgabe-unserer-zeit-in-der-zerstorung/

Etwa weil er die noch ev. Kanzlerin Merkel als seine unmittelbare Vorgesetzte und damit Göttin etwa längst akzeptiert???

Frohe Weihnachten!!!

Gravatar: Tom

Der solte mal lieber in den Spiegel schauen, dann wird er feststellen daß er selber wie eine ganze Krebsfamilie aussieht.

Gravatar: ropow

Ach ja, wieder einmal die Krebsmetapher - schon bei den Nazis sehr beliebt, aber nicht nur da. Und immer geht es darum, Menschen zu entmenschlichen, damit man sie ohne Bedenken durch radikale Maßnahmen aus dem „gesunden Organismus“ entfernen, „herausschneiden“ kann.

Allerdings ist ein „Krebsgeschwür“ oft nur ein Symptom für einen kranken Organismus. Nicht der Organismus ist krank weil er Krebs hat, sondern er bekommt obendrein noch Krebs, weil er krank ist.

Das Krebsgeschwür verkörpert damit auch in dieser „Weihnachtsansprache“ lediglich das Schlechte, das Böse, durch das es verursacht wird. Wenn also schon ein „Krebsgeschwür“ vorliegt, dann sollte vor einer Therapie zuerst die Ätiologie geklärt sein. Das hat der Papst in der Eile wohl nur vergessen.

Gravatar: Gerd Müller

Wenn sich schon die weltlichen "Würdenträger" wie im Tollhaus aufführen, sollte man dies doch dem kirchlichen Oberhaupt auch zugestehen.

Schließlich herrscht doch in Europa Demokratie ..

Gravatar: Lorbas Habedank

Da sieh mal einer an, die Botschaft wird immer "froher".
Das Fest der Liebe zu missbrauchen, um eine solch infame Ansprache gegen seine Kritiker abzulassen, zeugt von einem Machtmenschen, der den Titel "Brückenbauer" ad absurdum führt.
Dieser Mann zeigt jetzt sein wahres Gesicht. Die Tage dieser orientalischen Großsekte sind bereits gezählt. Das Krebsgeschwür der letzten 2000 Jahre wird von den guten UNIVERSELLEN Kräften hinweggefegt.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

… „In der Weihnachtsansprache vor der Kurie bezeichnete er seine Kritiker laut einer dpa-Meldung als Verräter an der katholischen Kirche und an ihm, warf ihnen Ehrgeiz und Ruhmessucht vor und titulierte sie als Krebsgeschwür. Das ist doch einmal eine ganz besonders eigenwillige Auslegung der frohen Botschaft.“ …

Hörte ich Ähnliches nicht auch schon von der Chefgöttin des Franziskus incl. ihres Erzengels Gabriel – nur gegen deren(?) Volk gerichtet, welchem sie scheinbar am liebsten selbst die Grundrechte Rechte entziehen würden?
https://deutsch.rt.com/inland/62571-neues-aus-unterklassen-kein-recht/

Meinen die beiden Genannten – plus dem Stellvertreter der Göttin(?) in Rom - etwa, dass es sich beim Volk nur um Aliens handelt https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/mysterien-des-weltalls-sind-wir-alle-aliens-100.html, von denen es lt. US-Strategen mit über 7 Milliarden ohnehin viel zu viele gibt – was deren Meinung nach eine Reduzierung auf maximal 500 Millionen erforderlich macht?

All diese Infos machen stellen sich mir natürlich als unlösbares(?) Problem, die Politik nicht nur der Regierung meines Heimatlandes zu verstehen, sondern die der Nato-Staaten insgesamt!!!

Dass das Leben nicht immer sofort gerecht sein muss, erlebte als Physiker auch schon Albert Einstein. Sein angeblich bestes Jahr hatte er 1905. Trotzdem saß er die nächsten zwei noch im Patentamt.

Die Kanzlerin aber ´studierte` Physik – musste als FDJ-Sekretärin aber auch erst auf die 89er Wende warten, um dann Anlauf auf das Kanzleramt nehmen zu können!

Weil sich selbst der Bush G. W. nicht vorstellen konnte, dass die scheinbar letztlich von ihm geschaffene Göttin ihren Jüngern spätestens nach dem von ihr angestrebten Atomkrieg garantieren könnte(?), voller Erfüllung in einer Matrix zu leben – wobei es keine Rolle mehr spielt, dass es uns eigentlich die Gene vorschreiben, ob wir politisch links oder rechts stehen??? https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/mysterien-des-weltalls-leben-wir-in-der-matrix-102.html

Gravatar: Karl

Das einzig wahre Krebsgeschwür ist dieser Papst selber,, dieser Himmelskomiker tritt doch alle christlichen Werte in den Dreck, der ist ja wohl nur Machtgeil, Er sei ein Diktator übelster Ausprägung

Gravatar: karlheinz gampe

Wer braucht noch die Kirche? Kriminelle, Gottlose und Opportune, die aus allem ihren Vorteil ziehen wollen?

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