Kein Wort über Christenverfolgung in islamischen Ländern

Papst predigt »Brüderlichkeit« in den Vereinten Arabischen Emiraten

Seine Reise nach Abu Dhabi vorbereitend, nannte Papst Franziskus die Vereinigten Arabischen Emirate ein Land der »Koexistenz«. Die Verfolgung der Christen in vielen islamischen Ländern sprach er nicht an, auch nicht die schwierige Lage der christlichen Kopten, Assyrer, Chaldäer, Aramäer und Armenier in Ägypten und im Vorderen Orient.

Foto: Katholisches.info
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Seine Reise nach Abu Dhabi vorbereitend, nannte Papst Franziskus die Vereinigten Arabischen Emirate ein Land der „Koexistenz“.

Was spricht das Oberhaupt der Katholischen Kirche nicht an: Die Vereinigten Arabischen Emirate stehen auf dem Weltverfolgungsindex auf Platz 45. Von der ca. 10 Millionen starken Bevölkerung sind nur 1,23 Millionen Christen, eine Minderheit, die von der islamischen Regierung Repressalien und Schikanen erleidet. Islamische Unterdrückung, diktatorische Paranoia und ethisch begründete Anfeindungen sind die Hauptgründe der Feindseligkeit gegenüber Christen im Land.

Gottesdienste dürfen nur in Privathäusern gefeiert werden und Toleranz gilt meist nur den ausländischen Christen. Konvertiten vom Islam zum christlichen Glauben stehen unter großem Druck – sie werden von Familien und ihrem sozialen Umfeld verfolgt. Gebet in der Öffentlichkeit oder gar Evangelisierung sind streng verboten. Zwangsehen für Christen mit muslimischem Hintergrund stehen auf der Tagesordnung. Zwar gibt es wenig körperliche Gewalt gegen Christen, aber durch strikte Polizeiüberwachung kann bestenfalls von „Gefängnisfrieden“ gesprochen werden.

Gegen die strengen Verbote gegen Christen predigt Papst Franziskus auf seiner Reise nach Abu Dhabi nicht auch nicht von der mörderischen Christenverfolgung in Saudi-Arabien, dafür sprach er von Brüderlichkeit und einem angenommenen Weltkrieg: „Menschliche Brüderlichkeit fordert von uns, als Vertreter der Weltreligionen, die Pflicht, jede auch winzigste Zustimmung zu einem Weltkrieg abzulehnen.“

Der Papst erreichte Abu Dhabi am Sonntag und wird insgesamt 40 Stunden im Land verbringen. Er wurde in einer großen Zeremonie mit Artillerieschüssen und einer Militärflugshow begrüßt.

Der Papst hielt ein interreligiöses Treffen mit Scheich Ahmed el-Tayeb und dem Groß-Imam von Al-Azhar ab. Dort unterzeichnete er ein Dokument betitelt: „Menschliche Brüderlichkeit für Weltfrieden und Zusammenleben“.

In dem Dokument erklärten die Religionsführer, dass Gottes Name nie als Rechtfertigung für Krieg, Terror oder jegliche Form von Gewalt missbraucht werden darf.

Höhepunkt von Papst Franziskus Besuch wird die erste Papstmesse überhaupt auf der arabischen Halbinsel sein, bei der 135.000 Gläubige erwartet werden.

Der Papst zeigte auch Respekt vor den lokalen politischen Entscheidungen: Bei seiner Anreise umflog er den Luftraum von Katar. Bahrain, Ägypten, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate haben seit 2017 Katar boykottiert. Indem er den Luftraum umflog, vermied Papst Franziskus ein Grußtelegram an den Regierungschef des Landes, Scheich Tamim bin Hamad Al Thani zu versenden, wie es Tradition ist, wenn der Papst in einen Luftraum eintritt.

Was sich der Papst von dem Besuch verspricht, steht in den Sternen – es bleibt abzuwarten, ob die Christenunterdrückung – und Verfolgung in der islamischen Welt durch ihn Rückgang erlebt.

(jb)

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Thomas Waibel

Nach den "Konzilsdokumenten" "Nostra aetate" und "Lumen gentium" würden Christen und Muslime denselben "Gott" anbeten.

Damit wird der einzige wahre Gott mit dem Götzen Allah, der nach der Lehre des hl. Paulus ein Dämon ist, gleichgestellt.

Da Bergoglio nach dieser Blasphemie handelt, unterstützt er die Islamisierung Europas und verschweigt, die Christenverfolgung durch die Muslime, die mittlerweile schon in Europa, auch in Deutschland, stattfindet.

Diese Fakten zeigen, daß das Vatikanum 2 kein Konzil war und Bergoglio kein Papst sein kann.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

... „Seine Reise nach Abu Dhabi vorbereitend, nannte Papst Franziskus die Vereinigten Arabischen Emirate ein Land der »Koexistenz«. Die Verfolgung der Christen in vielen islamischen Ländern sprach er nicht an, auch nicht die schwierige Lage der christlichen Kopten, Assyrer, Chaldäer, Aramäer und Armenier in Ägypten und im Vorderen Orient.“ ...

Und wie sieht es mit den Katholiken in China aus? Sind diese etwa aussätzig, weil er gegen sie einen „Pakt mit dem Teufel“ schloss?
https://www.morgenpost.de/politik/article213892767/Pakt-mit-Teufel-Chinas-Katholiken-schockiert-ueber-Papst.html

Oder ist ´er` etwa sogar der inkarnierte Satan selbst?

Warum schwieg der angebliche Stellvertreter Gottes auf Erden zur Christenverfolgung insgesamt?
https://de.gatestoneinstitute.org/13669/papst-schweigen-christenverfolgung

Weil etwa auch ihm die Bibel inzwischen suspekt vorkommt und der Franzi inzwischen mit dem Hintergedanken auf die Idee gekommen sein könnte, seinem Chef zu kündigen?

Meint er inzwischen vielleicht sogar, dass es doch sehr viel lukrativer ist, wenn er sich und seine verbliebenen Schäfchen in Zukunft Mohamed anschließt???

Gravatar: Matthias

@Thomas Waibel

All das fällt unter die Bezeichnung: New Age: Umkehrung aller christlichen Werte und deren völlige Zerstörung. Das ist der Plan des Fürsten der Finsternis und Chef hier auf der Erde.

Wurde nach dem 2. Vatikanischen Konzil nicht auch eine Päpstliche Akademie der Wissenschaften "geschaffen"? Gibt es etwas dümmeres? Man stellte Feinde der Christenheit ein, um diesen die Bibel madig zu machen. Das muß man sich auf der Zunge zergehen lassen.

Die Atheisten sind unsere ersten Verfolger. Jetzt haben die Atheisten die zweite Stufe gezündet. Atheisten und Islam haben den gleichen Vater. Das ist die gleiche Familie.

Die Sekte der Freimaurer zieht alle atheistischen Fäden. In Wahrheit beten diese Leute in geheimen Messen den Fürsten der Finsternis an.

Man sagt ihnen nach, sie hätten in der Schweiz, die Wahl Bergoglios beschlossen.

Klar ist aber auch, all diese Verbrecher setzen auf das falsche Pferd.

Wer also zuletzt lacht, lacht am Besten. Dazu gehören alle echten Christen, die sich von diesem Betrug nicht haben täuschen lassen und treu geblieben sind. Und die Menschen, die Gerechtigkeit lieben und Herz haben, gegenüber dem Nächsten.

Gravatar: DOCHYDE

das ist doch ganz klar: aktuelle Mission des Papstes ist Ökumene III : Synthese der drei "Ein-Gott-Religionen" (Christentum, Judentum, Islam). Wiederholt erklärt der Papst (indirekt) daß der Gott der BIBEL JHWH und ALLAH identisch sind ("der Name GOttes" - welcher ?)

Gravatar: Jürg Rückert

Waibel:
Es gibt nur einen Gott. Insofern kein Problem. Allerdings äfft Luzifer nach christlichem Glauben Gott nach, versucht dessen Thron zu usurpieren und die Menschen zu betrügen. Die Gewissheit darüber hat niemand. Allah mit so einfach dem Teufel zu identifizieren ist vermessen.

Auch eine indirekte Kritik am Islam (siehe Regensburger Rede von Papst Benedikt oder den Fall Asia Bibi) führte sofort zu Zusammenrottungen und Hetzjagden auf Christen. Insofern kann der Papst lediglich "durchreisen".

Die deutschen Bischöfe reden nur noch von "Geschwisterlichkeit". Brüderlichkeit ist ihnen zu patriarchalisch.

Gravatar: theo

Schade, dass diese ******** in Amberg und Regensburg nicht einen katholischen Priester, Bischof oder am besten sogar einen der bayerischen Kardinäle erwischt haben, die so großzügig das Kirchen-Asylprivileg propagieren.

Dieser Horror, der von den vom bayerischen Steuerzahler alimentierten Beauftragten des Vatikans, diesen ideologisch verseuchten Papisten und Vatikansfunktionären ausgeht, muss endlich aufhören.


Prügel-Attacke in Regensburg: Asylbewerber gehen auf mehrere Passanten los

In Regensburg sollen zwei Asylbewerber Passanten angegriffen haben. Dabei wurden offenbar mehrere Menschen verletzt.

Regensburg - Wie unter anderem der BR und die Mittelbayerische vermeldet, haben zwei Asylbewerber aus Afghanistan am Montagabend in Regensburg wahllos mehrere Passanten angegriffen. Ein 75 Jahre alte Mann habe als Folge der Attacke am Montagabend einen Beinbruch erlitten, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberpfalz. Drei weitere Männer erlitten leichte Verletzungen

Die im Landkreis Regensburg lebenden 18 und 19 Jahre alten Verdächtigen sollen zunächst auf dem Vorplatz eines Einkaufszentrums nahe dem Regensburger Bahnhof einen 53 Jahre alten Passanten attackiert haben. Dieser erlitt dabei leichte Verletzungen.
Regensburg: Asylbewerber attackieren Passanten - Mann (75) erleidet Knochenbruch

Kurz darauf sei am nahen Busbahnhof der 75-Jährige zunächst angepöbelt und dann zu Fall gebracht worden. Dabei habe der Mann die Fraktur erlitten. Er sei ins Krankenhaus gebracht worden. Ein 25-Jähriger, der dem Angegriffenen habe helfen wollen, sei von den beiden Tätern mit Schlägen leicht verletzt worden.

Nur wenige Minuten später attackierten die beiden jungen Männer demnach einen 49-Jährigen am Regensburger Bahnhofsplatz, der ambulant versorgt werden musste. Kurz nach dieser dritten Attacke konnten Polizisten die beiden Verdächtigen festnehmen. Ihnen wird gefährliche Körperverletzung in mindestens vier Fällen vorgeworfen, sie sollten noch am Dienstag einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.
Prügel-Orgie in Regensburg: Polizei bittet um Hinweise


Im Dezember war es im bayerischen Amberg zu möglicherweise vergleichbaren Vorfällen gekommen.

Gravatar: Hermann

@ Ekkehard Fritz Beyer

Der Pabst ist der Stellvertreter von Petrus.


MfG

Gravatar: Theo

P.S.

Mit dem Vatikan wird es immer toller.

Schade dass mein Lieblingstroll H. auf dieser Website noch nicht auf meinen Kommentar geantwortet hat:

Der hätte mir wahrscheinlich noch irgendwas von "Teufel", "Dämon" oder irgendwelchen Anekdoten aus der Katholischen Lügengeschichte ihrer 2000 Jahre Missbrauchsdauerstory geschrieben.

So vermisse ich von den Katholischen Bischöfen und Kardinälern aus Deutschland einmal eine durchgreifende Recherche, was mit Heimkindern im 19.-21. Jahrhundert in Deutschland passiert ist.

In Irland und dem Vereinigten Königreich hat man bei den "guten Nonnen" in Klöstergärten nun Gräber mit bestatteten Kinderüberresten gefunden. Im Grunde nichts anderes als das was man in Belgien bei dem Kindermassenmörder Dutroux gefunden hat.

Nur: Der pädophile Kindermassenmörder sitzt (noch) im Gefängnis.

Wohingegen solche Figuren wie der UN-Generalsekretär, der sein Ministerpräsidentenamt in Portugal aufgrund des Drängens der damaligen Staatsanwaltschaft kurzfristig räumen musste, heute wieder in Saft und Kraft im Amt ist.

Was hat der UN-Generalsekretär mit dem Papst und der Katholischen Kirche zu tun?

Beides Männer in Amt und Würden, die Kindermörder decken bzw, gedeckt haben und deren Entlarvung und Bloßstellung verhindern.

Und jetzt gehts auch noch weiter mit den Nonnen ...

Papst gesteht Missbrauch von Nonnen durch Bischöfe: „Glaube, es wird immer noch getan“

Auf dem Rückflug von Abu Dhabi nach Rom schockierte Papst Franziskus nun mit einer heftigen Beichte. Er offenbarte den Missbrauch von Nonnen durch Priester und Bischöfe.

Rom/Abu Dhabi - Papst Franziskus schockt mit einer heftigen Aussage. Auf dem Rückflug von Abu Dhabi nach Rom bestätigte Papst Franziskus den sexuellen Missbrauch von Nonnen in der katholischen Kirche: „Ich weiß, dass Priester und auch Bischöfe das getan haben. Und ich glaube, es wird immer noch getan“, so zu lesen in der Bild.

Der Papst versicherte jedoch auch, dass der Vatikan an dem Problem bereits seit langem arbeiten würde.

„Muss man mehr machen? Ja. Wollen wir mehr machen? Ja“, ... so Franziskus.

Na, das ist doch nett ...

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