Verheiratete Priester?

Papst Franziskus verwässert weiter die katholische Lehre

Papst Franziskus scheint für eine Diskussion über verheiratete Priester offen zu sein, wird aus vatikanischen Quellen verlautbart. Grund für diese Überlegungen sei das Ziel, auch abgelegene Regionen wie der Amazonas in Brasilien durch die Evangelisierung zu erreichen.

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Der Papst greift damit vor der Pan-Brasilien Synode eine Initiative von Claudio Kard. Hummes und Erwin Kräutler auf, einem österreichstämmigen Bischof von Xingu, Brasilien. Kard. Hummes, ehemaliger Präfekt für die Kleruskongregation im Vatikan, erarbeitete einen Vorschlag, sogenannte viri probati zu weihen, verheiratete Männer mit starkem Glauben, die fähig wären, Sakramente an den entlegensten Bereichen des Amazonas zu spenden, wo Priestermangel herrscht und wo sonst nur evangelikale oder heidnische Sekten arbeiten und die Katholische Kirche an den Rand drängen.

Bischof Kräutler, für seinen Einsatz für Menschenrechte der Indios und den Umweltschutz im Amazonas-Gebiet in der Vergangenheit mit dem "alternativen Nobelpreis" ausgezeichnet, versucht seit Jahren aggressiv, seinen Vorschlag umzusetzen und für die universale Kirche einzuführen. "In erster Linie steht nicht der Zölibat zur Diskussion, sondern die von der sonntäglichen Eucharistiefeier ausgeschlossenen Gemeinden", so der emeritierte Bischof zur KNA. Er habe ein entsprechendes Papier mit vorbereitet, das dem Papst bereits vorliege.

In einem Interview mit der ZEIT am 9. März dieses Jahres erklärte der Papst, dass man über viri probati nachdenken müsse. "Dann müssen wir auch bestimmen, welche Aufgaben sie übernehmen können, zum Beispiel in weit entlegenen Gemeinden".

Eine Entscheidung, die Kirchendisziplin "nur für das entlegene Amazonas-Gebiet" zu ändern, dürfte überaus schnell Wellen in andere Weltteile schlagen, wo ja diese Forderung von verschiedensten Gruppierungen seit langem gefordert wird. Das Argument, durch große Entfernungen von sonntäglichen Gottesdiensten ausgeschlossen zu sein, ist ja sehr weit interpretierbar.

Eine Pan-Brasilien Synode soll 2019 stattfinden und auch Themen wie den Umweltschutz und Arbeiten mit den Eingeborenen thematisieren.

 

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Thomas Waibel

Karlson 11.11.2017 - 03:19

In der katholischen Kirche, mindestens im lateinischen Teil, gibt es kein verheirate Priester, sondern in der Konzilssekte von Bergoglio, die nicht die Kirche Christi ist.

In dieser Sekte gibt es noch keine "Priesterinnen", aber bald wird sie es geben, und irgendwann wird die "Päpstin" Franziska II. diesen Verein leiten, es sei denn, er zerstört sich selber vorher.

Gravatar: Karlson

In der Kath. Kirche gibt es längst verheiratete Priester.
Diese Männer waren zuvor bei den Angelikaner.
Aus Protest gegen das Frauenpriestertum sind diese
Männer zu den Katholiken gekommen und wurden
tatsächlich als Priester aufgenommen.

Alles ist möglich bei denen, den Katholiken.
Die integrieren alles!
Nur Frauen als Priester oder Papst, das geht dann doch
nicht.

Gravatar: Thomas Waibel

Bergoglio setzt den Prozess fort, die "Kirche" des "Konzils" zu entkatholisieren. Prozess der der Gründer dieser "Kirche", ein gewisser Roncalli, begonnen hat.

Eine Entwicklung, die sehr zu begrüßen ist, weil je schneller die katholische Fassade dieser "Kirche" verschwindet, desto schneller hört diese auf zu existieren.

Gravatar: Thomas Waibel

Lutz Schnelle 10.11.2017 - 12:28

Bergoglio ist kein Chilene, sondern Argentinier.

Ihm wurde nachgesagt drei "Befreiungstheologen", die die kommunistische Terrororganisation Montoneros unterstützten, an die Regierung von Videla verraten zu haben.

Der linke Propagandist Perez Esquivel behauptet dagegen, daß er nicht nur das nicht getan hat, sondern kommunistische Terroristen zur Flucht nach Italien verholfen hat.

Aber egal war richtig ist, Bergoglio ist ein "christlicher" Marxist, der den Kommunismus in Lateinamerika unterstützt, so wie er die Masseneinwanderung von Muslimen und damit die Islamisierung Europas fördert.

Gravatar: P.Feldmann

Die Schismen der Kirche sind kein Grund zum Feiern.
Sie sind geschichtlich begründete Betriebsunfälle, die ein Versagen der Unifizierenden Kraft des Evangeliums darstellen.

Daß jener Franziskus hier wie überall auf den Zug des sozialistisxhen Zeitgeist-Bildes vom Menschen aufspringt, verwundert nicht. Benedikt war da ehrlicher: die Evangelische "Kirche" sei sensu strictu keine Kirche...!

Über das Zölibat kann man diskutieren, man sollte es aber nicht ,- wie Franziskus-, aus der linksideologischen Ecke tun, sonst bekommt man das sozialistische Problem: Masse statt Qualität.

Gravatar: H.Roth

Dass katholische Priester, heiraten dürfen...
Endlich mal eine vernünftige Idee aus dem Vatikan!
Wie viel moralisches Elend hätte das verhindert, hätte man dieser unsinnigen und zudem unbiblischen Lehre schon früher abgesagt!

Gravatar: Lutz Schnelle

Jorge Mario Bergolio wird hartnäckig nachgesagt, daß er sein weißes Gewand in der Pinochet-Diktatur mit Blut befleckt hat.

Die Reformationsgehirnwäsche stellt das Erbe Luthers auf den Kopf. Luther hat uns aus den Klauen der Fremdherrschaft des Papsttums befreit, was gar nicht genüg gewürdigt werden kann. Sein Erbe sind der "Protest" und die Selbstbestimmmung und nicht Multikulti, wie Käßmann uns nasführen will und die Kriecherei vor dem Stuhl des Antichristen.

Luther kann nur aus der Zeit verstanden werden und aus ihr hat er alles richtig gemacht. Zusammen werden Luther und die modernen Reformatoren sicher nicht in dern Himmel kommen und Luther bleibt nicht hier. Er hat den päpstlichen Furz verdammt.
Männer wie Luther werden nämlich gebraucht.

Gravatar: Karl

HA mit Mama Mergel isser nich verwandt? Die zerstört auch schamlos Recht und Ordnung.
Franziskus läutet mit seinen haltlosen Ansprüchen das Ende der christlichen Kirche ein
Alaou akbar oder wie das heisst,,,,,,,,,,

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