Bergoglio bleibt Maduro treu

Papst Franziskus unterstützt linke Tyrannei in Venezuela

Nicolas Maduros "Freund bis auf die Knochen": Der Papst versagt auf humanitärer Ebene und schweigt zu Venezuela, obwohl die Bischöfe des Landes länsgt auf die unhaltbaren Zustände aufmerksam gemacht haben.

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Venezuela ist in der Krise, der Präsident warnt vor Bürgerkrieg, die Wirtschaft ist völlig zerstört und die Katholiken werden von Papst Franziskus im Stich gelassen.

 

Maduro erhofft sich derweil, dass Papst Franziskus ihm aus „der Patsche“ hilft. Am Dienstag, dem 5. Feburar bat der Präsident Venezuelas Nicolas Maduro Papst Franziskus als Mittler zu fungieren: Gespräche zum Ende der politischen Krise sollen wieder aufgenommen werden: „Wir werden sehen, was getan werden kann“ – so Franziskus Reaktion auf den diplomatischen Brief von Maduro. „Ich diene der Sache Christi“ schrieb Maduro in diesem Brief.

 

Stetig wachsende Gewalt gegen Christen scheint Maduro gemäß die „Sache Jesu“ zu sein. In Venezuela blieb nichts tabu: Todesdrohungen an Priester, blasphemische Graffiti an den Wänden von Kirchen. Messen wurden durch „colectivos“ unterbrochen, der Kardinal von Caracas Jorge Urosa Savino wurde während einer Predigt zum Schweigen gebracht und musste die Kirche verlassen. Ein verehrtes Jesus-Bild in der Kathedrale von Valencia wurde mit menschlichen Exkrementen beschmiert. Diözesen wurden geplündert, ein Priester in Guayana wurde ermordet, andere entführt.

 

Politico nannte Franziskus einen „Maduro-Freund bis auf die Knochen“. Allgemein bekannt ist die Unterstützung der linken und progressiven Regierungsführer Lateinamerikas seitens Franziskus. Wie schon die Freundschaft zu Evo Morales (Bolivien) beweist, ist sich Franziskus nicht zu schaden mit ihnen eine positive Beziehung zu pflegen. Der Papst hatte in der Vergangenheit die Opposition Maduros in Venezuela kritisiert, und ihr vorgeworfen, fortschrittsbremsend zu sein.

 

Veteran Vatikan-Analytiker Sandro Magister schrieb letztes Jahr, dass Papst Franziskus Unterstützung „unverzeihlich rücksichtslos“ sei, und „darüber hinaus unverhohlen gegenüber den Opfern der Unterdrückung und der Aggression, die die Kirche selbst trifft.“

 

Grund zur Kritik hätte Franziskus genug: systematische Aggression gegen Land und Personal der katholischen Kirche wuchst im vergangen Jahr stetig an. Der Papst schwieg. Die Vatikanmedien schwiegen.

 

Auch in einem Brief, den Papst Franziskus, am 5. Mai an die venezolanische Bischofskonferenz schrieb, war von der Kirchenverfolgung keine Rede. Die Bischofskonferenz des Landes hielt sich aber kein Blatt vor den Mund, sie veröffentlichten eine brennende Erklärung gegen den „totalitären, militaristischen, gewalttätigen, unterdrückenden Polizeistaat“, der schlimmer noch sei als „der Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ von Hugo Chávez.

 

Geflüster ins Ohr des Papstes könnte vom progressiven Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin ausgehen, der sich mit der Situation in Venezuela besten auskennt. Von 2009-2013 diente dieser als Apostolischer Nuntius – höchster diplomatischer Stellvertreter der katholischen Kirche – dort.

 

Es bleibt auf die Antwort Franziskus an Maduro zu warten: als politisch hat sich der Papst in der Vergangenheit ständig positioniert; als Vermittler der Wahrheit weniger.

 

(jb)

 

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Das Licht

Der Sozialismus ist Kommunismus und ist "gottlos"!

Ihr müsst euch nicht mehr fragen, warum der und die so sind. Sie sind alle eines Sinnes und können nicht anders, als dem Tier die Macht übergeben.
Es sind Antichristen. Das Wort ist nicht der Endgültige, sondern die Vorbereitung auf das kommende.
Es sind Freimaurer und es ist Weltmacht. Die Religion dahinter ist viel böser, als ihr das seht. Dieser "Papst", ist kein Mann Christi, sondern ein Gottloser und Scharlatan, der nur das Licht heuchelt. Satans Helfer sind Lügner im falschen Licht. Dieser Papst hat sich selbst schon verraten und gezeigt, denn seine Worte entsprechen nicht seinen Taten.

Niemand steht am Ende im Licht, wenn er in der Dunkelheit geht. Für ihn und seine Helfer ist es ein leichtes die Massen zu täuschen, denn der Zusammenhalt in ihrer Gemeinschaft ist stark. Ein Bollwerk gegen die Gerechtigkeit. Die Ungerechtigkeit ist das Zeichen der Antichristen. Er hofiert Homosexualität in den Kirchen durch seine Priester in allen Ländern. Er tauscht massig Priester aus, um seine eigenen zu platzieren. Party in Kirchen. Homosexualität als Messeopfer. Freimaurer in Positionen. All das ist Teufelswerk und ist sein Untergang.

Gravatar: Cantacuzene

Ich denke, der Papst positioniert sich hier im christlichen Sinne richtig: Als Vertreter des armen, vom US-Finanzkapital bedrohten venezolanischen Volkes und seines rechtmäßig gewählten Präsidenten. Sicher spielt es hier eine Rolle, daß Papst Franziskus selbst aus Südamerika stammt und die jahrzehntelangen Intrigen und Machenschaften der USA in Südamerika, welches sie geringschätzig als ihren "Hinterhof" betrachten, kennt (Chile: Unterstützung des Diktators Pinochet; Kuba: Unterstützung des Diktators Batista usw.).

Gravatar: Rosenthal

Man beachte, wie die Regierung Italiens sich hinter deren Regierung im Vatikan stellt, welcher hinter seiner Regierung in Sizilien steht - allesbgut dokumentiert!
Man beachte auch die Mainstreamhetze gegen Maduro auf freiewelt.net.

Gravatar: Karl Napp

Wie Lenin erläuterte, ist Kommunismus "Sozialismus mit Gewehren". Da die Schweizer Garde des Papstes nur Hellebarden trägt, keine Gewehre, ist der argentinische Jesuit auf Petri Thron "nur" (latino-) Sozialist, kein Kommunist. Auch Maduro ist (latino-) Sozialist. Klar, daß die beiden sich brüderlich verbunden fühlen.

Bislang haben sozialistische Staatsführer noch immer ihre Länder ruiniert und die Bevölkerung arm gemacht. Große, bewundernswerte Ausnahme: China - aber das ist eigentlich kein Sozialismus im westlichen Sinne, sondern eher ein patriotischer, nationaler Einparteien-Kapitalismus, der Chinas riesige Bevölkerung in bewundernswerter Art und Weise zu Wohlstand geführt hat. Nur ein paar intellektuelle Stinkstiefel mußten das Land verlassen.

Maduro hat das rohstoffreiche Venezuela ruiniert. Und der argentinische Jesuit auf Petri Thron gibt sich alle Mühe, die katholische Kirche zu ruinieren. Wir sind schon vor 4 Jahren ausgetreten.

Gravatar: Thomas Waibel

@Cantacuzene

Würde Bergoglio auf Seiten der Armen stehen, würde er sich gegen die kommunistischen Diktaturen von Cuba und Venezuela, die ihre Völker ins totale Elend gestürzt haben, stellen und nicht noch diese beiden Regime unterstützen.

Die Tatsache, daß es dem größten Teil der Bevölkerung in einem kapitalistischen Land wie Chile erheblich besser geht als in den kommunistischen "Paradiesen" Kuba und Venezuela, wird von ihm einfach ignoriert.

Das zeigt, daß die Behauptung von Bergoglio und den restlichen "Befreiungstheologen", d.h. "christlichen" Marxisten, sie möchten den Armen helfen, nur ein verlogenes Alibi ist, um Agitation und Propaganda zugunsten des Kommunismus zu betreiben.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

„Papst Franziskus unterstützt linke Tyrannei in Venezuela“ ... „Politico nannte Franziskus einen „Maduro-Freund bis auf die Knochen“. Allgemein bekannt ist die Unterstützung der linken und progressiven Regierungsführer Lateinamerikas seitens Franziskus. Wie schon die Freundschaft zu Evo Morales (Bolivien) beweist, ist sich Franziskus nicht zu schade mit ihnen eine positive Beziehung zu pflegen. Der Papst hatte in der Vergangenheit die Opposition Maduros in Venezuela kritisiert, und ihr vorgeworfen, fortschrittsbremsend zu sein.“ ...

Besann er sich nun derer, die ihn in Amt hievten??? http://www.kath.net/news/58428

Gravatar: Thomas Waibel

Während seine Besuches Boliviens ließ sich Bergoglio von Evo Morales ein "Kreuz", auf dem das Symbol "Hammer und Sichel" angebracht war, schenken, was er auf einem Ehrenplatz im Vatikan aufstellten ließ.

Damit hat Bergoglio öffentlich bekannt, daß er ein "Befreiungstheologe", d.h. ein "christlicher" Marxist ist. Entsprechend ist auch seine Politik in Lateinamerika.

Gravatar: Thomas Waibel

@Karl Napp

Die chinesischen Kommunisten haben die Wirtschaft mit dem Kapitalismus und der Hilfe aus dem Westen entwickelt.

Das haben aber auch die Regierenden der anderen Teile Chinas (Taiwan und Hong Kong) getan.

Hinzu kommt noch, daß Teile der Landbevölkerung im Elend leben.

Deswegen ist es unpaßend von einem sozialistischen Wirtschaftswunder in China zu sprechen.

Gravatar: Karl Brenner

Interessant: Auch in Venezuela gibt es so etwas wie die Antifa.

Solange der Papst nicht den Banken und der Clique der US-Öl-Milliardären zuarbeitet welche endlich die Ölquellen zurückhaben wollen, werden seine Kirchen demoliert.

Ist man nicht zufrieden mit seiner Opposition gegen Argentiniens Kirchner? Wenn man erstmal zum System gehört, muss man weiter machen. Wenn man nicht mehr gebraucht wird, wird man weggeworfen, wie ein Stück Klopapier (Zitat: Pispers zu den USA).

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