Homoerotische Partnerschaften sind keine »Ehen«

Papst Franziskus: Einzig Mann und Frau bilden eine Ehe

Die Familie bestehe aus einem Mann und einer Frau. Einzig diese Ehe sei Abbild Gottes, erklärte Papst Franziskus nachdrücklich einer italienischen Delegation der Familienstiftung im Vatikan.

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Die Familie bestehe aus einem Mann und einer Frau. Einzig diese Ehe sei Abbild Gottes, erklärte Papst Franziskus nachdrücklich einer italienischen Delegation der Familienstiftung im Vatikan.

 

Homosexuelle Partnerschaften schloss das Oberhaupt der katholischen Kirche mit dieser Definition aus.

 

„Heute – und es ist schlimm, das sagen zu müssen – spricht man von ‚diversen‘ Familien: diversen Arten der Familien. Ja, es stimmt, dass das Wort ‚Familie‘ ein analoges Wort ist, denn man spricht auch von ‚Familien‘ von Sternen, ‚Familien‘ von Bäumen und ‚Familien‘ von Tieren…es ist ein analoges Wort. Aber die menschliche Familie, als Abbild Gottes, Mann und Frau, ist nur diese eine. Diese einzige allein.“

 

Der Papst zitierte den hl. Paulus indem er die Familie „großes Geheimnis“ und „großartiges Sakrament“ nannte.

 

Franziskus deutlicher Ausspruch folgt zahlreichen unklaren Aussagen über homosexuelle Personen in der Vergangenheit, die von den Medien breit auf Anklang fanden.

 

In Interviews und Pressekonferenzen sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche: „Wer bin ich es zu richten“, wenn es um homosexuelle Personen ging, und erklärte in privaten Gesprächen mit einem chilenischen Homosexuellen: „Gott hat dich so gemacht und liebt dich auch.“ Seine Worte verwandelten sich in Schlagzeilen wie „Papst Franziskus verblüfft mit überraschenden Worten zum Thema Homosexualität“ und stießen bei LGBT-Lobbys auf tosenden Beifall.

 

Unklar bleibt die Haltung von Franziskus zur Anerkennung von eingetragenen Lebenspartnerschaften überhaupt. In einem Interviewbuch Ende 2017 erklärte er – wie bei seiner jüngsten Aussprache – dass Partnerschaften von Gleichgeschlechtlichen Personen nicht „Ehe“ sondern „zivile Partnerschaften“ genannt werden sollten und fügte hinzu: „Ehe ist zwischen Mann und Frau. Das ist das präzise Wort. Nennen wir die homosexuelle Partnerschaft ‚zivile Partnerschaft‘.“

 

Ob diesen eingetragenen Partnerschaften von der katholischen Kirche überhaupt ein Wert zugemessen werden sollte, dahingehen schwieg er. Klare Stellung gegen eine Anerkennung von homosexuellen Partnerschaften überhaupt – im Sinn der „Ehe für alle“ in Deutschland – hat Franziskus bisher noch keine Stellung eingenommen.

 

In seiner Ansprache an die Delegation kritisierte Franziskus die Oberflächlichkeit bei Menschen, die Ehe nur als eine Art „Lotterie“ verstehen würden: „Wir machen es. Wenn es geht, dann geht es. Wenn es nicht geht, dann beenden wir die Sache und beginnen eine neue.“

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Holzscheit

Holzscheit, der aus dem Feuer gezogen wurde:

Für diese Feststellung braucht man keinen Papst.

Der Mann ist ein schlauer Jesuit.
Sein ganzes für und wider, würde ich eher unter
Hegelscher Dialektik einordnen.
These-Antithese=Synthese, Teile und Herrsche-Spiel,
Zuckerbrot und Peitsche
So führt und verführt man Menschen !

Gravatar: Anne R.

Da hat sich die LGBT-Lobby zu früh gefreut, setzte sie doch so große Hoffnungen in diesen Papst.
Und nun das! Und er ist doch katholisch, schreibt Birgit Kelle in ihrer Kolumne in der 'Jungen Freiheit'.

Gravatar: Dirk S

@ Jutta

Wenn ich den Link aufrufe lande ich hier: https://www.epochtimes.de/politik/welt/papst-franziskus-problem-einer-sinkenden-geburtenrate-mit-migration-begegnen-a2472140.html?text=1

In dem Artikel faselt der Franzl zwar was von "demograhpischer Leere" und preist letztendlich die Auffüllmigration (was beweist, dass Unfehlbarkeit nicht davor schützt, Unsinn von sich zu geben), aber von einem Aufruf zu Zeugungen steht da nichts. Und auch google gibt zu dem Link nicht viel aus, Ihr Kommentar, ein Tweed bei Twitter (in dem der Link "verschwunden" ist und wie der von mir genannte lautet) und ein Kommentar in einem Blog.
Nicht dass ich mir nicht vorstellen könnte, dass die EpochTimes einen kontroversen Artikel klammheimlich verschwinden lassen würde (weil man ja von Ihrem Link weitergeleitet wird, der muss also dem CMS bekannt sein), aber haben Sie vielleicht eine alternative Quelle?

Migrationsfreie Grüße,

Dirk S

Gravatar: Thomas Waibel

Bergoglio ist (noch) gegen die Homo-"Ehe", aber nicht gegen die Homosexualität.

Bergoglio hat sich ausdrücklich geweigert, diese Sünden gegen die Natur zu verurteilen ("Wer bin ich, um...").

Außerdem setzt er sich dafür ein, daß den Homosexuellen und Ehebrechern die "Kommunion" gespendet wird, womit er die Homosexualität und den Ehebruch befürwortet.

Gravatar: Helga Scheiner

Das kommt für die grün-linken Europa schon zu spät, der Zug ist abgefahren.
Ich weiß auch nicht mit so viel Multi-Willkommensmißt, was die Kirchen immer noch wollen, ob sie die Christen zurückbringen können, bestimmt nicht.
Gerade die Kirche müßte wissen, daß in Drittländern noch wichtiger ist, daß die Christen dort bleiben und nicht, wie aus Eritrea oder aus Syrien auswandern nach Europa.
Europa muß allein sich zu Christentum bekennen und die Problemen, die die grün-linken-liberalen verursacht haben schnellstens zu beheben, fertig.........

Gravatar: Jürg Rückert

Der Mensch ist Abbild Gottes sagt die Schrift. Wo heißt es, die Ehe sei das Abbild Gottes? Bitte die Stelle nennen!

Dass sich der Papst überhaupt so zur Ehe äußern muss ist ein Armutszeugnis für die Welt. Kann er sich noch in der Sache der Zustimmung aller seiner Bischöfe sicher sein?

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

„Papst Franziskus ist nicht einfach nur Papst.

Er vertritt nicht nur die katholische Kirche. Er vertritt auch die linksprogressive Agenda zahlreicher NGOs. George Soros lässt grüßen. Zu spüren bekommen das immer mehr konservative Kirchenmitglieder, die sich der Gender-Multi-Kulti-Reform-Agenda entgegenstellen.“ … Das hat jetzt sogar die New York Times in einem Artikel hervorgehoben.“ … https://www.freiewelt.net/nachricht/kirche-unter-papst-franziskus-kulturmarxistische-inquisition-gegen-konservative-10072235/

Nun aber verkündet er:

„Die Familie bestehe aus einem Mann und einer Frau. Einzig diese Ehe sei Abbild Gottes, erklärte Papst Franziskus nachdrücklich einer italienischen Delegation der Familienstiftung im Vatikan.“

Stellt er sich damit nicht besonders gegen die Doktrin seiner Chefin - ´der Göttin` https://www.youtube.com/watch?v=NwYNjsRA3AQ -
die ihn sicherlich gemeinsam mit ihren Ablegern(?) Killary, George und Barack Hussein entsprechend zu Rechenschaft ziehen wird??? http://www.kath.net/news/58428

Gravatar: Walter

Da muss ich diesen Papst mal recht geben. Die Ehe ist seit eh und je eine Verbindung zwischen Mann und Frau und da hilft es auch nichts, wenn ein Mann oder eine Frau ihren gleichgeschlechtlichen Partner als Mann oder Frau bezeichnen. Wie kann ein Mann seinen Partner der auch ein Mann ist als Frau bezeichnen - und das gleiche ist auch bei Frauen welche ihre Partnerin als Mann bezeichnen. Dies kann man doch nur als Irrational bezeichnen. Gleichgeschlechtliche Paare können eine Lebensgemeinschaft bilden, welchen man die gleichen Versorgungsleistungen und auch Verpflichtungen wie bei Ehen zusprechen kann. Dagegen ist nichts einzuwenden. Da gleichgeschlechtliche Paare keinen Nachwuchs zusammen erzeugen können ist der Begriff Ehe dafür nicht angebracht.

Gravatar: Dirk S

Zitat:"Einzig Mann und Frau bilden eine Ehe"

Was auch sprachlich vollkommen korrekt ist, denn das Wort Ehe entstammt dem Althochdeutschen "Eha" (
= Recht, Gesetz) und das bezeichnete die Rechtsbeziegungen zwischen Mann und Frau.

Zitat:"Die Familie bestehe aus einem Mann und einer Frau."

Denkt auch mal jemand an die Kinder?

Zitat:"Einzig diese Ehe sei Abbild Gottes"

Ist der nicht Single?

Zitat:"erklärte in privaten Gesprächen mit einem chilenischen Homosexuellen: „Gott hat dich so gemacht und liebt dich auch.“ "

Womit sich der Franzl im Bereich des derzeitigen Standes der Forschung bewegt (also das "so gemacht", das andere weiß man erst, wenn man vor der Pforte steht, hoffendlich verwendet Petrus kein Win10).

Unfehlbare Grüße,

Dirk S

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