Schweden erwartet eine Zunahme von Vergewaltigungen

Ohne vorhergehende Zustimmung wird ein Geschlechtsakt strafbar

Im Zuge der metoo-Hysterie hat Schweden ein neues Gesetz: Ohne vorhergehende Zustimmung gilt ein Geschlechtsakt als Vergewaltigung und wird strafbar. Statistisch gesehen wird es nun mehr Vergewaltigungen geben.

Symbolbild Pixabay
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Wir hatten bereits davon berichtet, dass es in Schweden schnell soweit kommen könnte. Nun ist es tatsächlich so gekommen: Die Vergewaltigungs-Gesetze sind verschärft worden. Seit Sonntag gilt ein Gesetz, das Geschlechtsverkehr ohne eine ausdrückliche Zustimmung der Beteiligten als Vergewaltigung einstuft.

Wie genau so eine »ausdrückliche Zustimmung« aussehen soll, bleibt indes unklar. Man kann sich schon fragen, ob beispielsweise Küssen als Zustimmung gilt. Fragen kann man sich das schon, man sollte jedoch keine Antwort erwarten. Das Gesetz lässt das offen.

Die Anwältin Baharak Vaziri hat vorgeschlagen, das Problem mit einer App zu lösen. Eine neu entwickelte App namens »Libra« soll bestätigen, dass ein Einverständnis vorliegt. Aber das ist auch umstritten. Beim schwedischen Amt für Verbraucherschutz gab es bereits Beschwerden gegen die neue App. Unter anderem wurde folgende Frage aufgeworfen: Wenn jemand seine Meinung während des Geschlechtsakts ändert, ist das dann Vertragsbruch oder Vergewaltigung?

Die schwedische Regierung sieht sich nach eigenem Bekunden als feministische Regierung. Entsprechend ist die Gesetzgebung. Sie richtet sich gegen Männer. Männer wissen nicht, wie sie es richtig machen müssen, können aber leicht alles falsch machen. Unklar ist, ab wann ein Straftatbestand vorliegt, klar ist, dass die Strafe hoch ausfallen kann.

Vergewaltigung wird in Schweden mit bis zu sechs Jahren Gefängnis bestraft, bei minderjährigen Opfern sind sogar bis zu zehn Jahre Haft möglich. 

Der schwedische Justizminister Morgan Johansson rechnet damit, dass durch das neue Gesetz mehr Vergewaltiger verurteilt werden als bisher. »Es wird sicher einige Jahre dauern, bis sich die Praxis durchgesetzt hat«, erklärte er nach einem Bericht vom Spiegel, um dann mit einer Tautologie fortzufahren: »Aber ich verspreche: Danach wird niemand zurück zur alten Gesetzgebung wollen. Wenn dieser Schritt getan ist, ist er getan«.

Es hat bereits – rein rechnerisch – mehr Vergewaltigungen gegeben als zuvor. Vergangenes Jahr wurden in Schweden nach offiziellen Angaben mehr als 7.000 Vergewaltigungsfälle gemeldet und damit zehn Prozent mehr als im Jahr 2016.

Die Situation in Schweden ist vergleichbar mit der in Deutschland. Es hat dort einen deutlichen Anstieg von so genannten »orientalischen« Vergewaltigungen gegeben. Die Frauen in Schweden sind verunsichert. Ihnen wird nicht geholfen. Aber die Regierung schwingt die große Moral-Keule.

 

 

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Jomenk

Könnte auch nach Deutschland kommen! Allerdings mit einer Erweiterung. Zukünftig wird auf Geschlechtsverkehr neben den vertraglichen Modalitäten eine Vergnügungssteuer erhoben. Alles unter dem Motto, unter jedes deutsche Bett gehört ein Finanzbeamter.

Alles wird gut!!!

Gravatar: Werner

Schweden ist ein Paradebeispiel dafür, dass die Menschheit seit Jahrzehnten auf dem Weg der Degeneration und Verblödung ist.

Gravatar: Marcel Elsener

Wenn ein Mann sein Einverständnis zum Geschlechtsverkehr mit einer Frau nicht bekundet, kann er dann die Frau anzeigen? Falls ja, dann herrscht das Prinzip des Präventivschlags: wer zuerst anzeigt, ist wohl der Sieger. Falls nein, dann handelt es sich um ein sexistisches Gesetz.

So wird mit politischen Mitteln das Verhältnis zwischen Männern und Frauen in Schweden zerrüttet - mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen...

Gravatar: Dirk S

Zitat:"Seit Sonntag gilt ein Gesetz, das Geschlechtsverkehr ohne eine ausdrückliche Zustimmung der Beteiligten als Vergewaltigung einstuft."

Was ist die neueste Goldgrube? Mobiler Notar in Schweden.

Zitat:"Wie genau so eine »ausdrückliche Zustimmung« aussehen soll, bleibt indes unklar."

Natürlich, Rechtssicherheit wird ohnehin überbewertet.
Aber schriftlich und noratiell beglaubigt ist sicher. Wer ganz sicher gehen will, lässt den Geschlechtsverkehr auch zur Laufzeit von einem Notar begutachten und die Vertragskorrektheit beglaubigen.
Sparschweine hingegen verzichten auf jegliche Sauereien.

Zitat:"Man kann sich schon fragen, ob beispielsweise Küssen als Zustimmung gilt."

Küssen kann man als "sexuelle Handlung" interpretieren, folglich muss bereits dafür eine "ausdrückliche Zustimmung" vorliegen, ab besten schriftlich in 3facher Ausfertigung und notariell beglaubigt. Und in dem Fall auch noch mit Ultraschallüberwachung, damit nicht eine Partei der Anderen zustimmungwidrig die Zunge ins Schnäbelchen schiebt.

Zitat:"Die Anwältin Baharak Vaziri hat vorgeschlagen, das Problem mit einer App zu lösen."

Und wie stellt man sicher, dass nicht eine Partei die Zustimmung unter Zwang gegeben hat?

Zitat:"Eine neu entwickelte App namens »Libra« soll bestätigen, dass ein Einverständnis vorliegt."

Wenn das mit einer App rechtssicher geht, dann kann man das Gesetz gleich in den Mülleimer schmeißen. Wie wollen die sicher stellen, dass die Zustimmung nicht erpresst wurde? Das geht mit einer App nicht.

Zitat:"Unter anderem wurde folgende Frage aufgeworfen: Wenn jemand seine Meinung während des Geschlechtsakts ändert, ist das dann Vertragsbruch oder Vergewaltigung?"

Vergewaltigung. Vertragsbruch würde Prostitution voraussetzen, die in Schweden verboten ist. (Bestraft wird natürlich nur der Mann.) Denn die Zustimmung zu "sexuellen Handlungen" ist kein "Beischlafvertrag".

Zitat:"Die schwedische Regierung sieht sich nach eigenem Bekunden als feministische Regierung."

Und die Schweden sind bescheuert, dass die die gewählt haben. Na ja, die Schweden, die mir bis jetzt über den Weg gelaufen sind, hatten alle ein kräftiges Alkoholproblem. Passt beides irgendwie zusammen.

Zitat:"Sie richtet sich gegen Männer."

In DE auch. Ist halt derzeit in Mode. Wird sich noch ändern, entweder durch Migration und/ oder Staatspleiten.

Zitat:"Männer wissen nicht, wie sie es richtig machen müssen, können aber leicht alles falsch machen."

Ähm, das ist eigentlich in den westlichen Gesellschaften schon seit Jahrzehnten so. Egal was man macht, es ist für die Weiber immer falsch. Kann man aber lernen mit umzugehen: Einfach das tun, was man selbst für Richtig hält. Sollen die Frauen eben zusehen, wie sie darauf klar kommen. Ein Mann kann auch ohne Frau zurecht kommen.

Zitat:"Unklar ist, ab wann ein Straftatbestand vorliegt, klar ist, dass die Strafe hoch ausfallen kann."

Eigentlich ist klar, ab wann ein Straftatbestand vorliegt: Wenn eine "sexuelle Handlung" ohne nachweisbares Einverständnis vorgenommen wird. Und das dürfte schon beim Handkuss beginnen, eigentlich kann es jede Berührung sein. Also Frauen einfach nicht berühren.
Die einzige Frage, die aus meiner Sicht noch zu beantworten wäre, ist: Gilt das Gesetz auch für synthetische Frauen (feminine Sexroboter)?

Zitat:"Der schwedische Justizminister Morgan Johansson rechnet damit, dass durch das neue Gesetz mehr Vergewaltiger verurteilt werden als bisher."

Es ist leicht, die Zahlen zu erhöhen, wenn man nur die Definition ausweitet und Gummiparagraphen schafft. Nur hat letzteres nichts mit einem Rechtstaat zu tun. Aber gut, Feministinnen wollen den ja auch nicht, die wollen die feministisch-sozialistische Diktatur.

Zitat:"»Aber ich verspreche: Danach wird niemand zurück zur alten Gesetzgebung wollen."

Ist das Gesetz so schlecht? Gibt es eine Lücke, mit der legal vergewaltigt werden kann?

Zitat:"Wenn dieser Schritt getan ist, ist er getan«."

Wenn der Drops gelutscht ist, ist er gelutscht. Und wenn die schwedischen Männer die Nase so voll haben, dass auch Alkohol nichts mehr bringt, erinnern sie sich vielleicht ihrer Vorväter. Die sind in solchen Situationen gen Osten gesegelt. Und so macher kam nie zurück.

Zitat:"Es hat bereits – rein rechnerisch – mehr Vergewaltigungen gegeben als zuvor."

Was in Schweden so alles als Vergewaltigung gilt. Daher ist das kein Wunder.

Zitat:"Vergangenes Jahr wurden in Schweden nach offiziellen Angaben mehr als 7.000 Vergewaltigungsfälle gemeldet und damit zehn Prozent mehr als im Jahr 2016."

Und wieviele Urteile sind ergangen? Das ist letztendlich entscheidend.

Zum Vergleich: In DE gab 2017 laut PKS 11.282 Fälle im Bereich "Vergewaltigung und sexuelle Nötigung/ Übergriffe", aber bei einer 8 mal größeren Bevölkerung. Tatbestandsdefinition macht eine Menge aus.

Zitat:"Die Situation in Schweden ist vergleichbar mit der in Deutschland."

Nö, die Definitionen von Vergewaltigung sind unterschiedlich. Einzig die fortschreitende ideologieinduzierte Dummheit ist vergleichbar.

Zitat:"Es hat dort einen deutlichen Anstieg von so genannten »orientalischen« Vergewaltigungen gegeben."

Link? Und bitte für Schweden und DE.

Zitat:"Die Frauen in Schweden sind verunsichert."

Und dann wählen die solche Deppen? Selbst schuld.

Zitat:"Ihnen wird nicht geholfen."

Und wie soll geholfen werden? Jeder Schwedin eine Polizistin zur Seite stellen? Nochmal, die haben sich eine bescheuerte feministische Regierung gewählt und bekommen nun, was sie gewählt haben: Bescheuerte feministische Gesetze. Also müssen sie die Konsequenzen tragen. So ist das mit dem Erwachsensein. Da muss man eben mal weiterdenken und die Folgen seines Handelns abschätzen. Ist sonst aus mit Bullerbü.

Unbeglaubigte Grüße,

Dirk S

Gravatar: Joachim Heinze

Warum wandern die schwedischen Männer nicht nach Russland aus? Dort herrscht Männermangel!

Gravatar: Gästin

Nach Einschätzung der CIA ist Schweden in 2030 ein Dritteweltland. Dem Gebaren seiner Justiz und dem seiner Politiker nach ist es das schon jetzt. Den Schweden gefällts anscheinend. Wie bestellt, so geliefert.

Gravatar: Dirk S

@ Joachim Heinze

Zitat:"Warum wandern die schwedischen Männer nicht nach Russland aus?"

Zu wenige Drachen?

Wärängische Grüße,

Dirk S

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