Ärzte fordern: Lauterbach soll Arzt-Rolle und politische Tätigkeit trennen

Offener Ärztebrief: Lauterbach schürt irrationale Angst

Ärzte fordern Lauterbach in einem offenen Brief auf, seine politische Betätigung künftig für die Öffentlichkeit deutlich erkennbar von seiner Berufszulassung als Arzt zu trennen. Seien Äußerungen schüren irrationale und extreme Angst.

© Superbass / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons), CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
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Mehrere Ärzte fordern Lauterbach in einem offenen Brief auf, seine politische Betätigung künftig für die Öffentlichkeit deutlich erkennbar von seiner Berufszulassung als Arzt zu trennen. Seien Äußerungen schüren irrationale und extreme Angst. Damit seien diese Äußerungen geeignet, einer Vielzahl von Menschen psychisch wie mittelbar somatisch schweren gesundheitlichen Schaden zuzufügen.

Hier ist der Text des offenen Briefes:

Berlin, 29. März 2021

Offener Brief: Trennung der Arzt-Rolle von Ihrer politischen Betätigung

Sehr geehrter Herr Dr. Lauterbach,

als Politiker der Regierungskoalition sind Sie prominenter Unterstützer von deren Corona-Politik. Immer wieder treten Sie mit extremen Meinungsbekundungen im Zusammenhang mit SARS-CoV2-Infektionen auf. Dabei nehmen Sie zumindest billigend in Kauf, in der Bevölkerung den Irrtum auszulösen, Ihre Äußerungen gründeten auf Ihrer ärztlichen Kompetenz oder auf ärztlicher Verpflichtung gegenüber dem Allgemeinwohl. Beispielhaft hierfür ist Ihr Tweet vom 26.3.21 (siehe Anlage):

“Viele 40-80 Jährige werden einen Moment der Unachtsamkeit mit dem Tod oder Invalidität bezahlen. Junge Männer werden von Sportlern zu Lungenkranken mit Potenzproblemen…”
Wir Unterzeichner stellen klar, dass diese Äußerung von Ihnen, wie eine überwältigende Vielzahl zuvor

  1. dem medizinischen Kenntnisstand sowie
  2. der ärztlichen Berufserfahrung widerspricht und
  3. sich in derartig sinnentstellender Überzogenheit als Warnung eines Arztes an
    ratsuchende Menschen kategorisch verbietet.

Unbeschadet aller zulässigen Differenzen bei der Kommunikation des Kenntnisstandes gilt für Ärzte: primum non nocere. Es ist unsere grundlegende Berufspflicht, bei jeglichem Handeln gegenüber Patienten zusätzlichen Schaden für diese zu vermeiden.


Bei Ihren oben dargelegten Äußerungen überwiegt jedoch vor jedem Informationsgehalt das Schüren irrationaler und extremer Angst. Damit sind diese Äußerungen geeignet, einer Vielzahl von Menschen psychisch wie mittelbar somatisch schweren gesundheitlichen Schaden zuzufügen.
Wir fordern Sie daher höflich auf, Ihre politische Betätigung künftig für die Öffentlichkeit deutlich erkennbar von Ihrer Berufszulassung als Arzt zu trennen.

Mit freundlichen Grüßen

Die Liste der Ärzte, die diesen Brief unterschrieben haben ist HIER einsehbar.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: harald44

Seit Herbst letzten Jahres haben wir eine fast einhundertprozentige MNS-Tragepflicht in Deutschland, und alle halten sich brav daran. Ein paar aus dem Ruder gelaufene Partys ändern nichts an diesem zigmillionenfachen Feldversuch, der die Wirksamkeit des MNS beweisen sollte. Sollte.
Aber wenn ich mir die Infiziertenkurve anschaue, die brav vom RKI geführt und überall veröffentlicht wird, dann sehe ich nirgendwo ein Abknicken dieser Kurve seit Herbst 2020, die, wäre das Tragen des MNS wirklich erfolgreich, sich unter geringfügigen Schwankungen asymptotisch dem Infiziertenstand Null annähern müßte. Stattdessen sieht man eine Auf und ab, und eben das beweist ganz genau, daß der MNS und dessen Tragen sinnlos sind.
Auch ein Gegenbeweis wird nirgendwo vorgelegt, aber selbst Demonstrationen der MNS- und Coronamaßnahmen-Gegner führen gerade nicht zu einem signifikanten Ansteigen der Infiziertenzahlen - noch nicht einmal nach der Großdemo in Berlin mit wohl mehr als einer MIllion Teilnehmer.
Ergo: Sollte die Regierung das MNS-Ab-Kommando weitrhin uns Deutschen versagen, weil eine noch unbekannte Zahl von Mandatsträgern am Verkauf der Masken via Korruption/Bestechung gut verdient, dann sollten wir Deutschen entscheiden, den uns ohne wissenschaftliche Beweisführung aufgzwungenen MNS selbst abzunehmen.
Keine Sorge, wir werden danach nicht aussterben, und Feiglinge und Überängstliche können ja weiterhin den MNS freiwillig bis in den Sarg hinein tragen!

Gravatar: germanix

Und hier ist mein offener Brief an alle Kommentatoren, Herrn von Storch und an die Redaktion:

Zitat von FREIE WELT:

"Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell, während andere uns helfen, diese Website und Ihre Erfahrung zu verbessern. Datenschutzerklärung."

Sehr geehrter Herr von Storch, ich fühle mich durch Ihre Cookie-Beschilderung belästigt!
Stellen Sie bitte sofort diese Maskerade des Plätzchenhalters ab! Bisher ging es ohne diesen Schwachsinn. Werbung, die Sie schalten, ist in Ordnung - doch ich will weder eine Bestätigung noch etwas anderes anklicken, nur um auf Ihre Seiten zu schauen!

MfG germanix

Gravatar: Rita Kubier

Lauterbach, einer der schlimmsten Angst- und Panikbetreiber inklusive seiner geforderten Holzhammertherapie gegen das Volk. Der leidet wahrscheinlich selbst an einer aggressiven Angstpsychose ausgelöst durch dauerhaften Drogenkonsum - auch ersichtlich an seinem Dentalzustand! Der gehört nicht auf die Menschen losgelassen, sondern zur Intensiv- und Dauerbehandlung in die Psychiatrie einschließlich einer Entzugstherapie!! Aber wahrscheinlich ist bei dem sowieso längst Hopfen und Malz verloren bzw. sein Verstand schon gänzlich im Eimer. Die Kosten dafür kann sich seine Krankenversicherung also sparen. Wegsperren wäre aber trotzdem ein Segen fürs Volk!

Gravatar: Doris Mahlberg

Wie ?? Ist der wirklich Arzt ? Hat der auch Patienten ?
Nun, dann wollen wir diesen mutigen Menschen alles Gute wünschen.

Gravatar: Dr. Michael Holz

@ Elke, die Erste 01.04.2021 - 12:18 ... Ich bin am Üben, sofort das TV-Programm auf einen anderen Sender umzustellen."
Das nenne ich echten und tiefen Masochismus. Von einen zum anderen Sender! Was müssen Sie für eine Kraft dafür aufbringen? Seit ungefähr zehn Monaten schaue ich die gequirlte Sch ... nicht mehr an und mir geht es besser. Schlimm genug, darüber auch noch zu lesen.
Ich hoffe, Sie kommen nicht zu Schaden. (;=D))

Gravatar: Elke, die+Erste

@ Gretchen 2.4., 06.24 uhr

Gretchen der Lauterbach sucht Liebe und will nicht mehr alleine sein. Leider hat er keine Ahnung, wie man sich einer Frau nähert. Kinder hat er genug gezeugt. Nur die Mütter hielten ihn nicht aus. Dazu braucht frau starke Nerven!

Gravatar: Gretchen

Natürlich ist Rumpelstilzchen Arzt.Ist nur nicht klar wie viele!
Natürlich ist Merkel Physikerin.Genau wie Rumpelstilzchen Arzt.
Darum sind sie linkische Politiker geworden.
Sie haben wirklich alles , was man dafür braucht und schätzt.
Übrigens#Elke: wie kommen Sie darauf , das Rumpelstilzchen eine neue Frau sucht?Was soll er damit?
Ich empfehle ein Aquarium mit automatischen Futterspender und Pumpe.Wenn das nur nicht zu aufwendig und zeitintensiv ist....
Ausserdem sehen die Fische ihn nur (was schlimm genug sein kann) , verstehen seine Lautgebung aber nicht!
Also: IDEAL!

Gravatar: Else Schrammen

Ich habe noch eine Rolle Paketband übrig (nicht das dünne braune, sondern das starke silberne). Darf ich das der Kassandra (die wenigstens Recht hatte mit ihren düsteren Vorhersagen) Lauterbach höchstselbst anlegen, damit wir mal ein paar Wochen Ruhe haben?

Gravatar: Alfred

Herr Lauterbach ist einfach nicht mehr ernstzunehmen. Ein Dr Clown, der auch das Licht in Tüten ins Haus trägt.
H. Lauterbach, gehen sie doch mal zur Kur, sie sehen überarbeitet aus.

Gravatar: Wolfgang Schlichting

Das größte Problem unseres "Corona-Schutzpatrons" ist die Beschaffung der Knappheit an Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeit, denn Herr Lauterbach könnte ja nicht bei jeder Talkshow und täglich auf ARD und ZDF über die Knappheit der Intensivbetten reden, wenn es sie nicht gäbe.
Laut der "Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin wurden im Zeitraum April 2020 bis März 2021 weit mehr als 4.000 Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeit abgeschafft, damit Herr Lauterbach auch weiterhin seine Gruselmärchen über die Knappheit der Intensivbetten erzählen kann, ohne dass sein Beitrag unter "Satire" angekündigt werden muss.
Trotz aller Knappheit warten immer noch mehr als 12.000 Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeit auf ihre Belegung durch Corona-Patienten.
In den mehr als 20 Kliniken, die in 2020 geschlossen wurden, befanden sich rund 1.500 "knappe" Intensivbetten, die zwecks Erzeugung von Knappheit zusammen mit dem restlichen Kinikinventar und den ebenfalls knappen Mitarbeitern entsorgt wurden.
So geht Pandemie !!!

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