Nach Anschlägen in Wien:

Österreich bekämpft Muslimbruderschaft

Zu Beginn der Woche haben österreichische Ermittler Wohungen und Vereinsräume der islamischen Gewaltszene durchsucht.

Foto: pixabay
Veröffentlicht:
von

Österreichische Ermittler haben zu Beginn dieser Woche Dutzende von Wohnungen und Vereinsräume der Moslembrüder und der Hamas durchsucht. Ein direkter Zusammenhang zu den islamistischen Terroranschlägen Anfang vergangener Woche besteht aber wohl nicht, erklärte die ermittelnde Staatsanwaltschaft in Graz.

Insgesamt wird gegen 70 Beschuldigte und mehrere Vereine wegen Bildung einer terroristischen bzw. kriminellen Vereinigung, der Terrorismusfinanzierung und der Geldwäsche ermittelt. Mehr als 60 Wohnungen, Geschäfts- und Vereinsräume wurden in den Morgenstunden in Wien, der Steiermark, Kärnten und Niederösterreich durchsucht.

Innenminister Karl Nehammer, ÖVP, bezeichnete die Aktion als Teil des Kampfs gegen »die Ideologie des politischen Islams und die Finanzierer von Radikalisierung und Terrorismus«. Ziel sei die aus Ägypten stammende Bewegung der Moslembrüder. Anders als offen dschihadistische Gruppen, die ganz offen zur Gewalt aufrufen, streben die Moslembrüder die Durchsetzung des islamischen Rechts, die sogenannte Scharia, an.

Zur Erreichung dieses Ziels vernetzen sich die Moslembrüder mit anderen islamischen Vereinen. »Die Muslimbrüder«, erklärte der Innenminister, »sind eine Organisation, die perfekt versteht, zivile Gesellschaftsstrukturen zu unterwandern. Sie tritt nicht in klassischer brutaler Rhetorik, die man von Radikalisierten kennt, in Erscheinung, sondern versucht es über andere Wege.« Kurz gesagt: Moslembrüder geben sich islamisch und meiden den Islamismus. Nehammer betonte: »das macht sie so gefährlich“.

Zudem unterstützen die Moslembrüder in Österreich nach Angaben der Staatsanwaltschaft auch die palästinensische, terroristische Hamas-Bewegung, die über zivilgesellschaftliche Gruppen und Organisationen finanzielle Unterstützung aus der EU und dem Deutschen Außenministerium unter Heiko Maas, SPD, erhält und von den Moslembrüdern 1987 im Gaza-Streifen gegründet wurde. Nehammer bezeichnete die Hamas als Seitenarm der Moslembruderschaft. Sowohl bei Hamas als auch bei den Moslembrüdern sind »ganz klar antisemitische Tendenzen ablesbar«, ergänzte der Innenminister.

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte
unterstützen Sie mit einer Spende unsere
unabhängige Berichterstattung.

Abonnieren Sie jetzt hier unseren Newsletter: Newsletter

Kommentare zum Artikel

Bitte beachten Sie beim Verfassen eines Kommentars die Regeln höflicher Kommunikation.

Gravatar: Peter Lüdin

Es ist an der Zeit die Karten offen auf den Tisch zu legen. Die Flüchtlinge sind jetzt da in Europa, in Österreich und langfristig sogar in jedem Dorf, millionenfach und sie werden nicht mehr weggehen und vielfach ihre Grossfamilien in die Sozialhilfe nachziehen. Das ist die Situation mit der sich alle auseinandersetzen müssen, ob man will oder nicht. Der finanzielle Aufwand wird gigantische Ausmasse annehmen. Alle sind gefordert, der Bund, die Gemeinden und die Städte.

Gravatar: Wolfram

Wir legen einerseits Kränze an den Gedenktagen des Holocausts nieder und unterstützen auf der anderen Seite die Feinde Israels !!!

Wie perfide geheuchelt doch unsere deutsche Politik ist !!!

Gravatar: Peter Lüdin

Normale Menschen werden diese Leute aus diesem Kultur-und Religionskreis niemals als gleichwertige Mitbürger betrachten, solange diese nicht aus ihrem mittelalterlichem Mief rauskommen. Was hat man hier den Einheimischen nur für eine unfassbare Bürde aufgehalst. Diese massenweise nicht Integrationsfähigen werden auch noch umfänglich von Steuergeldern mit reichlich Sozialhilfe finanziert. Warum lässt man sich hier diesen Volksvermögensraub eigentlich noch immer protestlos gefallen?

Gravatar: Rita Kubier

Das, was der ÖVP-Innenminister Nehammer zu der Moslembrüderschaft kundtut, ist doch seit bereits Jahren bekannt, wurde aber bisher AUCH in Österreich geduldet und keineswegs bekämpft! Es muss ja immer erst Tote geben, ehe da überhaupt mal näher hingeguckt wird, was die islamischen Terroristen so treiben - ganz gleich, um welche dieser Terrororganisationen es sich handelt. Das ist auch in Österreich - und jetzt erst recht unter der schwarz-grünen Regierung des Kanzler Kurz - nicht anders als z. B. bei uns in Deutschland, Frankreich oder Schweden. Und wenn etwas Gras über "die Sache" gewachsen ist, kümmert sich erneut keiner mehr um diese Killer-Organisationen. Dann schlafen die Politiker wieder ihren BEWUSSTEN Schlaf der Schlafmützen und kümmern sich lieber intensiv um das ach, so wahnsinnig gefährliche Covid-19 mit terrorisierenden Maßnahmen IHRERSEITS gegen das eigene Volk, während irgendwelche islamischen Killer vor den Nasen dieser Politiker und Regierenden den nächsten Terroranschlag planen.
So geht es seit Jahren in Europa zu und die Regierenden kümmert das einen feuchten Kehricht! Der österreichische Innenminister tut jetzt nur mal so, als würde er diesen islamischen Terrorsumpf trocken legen wollen, um die Bevölkerung zu beruhigen und so zu tun, als würde die Regierung gegen diesen Terror und diese Terroristen - von denen ganz sicher etliche als sogenannte "Gefährder" längst bekannt waren - vorgehen.
Zu vermuten ist außerdem, dass kaum die Schuldigen gefunden werden (wollen) und dass es daher ebenso wenig (harte) Verurteilungen oder gar Abschiebungen geben wird. Denn DAFÜR fehlt der Regierung wie der Polizei, dem Staatsschutz sowie der Justiz das ECHTE ENGAGEMENT und der ECHTE WILLE DAZU - nicht anders als in Deutschland!!

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

... „Insgesamt wird gegen 70 Beschuldigte und mehrere Vereine wegen Bildung einer terroristischen bzw. kriminellen Vereinigung, der Terrorismusfinanzierung und der Geldwäsche ermittelt. Mehr als 60 Wohnungen, Geschäfts- und Vereinsräume wurden in den Morgenstunden in Wien, der Steiermark, Kärnten und Niederösterreich durchsucht.“ ...

Sollte das nicht bei Weitem ausreichen, um den christlich-islamisch-göttlichen(?) zumindest auf alle indigenen Österreicher zu ziehen???

Gravatar: Hajo

Reine Symbolpolitik und nichts anderes als das frühere Räuber -und Gendarmspiel von Kindern um der Gegenseite zu zeigen, wer der Stärkere ist, aber niemals etwas bewirkt hat.

Was völlig unverständlich ist, daß 400 Jahre zuvor genau in diesem Land das Christentum mit allen verfügbaren Mitteln verteidigt wurde und die heutigen Nachkommen damit ihren Vorvorderen in den Rücken fallen und das auch noch unter einer konservativen Regierung, die es allem Anschein nach nur nach außen ist und im tiefsten Innersten eher linksliberal und aus taktischen Gründen Frauenversteher sind, was man ja auch in dem Schwenk Richtung linken Koalitionspartner sehen kann, anstatt bei den angestammten Brüdern von der rechten Seite zu bleiben und bei jedem Windhauch dennoch gleich umfallen.

Solche windigen Typen gibt es leider zuhauf in ganz Europa und deren ewige Konsenspolitik ist der Ausdruck höchster Entscheidungsunfähigkeit und wenn ja, dann in die falsche Richtung und somit werden von einigen Ausnahmen abgesehen, nicht nur die schwarzen Wähler Europas von der eigenen Regierung hintergangen, sondern auch noch aktiv von der roten Seite bekämpft und das alles ist dem linken Zeitgeist geschuldet, der ja auch nicht über Nacht kam und von den Konservativen sträflich übersehen wurde, was heute ein großes Problem darstellt und hoffentlich irgendwann einmal wieder korrigiert wird.

Gravatar: D.Eppendorfer

Stopp !!! Das ist nicht mein Kampf!! Sowas darf man doch nicht! Da muss man kultursensibel ran gehen. In devoter Bücklingshaltung ... besser kriechend und den neuen Herren dazu sabbernd die Stiefel lecken, die sie in unsere feigen Nutzviehnacken treten. Nur so können wir dem neuen Multikultiparadies für hirnamputierte Weltretter näher kommen.

Das sollte jede Kötervolkregierung durchpeitschen und nicht den üblen, weil rassistischen Kampf gegen eine Friedensreigion führen, die bei jedem neuen ungläubigen Schlachtopfer jubelnd in Partylaune gerät.

Immer untertänig brav dran denken: falls Moslems Terroranschläge verüben, hat das prinzipiell nie etwas mit dem Islam zu tun. Kapiert?!

Falls aber doch mal wieder ein kopfloser Zufallstoter irgendwo auf einer Straße verblutet ist, war das nur ein Einzelfall von Einmann mit psychischen Problemen, weil es hier mit neuem Haus, neuem Auto und üppiger Vollversorgung nicht so geklappt hat wie im Gebet erträumt.

Dafür müssen wir Verständnis aufbringen ... wegen damals ... wegen Satan Adolf ... für den wir ewig büßen müssen.

Schreiben Sie einen Kommentar


(erforderlich)

Zum Anfang