»Rund 79.000 Cottbuserinnen und Cottbuser«, meldet die Welt, »waren am Sonntag aufgerufen, für die nächsten acht Jahre eine neue Stadtspitze zu wählen.« Die Kandidaten der Tobias Schick, SPD, und Lars Schieske, AfD, erhielten jeweils die meisten Stimmen und ziehen mit 31,8 bzw. 26,4 Prozent in die Stichwahl am 9. Oktober.
Von den anderen etwas größeren Parteien schickten nur CDU und FDP einen eigenen Bewerber ins Rennen. Grüne und Linke beteiligten sich nicht, da ihre Erfolgsaussichten gering waren.
Die Wahlbeteiligung lag mit 53,3 Prozent höher als bei der letzten Oberbürgermeisterwahl im Jahr 2014. Damals beteiligten sich 48,8 Prozent der Cottbusser an den Wahlen.
Für den entscheidenden Wahlgang am 9. Oktober wird ein Kopf-an-Kopf Rennen erwartet, da sich viele konservative Wähler für den Kandidaten der AfD entscheiden könnten. Zusammen erreichten die Kandidaten von CDU und AfD bei der Wahl am Sonntag über 50 Prozent der Stimmen. Unklar ist zudem, wie sich die Wähler des FDP-Kandidaten und des ehemaligen Profi-Fußballers Sven Benken entscheiden.
Und ja, Cottbusser kann, so wie Cottbuserinnen alternativ mit einem ›s‹ geschrieben werden.



Kommentare zum Artikel
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glaubt auch nur einer an den Wahlsieg des AFD Kandidaten ? "Das System" wird das niemals zulassen, was nicht passt wird passend gemacht !