Die Stimmung ist gekippt

Nun fordert auch die „New York Times“ den Rücktritt Merkels

Natürlich hat eine Zeitung aus dem Ausland nicht die Befugnis – auch dann nicht, wenn es sich um einen wichtigen Partner handelt – , die deutsche Kanzlerin zum Rücktritt aufzufordern, doch dieser Fall hat symbolische Bedeutung. Die „New York Times“ ist ein wichtiges Stimmungsbarometer. Was auf diesem Barometer angezeigt wird, ist deutlich: Die Zeit von Merkel ist vorbei.

Foto: Sven Mandel / CC BY-SA 4.0
Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Politik, Startseite - Empfohlen | Schlagworte: Bret Stephens, Brexit, Donald Trump, Europa, Merkel
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»Why Merkel Must Go« heißt ein Artikel, der ausgerechnet in der New York Times“ erschienen ist. Das ist ein Signal. Das ist auch der Welt aufgefallen. Die „New York Times“ wird schließlich politisch als eher linksliberal eingeordnet, sie war bisher Merkel gegenüber stets freundlich und steht im Unterschied dazu Donald Trump sehr kritisch gegenüber. Nach seiner Wahl zum Präsidenten schrieb dasselbe Blatt »Merkel ist die letzte Verteidigerin des freien Westens.«

Das kleine Wörtchen »letzte« war allerdings ernst gemeint und hätte damals schon Befürchtungen aufkommen lassen müssen: »Da war es nur noch eine«, hieß es seinerzeit. Bei aller Zustimmung und Begeisterung für Merkel: Es wurde schon früh erkannt, dass sie auf verlorenem Posten steht.

Bret Stephens, der den Artikel geschrieben hat, ist ein renommierter Journalist und Pulitzer-Preisträger, der zwei Mal in der Woche für die „New York Times“ als so genannter »Opinion Columnist« eine viel beachtete Kolumne schreibt. Eine seiner Spezialitäten ist Europa, er hatte sich bereits in dem Artikel What Comes After ‚Europe‘?“ gefragt, wie eine politische Ordnung in Europa aussehen könnte, wenn die Europäische Union an Bedeutung verliert. Sein Urteil ist vernichtend: »Was als Projekt der wirtschaftlichen Liberalisierung gestartet sei, sei nun zu einem Beispiel von Überregulierung und technokratischem Mikromanagement verkommen.«

Stephens gibt der Bundeskanzlerin die Schuld an der gegenwärtigen Misere in Deutschland: Sie habe die Union zu sehr nach links gezogen. Ihre Entscheidung, so viele Flüchtlinge aufzunehmen und dann von anderen europäischen Ländern die gerechte Verteilung zu erwarten, habe etwa den Brexit-Befürwortern eine Steilvorlage geboten. »Merkels Versagen besteht darin, dass sie aufhörte, konservativ zu sein.«

Bezogen darauf, dass Merkel einst als die letzte Verteidigerin gesehen wurde, resümiert Stephens: Zwar sähen viele in Merkel immer noch eine der letzten Kämpferinnen für die europäische Sache, doch habe sie in den vergangenen Jahren viel Schaden angerichtet. »Wie die Dinge aktuell stehen, wird sie eher als die unwissende Zerstörerin der EU in Erinnerung bleiben.«

Der Artikel in der „New York Times“ schließt mit den Worten: »Zu viel steht auf dem Spiel, damit ein verworrener Kopf wie Merkel bleiben könnte.«

 

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Peter Pan

Es ist diktatorisch wenn jemand so lange an der Macht ist, Kritiker in die rechte Ecke stellt, diese Macht nach eigenem Gusto mittels einer ,,Richtlinienkompetenz,, ausbaut und dem Deutschen Volk mehr schadet als nützt.

Gravatar: Anton

"Wie die Dinge aktuell stehen............"???
Frau Merkel ist nicht eine unwissende Zerstörerin, sie beharrt bewußt an den zerstörerischen Aktivitäten ihrer
"wirren" Politik, aber die "New York Times" vergißt auf den
Umstand hinzuweisen, daß die USA durch ihre völkerrechtswidrige Kriege die eigentliche Ursache der
gigantischen Flüchtlingslawine sind, die absolut gegen
Europa gerichtet ist; daß Frau Merkel aus "anderen"
Gründen die Scheunentore für diese Lawine geöffnet hat,
hat sich inzwischen herausgestellt: es ist keine humane
Reaktion, sondern ein beinhartes Kalkül für die immer
älter werdende deutsche Bevölkerung, um fehlende(?)
Handwerker für deutsche Unternehmen zu schaffen!!!
Aber auch in diesem Punkt ist Frau Merkel eine Versagerin
und eine, die an der Wahrheit vorbei handelt!!!

Gravatar: Andreas Schulz

Zitat:
»Zu viel steht auf dem Spiel, damit ein verworrener Kopf wie Merkel bleiben könnte.«

Das kann, muss, man wohl so stehen lassen.Es sollte aber besser damit durch als das ersetzt werden.

Der Merkel wird also auch schon aus dem Ausland attestiert, dass Sie nicht richtig tickt. Ich frage mich, wie wohl das Umfeld der Dame damit umgeht? Weiterhin halten sich ja die "Gerüchte" hartnäckig, dass die BK Merkel auch viel Durst hat. Na ja, wenn man sich die um Sie gescharte Truppe so ansieht, da könnte man wohl eine ganze Entzugs - und Abspeckklinik füllen.Rein mit der ganzen Truppe und Schlüssel weg. Leider gibt es keine Klinik, die den IQ verstärkt.
Ab den nächsten Landtagswahlen muss, es muss krachen.Bei den Grünen und der SPD gleich mit, aber ich habe berechtigte Zweifel. Der alte Parteienfilz hat einfach zu kräftige, zu tiefe Wurzeln.Aber hoffen darf man ja.

Gravatar: Hoffentlich ist die EU-Diktatur bald Geschichte!

Die EU gehört abgeschafft. Sie scheint genauso wie die NGO BRD/BUND eine Plutokratie zu sein. Zudem sind beides keine Staaten, sondern dienen meiner Meinung nach nur der Versklavung der Völker... Vaterländer sind hierbei nicht gefragt und das war die anscheinend die erste Täuschung bei der Entstehung der EU. Außerdem wurden die meisten Völker gar nicht gefragt, ob sie einer Europäischen Union zustimmen.
Nimmer rückwärts, immer vorwärts??? - Niemals! Denn dann werden die Kriege/Regimechanges und deren Verursacher niemals gestoppt!!!

Gravatar: Karl

die „New York Times“ ??? nimmt unsere SED-Angie doch gar nicht erst zur Kenntnis, deshalb weiss sie auch nichts davon.
»Wie die Dinge aktuell stehen, wird sie eher als die unwissende Zerstörerin der EU in Erinnerung bleiben.«
in Erinnerung?? auslöschen, bzw IM-ERIKA dahin jagen wo der Pfeffer wächst

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

„Nun fordert auch die „New York Times“ den Rücktritt Merkels“

Weil selbst für die Amis besonders unter Mr. Trump nicht einsehbar ist, warum die deutsche Göttin(?) schon lang im Vorfeld der „großen“ Flüchtlingskrise diktierte:

„Wir müssen die Gewalt von Flüchtlingen akzeptieren“?
https://www.youtube.com/watch?v=CVnTpEaGNU0

Wird hiermit nicht besonders deutlich, dass ihr Plan, das deutsche Volk besonders mit Hilfe des Islam zu unterdrücken, schon damals vollkommen ausgereift war???

Gravatar: siggi

Merkel ist wie der Lokomotivführer, der den Kopf nach draußen streckt, nicht wissen warum der Zug angehalten und wieder anfährt. Dies geht solange gut, solange die Innereien des Zugs seinem Automatismus der Ingenieure folgen. Irgendwann ist Schluss, der Zug braucht Wartung, Merkel kann nicht liefern. So verwaltete sie das Lager, nicht wissen wie man es füllt. Jetzt ist es leer. Schlimmer, sie verfällt ins Koma, beharrt auf Gefolgschaft. So sagte sie Seehofer nein, dann wieder ja, schließlich knickte sie vor SPD ein, nun wird getan, was man hätte gleich machen können - Seehofer folgen. Stattdessen sitzt sie neben ihm, spricht mit ihm nicht - wirkt bockig. Die EU-Partner gehen von der Fahne, sie schieb es Horst zu, hätte der sie übergangen, der Mainstream brüllt in gleiche Ecke. Merkels Zeit ist vorbei. Zeit für Veränderungen, die Automobilindustrie scharrt ungeduldig mit den Füßen.

Gravatar: Hajo

Die große Vorsitzende war noch nie konservativ im politischen Sinne sondern eher eine reaktionäre Marxistin die es geschafft hat die größte Partei Deutschlands für ihre Zwecke einzunehmen und die grünen Marxisten, die Sozialisten und Kommunisten sind ihre willigen Helfer und wenn jemand geglaubt hat, wir wären noch eine Demokratie in klassischem Sinne, der scheint blind zu sein und die Übermacht der Linken jeglicher Coleur nicht zu sehen und das sollte und wird sich ändern und der Aufstieg der Nationalen in ganz Europa zeigt ja an, wohin die Reise geht und das werden die nicht mehr verhindern können, denn sie haben zuviel Porzellan, eigentlich wie immer, zerschlagen und werden keinen Bestand mehr haben und es ist nur noch eine Frage von Zeit, bis sie zerbröseln, man muß nur warten können.

Gravatar: Marc Hofmann

Bin mal gespannt ob die Süddeutsche Zeitung jetzt nach zieht...schließlich ist ja die NYT die sog. "Mutter" der SZ in Deutschland bzw. die SZ der Ableger der NYT in Deutschland....
Die USA ist hier tief besorgt und das Unabhängig von den politischen Einstellungen...besorgt darüber, dass diese illegale Einwanderung, die Merkel zu verantworten hat, aus dem liberalen und augeklärten Europa einen Afrikanischen-Islamischen Mullahstaat macht....Merkel ist zur Gefahr für die offene und aufgeklärte westliche Welt geworden...die USA, Russland, und England sind sehr in Sorge um Europa!

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