Wegen Druck durch Victor Orban zieht Büro der »Open Society Foundations« von Ungarn nach Deutschland

NGO von George Soros zieht nach Berlin

Ein wichtigtes Institut der »Open Society Foundations« des aus Ungarn stammenden US-Milliardärs Georges Soros wird von Budapest nach Berlin verlegt. Damit reagiert Soros auf Kritik von Victor Orban und auf die Politik in Ungarn.

Foto: World Ecconomic Forum/Flickr.com/CC BY-NC-SA 2.0
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Die international aktive NGO der »Open Society Foundations« steht für die »offene Gesellschaft«, »offene Grenzen«, Beschränkung der Souveränität der Nationalstaaten und für die Föderung von Migration. Victor Orban hat ihr vorgeworfen, die Masseneinwanderung nach Europa zu steuern. Soros' NGO regierte empört und warf Orban vor, Lügen-Kampagnen losgetreten zu haben.

Nun wird das Büro der »Open Society Foundation« in Budapest aufgelöst und nach Berlin verlagert (siehe Berichte, Süddeutsche, Focus-Online). Seit mehr als 30 Jahren werden die Soros-Stiftungen durch die Open-Society-Institute koordiniert, die in New York, Baltimore, Brüssel, Budapest, London, Paris, und Washington, D.C. angesiedelt sind. Nun wird Budapest durch Berlin ersetzt.

George Soros hatte mit einer 18-Milliarden-Dollar-Spende an seine »Open Society Foundations« die größte private NGO der Welt geschaffen, die mit vielen anderen Organisationen und Medien vernetzt ist. Soros war einer der wichtigsten politischen und finanziellern Unterstützer von Barack Obama und Hillary Clinton. Außerdem gilt er als erbitterter Gegner von Donald Trump, Victor Orban und Wladimir Putin.

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