Antisemitische Propaganda: Karikatur zeigt Trump mit Netanyahu als Hund an der Leine

New York Times musste sich für antisemitische Karikatur entschuldigen

Ein zynische, geschmacklose und zudem antisemitische Karikatur in der New York Times sorgte für Aufregung. Sie zeigt Trump mit Kippa und einem Hund an der Leine. Der Hund trägt einen Davidstern als Halsband und das Gesicht von Netanjahu.

By Haxorjoe [CC BY-SA 3.0 or GFDL], from Wikimedia Commons
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[Siehe hierzu Bericht und Bild auf »Breitbart«]

Ausgerechnet die New York Times hat sich mit einer antisemitischen Karikatur verannt. Anscheinend ist den Redakteuren in ihrem Hass auf Trump völlig die Sicherung durchgebrannt. Oder betreibt die New Yorker Times jetzt gar antisemitische Propaganda?

Die zynische, geschmacklose und zudem antisemitische Karikatur in der internationalen Ausgabe der New York Times zeigt US-Präsident Donald Trump mit Kippa und einem Hund an der Leine. Der Hund trägt einen Davidstern als Halsband und das Gesicht von Netanjahu.

Damit sollte wohl das gute Verhältnis zwischen Benjamin Netanjahu und Donald Trump kritisiert und karikiert werden. Doch die Botschaft kommt extrem antisemitisch rüber.

Die Karikatur hat weltweit Empörung ausgelöst. Erst auf Druck der Öffentlichkeit hat sich die New York Times für diesen Fauxpas entschuldigt. Man habe schlechtes Urteilsvermögen gezeigt und entschuldige sich dafür, heißt seitens der New York Times.

[Siehe hierzu Bericht und Bild auf »Breitbart«]

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: germanix

Trump wäre schon längst im Fadenkreuz der Geheimdienste, hätte er sich nicht, politisch klug, Israel zum Freund gemacht!

Wenn die Karikatur als Satire zu verstehen ist, dann müssen halt auch Juden herhalten - sie stehen nicht unter Naturschutz - oder doch?

@ Walter 01.05.2019 - 17:17

Ich muss Ihnen Recht geben - Ihr Kommentar ist das Ergebnis auch meiner Beobachtungen! Auch Juden müssen so etwas aushalten können.

Wir müssen lernen, mit dem Lefzen-Lecken, aufzuhören. Wir (die Deutschen) haben über 70 Jahre MEA CULPA schreien müssen - damit muss Schluss sein! Die Nazi-Keule wird permanent über unsere Köpfe geschwungen - weil wir "...aus historischer Verantwortung..." immer schuldig sind und sein werden.

Hier ein Auszug aus einer Bundestagsrede von

Dr. Marc Jongen (AfD am 05.04.2019

Zitat:

"...das andere ist die Gedächtnispolitik, die ein ganz anderes Ziel verfolgt - nämlich planmäßig ein historisches Narrativ zu entwerfen, dass eine Nation, eine Gesellschaft auf eine ganz bestimmte Sinngebung und damit auf eine bestimmte Identität einschwört!

Beides ist für sich genommen legitim, man sollte beides aber nicht miteinander verwechseln. Das heißt: Gedächtnispolitik ist immer Konstruktion - nicht im Sinne von historisch falsch, aber sie wählt gezielt aus, lässt anderes weg - erweckt bewusst diese Emotionen und nicht jene - ist extrem selektiv!

Und es ist völlig klar, meine Damen und Herren, dass wir es beim vorliegenden Koalitionsantrag zum Bundesprogramm "Jugend erinnert" mit Gedächtnispolitik nicht mit historischer Wissenschaft zu tun haben. Und da ist es schon interessant zu sehen, welche Aspekte unsere Regierung aus der Deutschen Geschichte herausgreift, welche jeder jungen Generation als identitätsstiftende Kollektiverinnerungen eingepflanzt werden sollen.

Es sind ausschließlich negative Aspekte, meine Damen und Herren, wichtig ist der Regierung vor allem und der linksgrünen Pseudoopposition ja um so mehr an Diktatur und Gewaltherrschaft auf Deutschem Boden zu erinnern. Ihr Antrag schwelgt gerade zu in der Aufzählung von Verbrechen in Deutschem Namen. Systematische Umsiedlungen, Vertreibung, Vernichtung, Zwangsarbeit, Rassismus! Ja, natürlich - das NS-Regime hat all das verbrochen und richtig, die DDR war ein Willkür-u. Unrechtsstaat, wie sie schreiben.

Aber was ist denn die Wirkung auf die Jugend, wenn ihr fast ausschließlich und immer noch intensiver, diese Verbrechen vor Augen geführt werden. Die Wirkung ist doch ganz klar die, dass die Jugend systematisch zu Schuld und Scham über ihr Deutsch-Sein erzogen wird - dass sie lernt, mit Deutschland Negatives ja Böses zu assoziieren und das sie lernt, sich an einem Gedanken zu gewöhnen "Deutschland hat eigentlich kein historisches Lebensrecht - es ist gut, wenn Deutschland verschwindet - besser ist es , andere nehmen hier unseren Platz ein!

Das ist doch die eigentliche Absicht dieser Form von Gedächtnispolitik - und wo nicht die Absicht, da doch die Wirkung! Sie ist darauf angelegt, den Daseinswillen der Deutschen als Volk und Nation zu brechen und sie ist damit schon erschreckend weit fortgeschritten, meine Damen und Herren. Denn eines ist doch ganz klar, ohne eine positive Referenz auf die eigene Geschichte der kollektiven Erinnerung, kann kein Volk auf Dauer Bestand haben. Ein ausschließlich negatives Selbstbild, was hierzu Lande seit Jahrzehnten kultiviert wird, ist wie ein psychisches Gift, was schleichend zum Tod des Patienten führt! Sie meinen vielleicht, es ist eine Medizin.

Aber warum sollte es denn nötig sein, die Jugend durch Schocktherapie wie KZ-Besuchen und ähnlichem Einrichtungen permanent vor einer möglichen Wiederholung dieser Verbrechen zu warnen? Doch nur dann, wenn man die jungen Leute als potenzielle Mörder und Verbrecher sieht, die man vor dem Bösen - sozusagen vor sich selbst erschrecken muss. Wir haben ein positiveres Bild von unserer Jugend, als es in diesem düsteren Gedächtniskult durchscheint!

Wir glauben, es geschehe nichts Böses, wenn die jungen Leute lernten, ihre Heimat zu lieben, anstatt sie zu hassen - wenn sie nicht dazu erzogen würden als Links-Jugend auf den Straßen "Deutschland verrecke" hier zu skandieren, meine Damen und Herren. (…) Schon die Jugend muss lernen, wer Kritik am Islam äußert, wer nicht jede Minderheit so kritiklos zu vergöttern bereit ist wie die politische Korrektheit es will, auf dem schwebt der drohende Schatten der NS-Terror-Herrschaft und er ist schon auf dem besten Weg zum Nazi - der soll sich besser drei mal überlegen, seine Meinung frei zu äußern...."

Hier der Link dazu....

https://www.youtube.com/watch?v=9RgaqF9aKPI

Eine Karikatur ist Kunst und ist somit gesetzlich geschützt - das Gleiche gilt für Satire!

Jede Person muss sich diesem Dogma unterordnen - das gilt für Christen, Juden, Muslime, Buddhisten, Atheisten und andere ethnische Minder-u. Mehrheiten - PUNKT!

Gravatar: fishman

Ich sehe nur 2 angebundene Hunde. Wenn es denn so ist wie gemeint, tendiere ich dazu wie @walter es sieht. Ein Hund führt ,der andere folgt. Der Folgende sieht offensichtlich nicht so aus als ob er der Führende ist.

Gravatar: Walter

@ Hermine
Mein Kommentar ist leider keine Satire, sondern das Ergebnis meiner Beobachtungen amerikanisch - israelischer Politik.

Gravatar: Maria T.G.

Was soll denn an der Karikatur antisemitisch sein? Was hat sie mit Rassismus zu tun? Netanjahu wird völlig frei von rassistischen Stereotypen gezeichnet.
Sie zeigt, wie der Blindenhund Netanjahu den blinden US-Präsidenten Trump führt.
Ich schlage überhaupt vor, den Ausdruck "antisemitisch" durch "antijüdisch" zu ersetzen. Semiten sind nämlich die Araber ebenso wie die Juden. Und die Verwechslung von israel-kritisch mit antijüdisch ist natürlich von interessierten Kreisen gewollt. Das ist, als ob ich Kritik an Merkel mit antigermanisch oder antideutsch gleichsetzen würde: Lachhaft. Aber der Vorwurf "Antisemitismus" ist die letzte Keule, die man hervorziehen kann, wenn alles andere nicht mehr verfängt. Alle Juden sollten sich dagegen wehren, die Ehre im Leibe haben und die mörderische Politik Israels erkennen und als solche benennen.

Gravatar: Hermine

Wenn das so weitergeht, kann sich die linke NYT
bald als Palästinenser Times bezeichnen.

Gott schütze Amerika und seine jüdisch-christliche Kultur.
Unsere bitte auch.

Gravatar: Hermine

@ Walter

Sie haben aber vergessen, Ihren Kommentar als
Satire zu bezeichnen.

Gravatar: A. Pernath

Es kann ja sein, daß ich mich irre, aber die Botschaft dieser Karikatur ist ein gängiges Klischee: President Trump, blind (schwarze Brille) hat sich eine Kippa aufgesetzt und läßt sich von einem Blindenhund (dargestellt als Premier Netanjahu) führen.
Nun weiß ich nicht, was die NY Times zu dieser Aussage veranlaßt, denn bisher hatte noch kein US-Präsident jemals ein Problem damit, die Interessen Israels zu vertreten. In der Vergangenheit bin ich immer wieder Leuten begegnet, die der festen Meinung sind, die Politik der USA werde von Israel aus gesteuert.
Wenn das jetzt auf einmal ein Thema ist, kann das nur bedeuten, daß der Wind sich gedreht hat und das islamische Lager stärker geworden ist als das pro-israelische.
Donald Trump hat einen jüdischen Schwiegersohn, ja und? Das haben die Clintons auch und niemand wirft ihnen ihre Nähe zu Israel vor.
Diese Karikatur ist m.E. weniger antisemitisch als ein Signal: Kursänderung in Sicht!
Wie gesagt, ich kann mich irren, aber ich halte das für keine gute Idee.

Gravatar: ropow

Na ja, seit die muslimische Abgeordnete der Demokraten im US-Kongress Ilhan Omar mit ihren wiederkehrenden antisemitischen Äußerungen mühelos durchkommt, weil die Demokraten sich nicht einmal zu einer Verurteilung durchringen konnten, versuchen eben auch immer mehr linke Mainstream-Medien auszutesten, wie weit man Antisemitismus in den USA inzwischen schon salonfähig machen kann.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

„Antisemitische Propaganda: Karikatur zeigt Trump mit Netanyahu als Hund an der Leine
New York Times musste sich für antisemitische Karikatur entschuldigen“ ...

Sollte dieses in meinen Augen wirklich tiefgründige Kunstwerk wirklich als Karikatur zu verstehen gewesen sein???

Gravatar: Walter

Diese Karikatur ist doch auch völlig falsch dargestellt worden. An der Leine hätte Trump sein müssen, dann wäre sie richtig gewesen. Das weiß man doch, wenn man das politische Geschehen verfolgt hat. Trump erfüllt seinem Freund Netanjahu doch alle Wünsche die er hat. Ohne diesen Freund wäre Trump vom Establishment schon längst entmachtet worden. Da kann man doch auch mal sehen, wie die US - Politik funktioniert.

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