Priti Patel will Einwanderungsrecht grundlegend reformieren

Neue britische Innenministerin kündigt härtere Einwanderungspolitik an

Wenige Tage nach ihrer Ernennung kündigt die neue britische Innenministerin Priti Patel, selber Kind indischstämmiger Einwanderer, eine härtere Gangart in der Einwanderungspolitik an. Es sollen künftig nur Menschen mit Job ins Land kommen, »die unserer Wirtschaft und unserer Gesellschaft nutzen«.

Foto: Department for International Development/ flickr.com/ CC BY 2.0
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Eine grundlegende Reform des Einwanderungsrechts kündigt die neue britische Innenministerin Priti Patel an. Wer einwandern wolle, müsse in Zukunft nicht nur Englisch sprechen, sondern auch einen Job nachweisen können. Hart arbeitende Menschen, die über Talente und Fähigkeiten verfügten, »die unserer Wirtschaft und unserer Gesellschaft nutzen«, seien weiterhin willkommen.

»Frei von den Fesseln der EU und dem automatischen Recht für deren Bürger, ins Land zu kommen – ob mit oder ohne Arbeit –, werden wir in Zukunft brilliante Wissenschaftler, Akademiker und hochqualifizierte Arbeiter bevorzugen«, erklärte die Tochter indischstämmiger Einwanderer, die in den 60er Jahren vor Idi Amins Schreckensherrschaft aus Uganda flohen, in einem Gastbeitrag für die Tageszeitung »Daily Mail«.

»Statt einfach weiterhin auf unqualifizierte Arbeiter aus dem Ausland zu setzen, erwarten wir von den britischen Firmen, daß sie unsere Leute unterstützen«, betonte Priti Patel. Die Regierung werde künftig auch prüfen, ob Neuankömmlinge über eine kriminelle Vorgeschichte verfügten, »um sicherzustellen, dass wir diejenigen draußen halten, die aufgrund ihrer Vergangenheit bei uns nicht willkommen sind«.

Die konservative Politikerin kündigte darüber hinaus ein scharfes Vorgehen gegen illegale Einwanderung, Terroristen, »und alle, die diesem Land schaden wollen«, an. Das Vereinigte Königreich werde dabei auch von anderen erfolgreichen Nationen lernen, so Patel, wie zum Beispiel bei dem für sein vorbildliches Einwanderungssystem bekannten Australien.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Hermine

Diese Dame hätte dann vermutlich mehr gut ausgebildete
Inder in England.
Übrigens, ich habe gehört dass an etlichen Schulen in
Indien Deutsch gelehrt wird. Ich denke, das machen die
nicht nur als Hobby.
Und-- Inder sind nicht einfach. Sie verfolgen auch Christen.
Das sind die Hindus.

Gravatar: D.Eppendorfer

Angesichts der Zustände in vielen Regionen des Kingdoms wird diese Erkenntnis etwas zu spät kommen, denn längst gibt es dort rein islamische Städte.

Durch das Empire machten auch die Briten den Fehler, jeden Kolonie-Wilden in ihre Heimat zu lassen, wo diese sich ihrer Ursprungskultur folgend flächendeckend häuslich eingerichtet haben und kaum noch zu integrieren oder auszuweisen sind.

Zudem schweigen auch dort wie in Rotherham die Behörden bei Migrantenverbrechen, um dem Rassismusvorwurf zu entgehen.

Der Brexit wird den Briten also nichts nützen, denn ihre echten Feinde sind längst gelandet.

Der christliche Humanismus ist dort wie hier Segen und Fluch zugleich und wird uns Europäer langfristig auslöschen.

Gravatar: Rita Kubier

Offenbar wachen die Politiker in anderen Ländern langsam, aber sicher auf. Nur bei uns nicht! Bei uns geht's bis zum bitteren Ende!!

Gravatar: Freidenkende

Finde ich absolut richtig!!!
Ich weiß es jetzt schon, dass die rigide Merkelstammregierung geistig nicht dazu imstande sind und es auch nicht verstehen wollen und werden - vom Merkelkopf abgehend in die untersten Reihen, dies zu akzeptieren und für richtig zu halten. Es wird bald wieder ein Herumgehetze in den Medien über England geben, was die sich da England erlaubt... Die Regelungen zum Wohle des Volkes und Landes käme für diese alte Regierungsstammmannschaft, die alle ihren Lebensstil beibehalten möchten und ihr Plätzchen behalten wollen, niemals in Frage, sie marschieren artig hinter ihrer mächtigsten Frau der WELT bzw. ERDE weiter artig hinterher.

Gravatar: Thomas Waibel

Das werden nur kosmetische Korrekturen sein, die vorgenommen werden, um den steigenden Unmut in der Bevölkerung abzubauen.

Im Wesentlichen wird es sich nichts ändern.

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