In der vergangenen Nacht blieb es in der Donbas-Region und der Ukraine relativ ruhig. Auch am heutigen Morgen blieb es in fast allen von der »speziellen Militäraktion« (Originalton Putin) betroffenen Gebiete ruhig. Um einige gestern von russischen Fallschirmjägern und Spezialeinheiten genommene Flughäfen im Großraum Kiew gab es heute Gefechte, zudem wurden weitere Luftangriffe auf Kiew gemeldet. Berichte, wonach angeblich russische Bodentruppen mit Unterstützung von Kampfpanzern die ukrainische Hauptstadt angegriffen haben, konnten bisher von unabhängigen Quellen nicht bestätigt werden.
Im Donbas wurden die russischen Soldaten als Befreier begrüßt und gefeiert. Ihr Vorstoß sorgte dafür, dass die ukrainische Armee aus ihren grenznahen Stellungen zurückgedrängt wurden. Seit dem 14. Februar 2014 erfolgten immer wieder Angriffe der ukrainischen Armee auf die russischstämmige Zivilbevölkerung in den Donbas-Republiken. Vor allem gegen den Artilleriebeschuss hatte die Freiwilligen-Armee im Donbas keine Mittel, über 3.200 Zivilisten wurden von den Soldaten der Ukraine getötet, davon mehr als 150 Kinder.
Der russische Verteidigungsminister bezeichnete die gestrige Operation als aus seiner Sicht gelungen. Alle Tagesziele wurden erreicht, sagte Sergej Schoigu in einem Zeitungsinterview. Die ukrainische Militärinfrastruktur sei weitestgehend nicht mehr einssetzbar, das Angriffspotenzial der Ukraine sei maßgeblich geschwächt. Den Russen im Donbas wurde der lang erwartete Frieden gebracht. Zudem habe man damit begonnen, Sicherheitskorridore für den sicheren Abzug der ukrainischen Militärangehörigen, die ihre Waffen niedergelegt haben, aus dem Einsatzgebiet zu ihren Familien anzulegen, sagte Schoigu weiter. Er appellierte an die »tapferen ukrainischen Soldaten«, nicht länger den »verbrecherischen Befehlen« der Kiewer Führung zu gehorchen, sondern die Waffen niederzulegen und nach Hause zu gehen.



Kommentare zum Artikel
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"Die ukrainische Militärinfrastruktur sei weitestgehend nicht mehr einssetzbar"
Das werden die Angehörigen der Soldaten der zwei Speznaz-Einheiten (deren Transportmaschinen abgeschossen wurden) wohl etwas anders sehen... ;)
"...Die Geheimdiensteinheiten der Streitkräfte der Russischen Föderation erhielten im Rahmen einer Spezialoperation in der Ukraine einen Sonderbefehl, um Alexander Turchynov an der Flucht aus dem Land zu hindern...."
schreiben die Medien in Serbien.
Na ja solange die Atomwaffen im Keller bleiben und nicht von Westlichen Vollpfosten ins Gespräch kommen könnte es gut gehen,wenn es aber jene Idioten aus USA und Nato in den Sinn kommt -na?Man muss halt mit allem bei diesen Irren rechnen.