Kennt der Dandy der Grünen nicht einmal die eigenen Positionen?

Mister Ahnungslos: Robert Habeck blamiert sich schon wieder

Mit einem halben Rückzieher erweist sich der Grüne Robert Habeck als Wackeldackel in Sachen Rechtsstaat.

Sven Mandel, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
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Robert Habeck, Die Grünen, möchte gern Kanzler werden. Und noch lieber sähe ihn der Mainstream als Kanzler. Doch er wird es nicht können. Nicht nur, weil er elementare Dinge wie die Pendlerpauschale nicht kennt. Selbst auf angestammten Gebiet gerät er ins Rutschen.

Doch von Anfang an: Robert Habeck wird zum Interview mit dem Journalisten Tilo Jung eingeladen. Gegen Ende des Interviews wendet sich das Gespräch dem Thema Julian Assange und Alexej Nawalny zu. Der Möchte-Gern-Kanzler wird gefragt: »Wird sich eine grüne Regierungsbeteiligung genauso wie bei Nawalny für andere Dissidenten wie zum Beispiel für Assange einsetzen?«

Habeck antwortet kurz und knapp mit »Ja«.

Dann wird er gefragt, ob er, Habeck, die Freilassung des Whistleblowers Julian Assange fordere, so, wie er, Habeck, und die Grünen das ja auch beim Kreml-Kritiker Alexej Nawalny tun, antwortet der Grünen-Chef: »Ein faires Verfahren fordern wir.«

Der Interviewer wird stutzig und hakt nach. Warum wird nicht die Freilassung von Assange gefordert ? Habeck nun: »Julian Assange muss – und dazu gehört, dass er aus der Haft entlassen wird – muss ein Verfahren bekommen, das nicht politisch motiviert ist.« Auf eine weitere Nachfrage bekräftigt Habeck plötzlich: »Doch, ich fordere die Freilassung von Julian Assange.«

Mit anderen Worten: Habeck eiert wieder einmal herum.

Einen Tag später springt ihm eine Sprecherin bei und klärend: »Die USA sind ein Rechtsstaat.« War es das, was Habeck ins Straucheln brachte ? Weil er das nicht genau weiß ? Auch die Grüne sagt: »Dennoch haben wir in diesem konkreten Fall große Zweifel, dass Julian Assange in den USA das notwendige faire Verfahren bekommen wird.« Aber vielleicht sind es ja doch eher die Grünen, die nicht wissen, was das ist: Ein Rechtsstaat.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Wolfgang Schlichting

Ein Wehrdienstverweigerer, der sein philosophisches Talent beim Hamburger ******verein perfektioniert hat wäre in einer Gesellschaft, in der die "Ehe für Alle" höchste Priorität hat, genau der richtige Bundeskanzler.

Gravatar: Willi Winzig

Diese Grünen haben zwar durchweg ne große Schnauze, nur mit dem Wissen haperts fast immer. Ein Meter Feldweg könnte gegen diese Typen jedes Quiz gewinnen.

Gravatar: Islamische Kanzlerin

Sleepy Rob muss noch sehr viel lernen, z. B. wie das alles funktioniert im Staate D. Aufgrund seiner Einlassungen in der Vergangenheit muss man ihm konstatieren, dass er weder gesellschaftspolitisch, wirtschaftlich noch auf anderen Gebieten über Tiefgang verfügt. Er wird umfangreichen Nachhilfeunterricht benötigen. Das wird aber alles nichts nützen, denn noch wird kein Deutschlandhasser in diesem Lande eine Spitzenposition erfolgreich ausüben können. Getreu dem guten alten Sprichwort "Schuster bleib bei deinen Leisten", sollte er es mit dem Schreiben von Kinderbüchern belassen.

Gravatar: Rita Kubier

Habeck, die dumme, nichts wissende Grinsbacke blamiert sich, wo und wie es nur irgendwie geht!!

Gravatar: Sigmund Westerwick

Die Grünen wollen an die Fleischtöpfe der Macht

Es geht um Ministerposten, Diäten und Pensionsberechtigungen, mehr interessiert die Grünen nicht.
Sich da auf irgendetwas festzulegen oder auf irgendetwas ein klares Ja oder Nein zu vergeben ist da nicht zielführend.

Also wird weiter herumgeeiert , ausgewichen, taktiert bis der Fragende nicht weiss was eigentlich die Frage war.

Im Fall Assange war doch die Frage ob die Grünen eine Freilassung von Assange unterstützen, nicht ob die USA ein Rechtsstaat sei. Und überhaupt: wer legt denn fest ob irgendetwas ein Rechtsstaat ist, der Habeck oder die Baerbock, oder Merkel ?
Und wer legt fest ob Russland ein Schurkenstaat ist, die gleichen Leute ?

Gravatar: Fritz Fuchs

@Schimpanse 25.02.2021 - 14:12
>>Die Stasimatrone kanns doch auch<<.

→Matrone (lat.), bei den Römern jede ehrbare verheiratete Frau. Sie genoß die größte Achtung; sie anzurühren war selbst nicht bei einer gerichtlichen Vorladung gestattet. Ihre Tracht war die lange weiße Stola, ein Überwurf (die Palla, s. d.) und wollene Bänder (vittae) im Haar.←
[Matrone. Meyers Großes Konversations-Lexikon (1905), Bd. 13, S. 439 ]

Fazit: Eine uckermärkische Trulla sollte nicht mit Begriffen bedacht werden, auf die eine Dame weitaus eher Anspruch hat als eine sich als proletarisch-internationalistisch einschätzenede Ex-Sekrätärin der FDJ für Agitation und Propaganda.

Gravatar: Fritz Fuchs

Habeck ist nicht der einzige Irrlichternde, dessen Lübeck sich zü rühmen vermag. Allerdings haben die übrigen ein beachtliches intellektuelles Format unter Beweis gestellt, das man z.B.im Falle Erich Mühsams (dem wir die Fortexistenz des Holstentores verdanken) am Katharineum wohl nicht recht einzuordnen verstand.
Ich gehe davon aus, dass Habeck zu dieser Zeit dort überhaupt nicht wahrgenommen worden wäre ...

Gravatar: Schimpanse

Wieso sollte Habeck nicht Kanzler können? Die Stasimatrone kanns doch auch. Ein dressierter Schimpanse mit Inkontinenz könnte es.

Gravatar: Graf von Henneberg

Nein - so dumm wie der sich stellt, ist er nicht. Das ist Kalkül, nämlich die eigene Position zu "brisanten" Themen nicht offenlegen. Damit könnte er ja seine potentiellen Wähler vergraulen.
Was er gemeint? "Vaterlandsliebe fand ich stets zu kotzen, Mit Deutschland weiß ich nichts anzufangen" - Noch fragen?

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