Schwer verletzter Polizist nach Randale im Bahnhofsgebäude

Migranten sorgen für Großeinsatz im Hauptbahnhof Gelsenkirchen

Nicht zum ersten Mal gab es im Gelsenkirchener Hauptbahnhof eine Auseinandersetzung mit jugendlichen Migranten. Am Sonnabend randalierten erneut 20 bis 30 Personen und lösten einen Großeinsatz der Polizei aus. Ein Polizist wurde schwer verletzt.

Foto: Marc Schuelper/ Wikimedia Commons/ CC BY-SA 3.0 (Ausschnitt)
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In Gelsenkirchen löste am Sonnabend eine Gruppe von 20 bis 30 überwiegend jugendlicher Migranten auf dem Hauptbahnhof einen Großeinsatz der Polizei aus. Dabei wurden unter anderem Passanten angepöbelt, Feuerlöscher versprüht und Bahnmitarbeiter mit Schottersteinen beworfen

Aufgrund der Sprache der Heranwachsenden kann nach Zeugenaussagen darauf geschlossen werden, dass es sich vor allem um türkisch- und syrischstämmige Personen handelte. Die Polizei spricht ebenso von »Jugendlichen, überwiegend mit Migrationshintergrund«.

Als die von Beamten der Bundespolizei unterstützten Einsatzkräfte anrückten, flüchteten die Personen. Drei von ihnen wurden noch im Hauptbahnhof festgenommen, ein weiterer Tatverdächtiger konnte in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs gefasst werden.

Letzterer, der bereits mit Haftbefehl gesucht war, widersetzte sich dermaßen gegen seine Festnahme, dass er mit dem Polizeibeamten gegen die Glasscheibe einer Pizzeria prallte, diese zerbrach und beide ins Lokal fielen. Der 29-jährige Polizist wurde durch die Schnittwunden der Scherben schwer verletzt und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Alle Festgenommenen haben nach Angaben der Polizei Gelsenkirchen einen deutschen Pass. In letzterer Zeit häufen sich derartige Vorfälle im Gelsenkirchener Hauptbahnhof. Daher wurde vor zwei Wochen bereits eine schnelle Eingreiftruppe der Bundespolizei eingerichtet, die dort eine stärkere Präsenz zeigt.

Ein Sprecher der Bundespolizei erklärte, dass diese Schwierigkeiten im Bahnhofsbereich mit Jugendlichen seit drei Jahren bestehen. »Sobald eine Person aus diesem Umfeld kontrolliert oder festgenommen wird, organisieren sie sich über ihre Smartphones. In kürzester Zeit stehen wir einer größeren Gruppe gegenüber, die unsere Einsätze behindert.«

Im Dezember vergangenen Jahres prügelten sich dort zehn Männer mit Migrationshintergrund. Der anschließende Polizeieinsatz wurde durch etwa 100 Schaulustigen erschwert, so, dass Pfefferspray eingesetzt werden musste, um die Ansammlung aufzulösen.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Alexa05

Trotz all dem Unmut der hier mit recht geäußert wird, muss man den Einsatzkäften der Polizei einmal mehr die Hochachtung für ihren gefährlichen Job aussprechen!
Die Kolleginnen und Kollegen riskieren jeden Tag ihre Gesundheit bei Einsätzen wie bei diesen im Gelsenkirchen am Bahnhof und anderswo und trotzdem ziehen sie jeden Tag wieder ihre Uniform an und gehen auf die Straßen um Recht durchzusetzen und Ordnung im Lande zu gewährleisten. Immer mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass diese Polizisten und Polizistinnen weder von unserer Politelite noch von ihren dienstlichen Handlangern (Vorgesetzten) mit dem richtigen Parteibuch in der Tasche, keine Unterstützung und Rückenhalt zu erwarten haben!

Wir sagen Danke, dass es solche Leute wie euch gibt und ihr für uns diesen nicht alltäglichen und gefährlichen Job erledigt, danke dafür! :-)

Gravatar: Manni

Im Westen nix neues.

Gravatar: Incamas SRL

Damit noch mehr Flüchtlinge bleiben dürfen und schneller ihren Asylantrag genehmigt bekommen, haben die Grünen als größte Lobby für Zuwanderer jetzt von der Bundesregierung so genannte „Flüchtlingsberater“ gefordert, die „Migranten“ während des Asylverfahrens kostenlos begleiten. Im Bundestag gibt es deswegen Streit. Dies geht aus einer Meldung der WAZ hervor.

Gravatar: Freigeist

Solcherlei war zu erwarten. Die meisten wissen nun, wo unsere allzu deutschen Schwachstellen sind. Das wird von aufsässigen Gruppen genutzt werden. Schnelle Ausweisung für diese Dummen.

Gravatar: Schalke People

Ein paar Jugendliche von denen wohnen leider 8 Häuser weiter und und versetzen auch die Nachbarschaft in Angst und Schrecken. 4 Brüder, alles Kurdis aus der Türkei, alle noch minderjährig. Die Polizei ist hier täglich zu Besuch (Einsatz), aber die Jungs laufen weiterhin mit Eisenstangen durch die Straßen.

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